Archiv für Monat: August 2019

Von Großelternbesuchen und neu gewonnener Motivation

Und zack: Ein Monat vorbei! Unglaublich, wie die Zeit verfliegt. Mal schauen, was wir so erlebt haben. Ich erinnere mich noch, dass es sehr heiß war.

Zuerst, das ist nun fast schon einen Monat her: Meine Eltern waren zu Besuch. Ein langes Wochenende in Bonn, mit einem Ausflug nach Köln, einer Eat-The-World-Tour durch Köln-Sülz, langen Spaziergängen mit dem schläfrigen Herrn Max in seinem Buggy. Das war schön.

Ich schaffe es nach Monaten, das Häkchen bei „Zahnarzt-Vorsorge“ zu machen und habe dieser Tage meinen regelmäßigen Kontrolltermin. Keine Ahnung, warum ich mich da immer so vor drücke: Wie üblich gibt es nichts zu beanstanden und dieses mal bekomme ich sogar noch meine Zahnschiene gereinigt. Stempel ins Heft, fertig.

Ein Wochenende verbringen wir in Papenburg. Fräulein Annas Papa feiert seinen runden Geburtstag groß und da dürfen wir natürlich nicht fehlen. Die ganze Familie ist angereist und Herr Max plantscht, nachdem er sich mit mir in den sich sehr ähnlich aussehenden Straßen Papenburgs mit mir verlaufen hatte, mit seinen Cousinen im Wasser. Ganz der fleißige Arbeitnehmer, reise bereits am Sonntag nach Hause. Fräulein Anna bleibt noch ein paar Tage.

Schon kurz darauf geht es für Fräulein Anna schon wieder weiter: Dieses Mal zur Oma nach Frankreich. Ich habe wieder vier Tage sturmfrei und nutze diese aus. Zu Hause zu arbeiten ist sehr entspannend, vor allem wenn man wirklich alleine ist. Ich bin jeden Abend überrascht, wie viel ich so weggearbeitet bekomme.

Außerdem, und darauf bin ich ein bisschen stolz, schaffe ich es wieder regelmäßig ins Fitti zu gehen. Ein bisschen rudern, ein bisschen was für die Muskulatur. Das hilft nicht nur im Kopf, ich fühle mich auch direkt fitter. Mal schauen, wie lange die Motivation dieses Mal anhält und wann es erste Resultate zu sehen gibt. Ich weiß garnicht so genau, warum ich das vor einigen Monaten hab‘ schleifen lassen?

Apropos Motivation: Einen Teil meiner freien Abende habe ich genutzt, um die Bilder dieses Jahres durchzugehen und zu bearbeiten. Herausgekommen ist eine recht umfangreiche Sammlung an Bildern, die ich mir auch direkt für Instagram zurechtgeschnitten und exportiert habe. Nach und nach zeige ich die nun dort, damit die Massen an Fotos nicht nur auf meiner Festplatte versauern. Man darf mir dort gerne folgen!

Die Apple Watch und ihre Herausforderungen

Ich trage ja schon eigentlich immer eine Uhr. Also so richtig „schon immer“. Es gab sicherlich mal Phasen, wo mein Handgelenk nackt blieb, aber so lange ich Uhren lesen kann, trage ich eigentlich auch eine. Ich mag einfache analoge Uhren, zuletzt trug ich eine aus dem Hause Braun. Müsste ich mir heute eine aussuchen, die Modelle aus der Max Bill-Familie von Junghans gefallen mir sehr gut. Einzig: Sie haben keinen Schrittzähler.

Aufmerksamen Leserinnen und Lesern meines Blogs ist es sicherlich schon einmal untergekommen, dass ich meine Schritte zählen lasse. Sehr lange von einem kleinen Fitbit-Gerät, seit einem Jahr etwa von einer Apple Watch. Puh, damit habe ich dann auch gerade noch einmal die erzählerische Kurve gekriegt.

Optisch finde ich die Apple okay, würde ich sagen. Sie ist jetzt nicht so schrecklich auffällig, aber halt auch keine schicke analoge Uhr ohne viel Krimskrams. Dabei habe ich mir das Ziffernblatt schon recht minimalistisch eingerichtet. Die meisten der nervigen Benachrichtigungen, die mein Telefon ständig an mein Handgelenk weiterleitet, habe ich ausgeschaltet.

Ganz schön voll, die Ringe. Was man nicht sieht: Der rote Ring hat sich heute bereits zwei Mal gefüllt, der grüne sogar fünf Mal.
Ganz schön voll, die Ringe. Was man nicht sieht: Der rote Ring hat sich heute bereits zwei Mal gefüllt, der grüne sogar fünf Mal.

Was die Uhr aber gut macht ist: Schritte zählen. Und meinen Puls messen und irgendwie ausrechnen oder vielleicht auch nur schätzen, wie viele Kalorien ich verbrenne. Dargestellt wird das Ganze in Form von Ringen: Ein roter für die „Bewegungspunkte“, ein grüner für die „Trainingsminuten“ und ein blauer Ring stellt dar, ob ich auch jede Stunde mindestens einmal rund um den Schreibtisch gelaufen bin. Meine Ringe mache ich voll. Jeden Tag. Das ist manchmal einfach, manchmal ein bisschen schwerer. An Tagen, an denen ich zu Hause arbeite, muss ich mich wirklich anstrengen und auf jeden Fall eine große Runde am Abend drehen, um den Willen der Maschine an meinem Arm zu erfüllen. Aber es tut gut.

Aber was ist das nun mit den Herausforderungen? Jeden Monat gibt mir die Uhr eine Aufgabe: „Verbrenne so und so viele Kalorien!“ oder „Absolviere mindestens [schrecklich viele] Trainingsminuten!“. Diesen Monat soll ich 290 Kilometer zurücklegen. Das sind knappe 10 Kilometer am Tag. Da rutscht einem schon ein leises „Uff!“ heraus, wenn man das zuerst einmal liest. Aber: Ich habe die Herausforderung angenommen und direkt mal ordentlich vorgelegt. Hauptsächlich Herrn Maxens Wägelchen vor mir her schiebend habe ich den ein oder anderen Kilometer schon gemacht. Am Abend präsentierte sich das dann so:

Fortschritt meiner Herausforderungen: 13, 22, 42 und 59 Kilometer.
Fortschritt! Ich habe in den ersten Tagen des Monats schon ordentlich vorgelegt.

Darauf bin ich ein bisschen stolz und deshalb habe ich diesen Blogartikel geschrieben. Die Bewegung tut mir unheimlich gut, ich bin sehr gespannt wie viele Kilometer ich diesen Monat zusammenbekomme.