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Six – Staffel 1 und 2

Nachdem ich Jack Ryan geschaut habe, schlägt Amazon Video mir vor, dass mir doch vielleicht auch die Serie Six gefallen könnte. Auf dem Teaserbild ist ein bewaffneter Mann in Uniform zu sehen. Das sieht schon ein bisschen so aus, als könnte es mir gefallen.

Springen wir ein paar Tage vor: Ich habe inzwischen alle achtzehn Folgen der beiden Staffeln der Serie geschaut. Und das sogar ganz gerne. Die Geschichte rund um das SEAL-Team ist wie erwartet sehr patriotisch erzählt. In Staffel eins dreht sich alles um die Suche nach einem ehemaligen Mitglied der Einheit, dass in die Hände von Terroristen geraten ist. Interessanter Weise finde man den Einstieg zumindest einmal in Afrika und über die dort agierenden Boko Haram. Aber nicht nur die haben Interesse an der Gruppe von Geiseln, die aus dem Ex-Soldaten, dem Mitarbeiter einer Ölfirma, einer Lehrerin und zahlreichen Schülerinnen besteht.

Staffel zwei setzt die Handlung fort. Dieses Mal müssen die SEALs allerdings vor allem Osteuropa unsicher machen, um den Terror-Oberboss zu finden und zu verhaften. Dieses Mal mischt noch dazu eine CIA-Agentin mit, die ihre ganz eigene Agenda verfolgt. Bis zum großen Showdown in einer Mine findet die ein oder andere Schießerei statt. Sei es in einem illegalen Boxclub oder im Wald irgend eines grauen Landes. Noch deutlich mich in den Fokus gelangen in der zweiten Staffel auch die Familien der Soldaten. Wie man es sich denken kann, hinterlassen die zahlreichen Einsätze auch dort ihre Spuren. Eine zusätzliche Bedrohung von Seiten der Terroristen macht die Sache nicht einfacher.

Ich fand die beiden Staffeln recht spannend gemacht. Kurzweilige, wenn auch ein bisschen berechenbare, Unterhaltung für den Action-Fan. Ein bisschen schade ist es schon, dass die Serie scheinbar nicht verlängert wurde.