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Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!

„Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!“

Da ist einer gut gelaunt gestern Abend, im Palladium zu Köln. Thees Uhlmann und Band spielen auf, es ist das Abschlusskonzert der diesjährigen „Junkies und Scientologen“-Tour. Und müde, aber gut gelaunt sind auch Fräulein Anna und ich. Während Herr Max unter der Aufsicht seiner Oma friedlich schläft, stehen wir in der großen Halle in Köln und schauen uns „das größte einzelne ‚Thees Uhlmann und Band‘-Konzert“ an. Witzig, gleiches taten wir auch schon einmal mit Kettcar, an genau gleicher Stelle.

Eigentlich sind die meisten Konzerte ja immer irgendwie ein bisschen gleich. Band kommt auf die Bühne, Band macht Musik, Band gibt Zugaben, Konzert vorbei. Mir fällt es deshalb meistens ein bisschen schwer, einen Konzertbericht zu schreiben. Gestern Abend passieren dann aber doch noch ein paar Außergewöhnlichkeiten die berichtenswert sind. Zum Beispiel, dass Wolfgang Niedecken zu „& Jay-Z singt uns ein Lied“ auf die Bühne kommt und mitspielt. Dem Publikum gefällt das. Überhaupt ist die Stimmung auf der Bühne und in der Halle ziemlich gut. Es geht ein Lachen durch den Raum, als alle im Publikum aufgefordert werden, die Hand zu heben, wenn sie über vierzig sind und ein Kind haben. Ganz schön viele Arme gehen da hoch.

Thees Uhlmann auf der Bühne.

Mehr als zwei kurzweilige Stunden dauert das Konzert. Das aktuelle Album kenne ich tatsächlich kaum, deshalb freute ich mich auch ein bissen darüber, dass ziemlich viele ältere Lieder, auch von Tomte, auf der Setlist stehen. Und was man an neuem Material hört, gefällt. Ich bin vor allem auch froh darüber, dass sehr viele schnelle Lieder dabei sind. Für einen Balladenabend wäre ich zu müde gewesen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Musiker ihre Lieder ans Publikum übergeben können und dort einfach weitergesungen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, wie großartig das als Künstler sein muss!

„Die Schönheit der Chance“ ist dann ein gelungener Abschluss vom Abschluss der Tour. Ich bin froh, mal wieder auf einem Konzert gewesen zu sein. Vielleicht stehen im kommenden Jahr wieder ein paar mehr Konzertbesuche an.