Star Trek: Discovery, Staffel drei

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Über die erste Staffel Star Trek: Discovery schrieb ich vor zweieinhalb Jahren:

Und schon sind wir mitten drin in der Handlung, die zwar für mich die ein oder andere Länge hatte, gerade aber auf dem Endspurt wirklich fesselnd war.

Staffel zwei war dann irgendwas mit einem roten Engel und Zeitreisen und eventuell habe ich das alles nicht mehr so richtig in Erinnerung. Als ich dann letzte Woche aber etwas matschig nach dem Zahnarzt-Besuch im Bett liege, ist das ein guter Zeitpunkt um sich die aktuelle Staffel der Serie anzuschauen. So richtig viel habe ich mir eigentlich nicht erwartet und dann bin ich auf einmal irgendwie mittendrin. Etwa die Hälfte der Staffel schaue ich dann auch direkt an diesem Tag, versacke am Wochenende noch einmal ein bisschen und so verbleibt mir gestern Abend nur noch eine Folge.

In der dritten Staffel von Star Trek: Discovery ist die Besatzung samt Raumschiff in der Zukunft gelandet. Die Förderation gibt es zwar noch, aber so weit her ist es mit ihr nicht mehr. Grund dafür ist unter anderem auch ein Ereignis mit dem Namen „Der Brand“, das unfassbar viele Schiffe gleichzeitig einfach explodieren lies. Mit viel Elan, der ein oder anderen flexiblen Auslegung von Befehlen und einer großen Portion Idealismus ausgestattet macht sich die Discovery daran, herauszufinden was seinerzeit passierte und die Förderation wieder aufzupäppeln.

An der ein oder anderen Stelle war es auch dieses Mal wieder ein bisschen lang, finde ich. Gestern Abend bin ich aber richtig enttäuscht, als ich bemerkte, dass ich gerade die letzte Folge schaue. Das ist ein gutes Zeichen.

„Eins-sieben ist zerstört“

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Zu Zahnärzten habe ich eigentlich nicht so richtig ein Verhältnis. Es gibt zwar den ein oder anderen Beitrag schon zu dem Thema, aber meistens geht es dabei nur um meine jährlichen Routinebesuche und Zahnreinigungen. Heute steht dann tatsächlich ein Novum auf dem Plan: Mir soll ein Zahn gezogen werden! Oder zumindest die Reste davon, denn der zu entfernende Kandidat oben ganz rechts ist ein alter Bekannter: Bereits zweitausendsieben wurde er das erste Mal behandelt, wurde dann im Jahr darauf ausgebessert, um schließlich vor gut acht Jahren mit einer Krone überzogen zu werden. Eben diese wurde vor einigen Jahren mit Hilfe von Gummibärchen entfernt und noch einmal neu eingesetzt. Schließlich ist sie dann, wieder während ich Gummibärchen kaue, vor etwa zwei Wochen mitsamt ihrem Stift herausgebrochen und fortan steckte nur noch der tote Zahnstumpf in meinem Kiefer. Eins-sieben ist zerstört.

Das sagt die Zahnärztin dann heute Morgen auch bei der Bestandsaufnahme, bevor sie mir eine Spritze in den Kiefer steckt. Gemeinsam warten wir darauf, dass meine Zunge schwer wird und die Extraktion beginnen kann. Ich halte brav den Mund auf und die Augen geschlossen, während zuerst der Rest des Zahns soweit freigelegt wird, dass man ihn packen kann. Gezogen ist dann schnell, ein bisschen Wundversorgung folgt. „Bitte beißen sie nun mindestens zwanzig Minuten auf diesen Tupfer!“ sagt die nette Zahnärztin. Das mache ich brav, ständiger Begleiter ist die Angst, dass ich mir gerade meine betäubte Zunge durchbeiße und es nicht merke.

Den Rest des Tages liege ich ein bisschen matschig in der Ecke. Die Schmerzen sind aushaltbar, ich trinke vorsichtig und kann auch am frühen Nachmittag wieder etwas essen. So einen Quatsch brauche ich nicht öfter. Zum Glück sind meine restlichen Zähne wirklich gut in Schuss.

Unlocked

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„Das ist schon so ein Martin-Film.“ sagt Dominik. Und damit hat er nicht unrecht. Eine recht spannende Spionage-Geschichte, eine Verschwörung, Schießerei. Ich mag den Geheimdienstkram. Und ich mag Noomi Rapace gerne. Sie spielt die CIA-Agentin Alice Racine, die einen vermeintlichen Terroristen verhören soll. Natürlich ist alles nicht so wie es scheint und der Spaß geht los. Orlando Bloom spielt auch eine Weile mit. Von ihm habe ich seit dem etwa zweiten Film der „Fluch der Karibik“-Filme nichts mehr mitbekommen. Und auch scheinbar nichts verpasst, ich fand ihn eher nervig. Der Film wird dadurch aber nicht schlechter.

Cover des Videos "Unlocked (2017 Movie) Official US Trailer – Orlando Bloom, Noomi Rapace"

Jack Reacher: Kein Weg zurück

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Das ging schnell: Gestern noch Teil eins geschaut, heute schon die Fortsetzung. Herr Max ist heute zeitig im Bett und ich einigermaßen unmotiviert etwas vernünftiges zu tun. So haben ich mal wieder Zeit für einen ganzen Film — und das, obwohl ich nicht einmal Wäsche zum Falten zur Hand habe. Fräulein Anna sitzt zwar auf dem gleichen Sofa wie ich, guckt aber nicht mit. Irgendwann aber erkennt sie den Film und erinnert sich daran, ihn gesehen zu haben. Mir geht es genau so. Teil zwei ist mir noch besser in Erinnerung als der erste Film.

Macht aber nichts. Ich fühle mich wieder gut unterhalten, während Tom Cruise sich prügelt und um sich schießt. Mit dabei: Cobie Smulders als Armeepolizistin, um deren Ermittlungen herum ein Komplott entsteht. Das war ja nun alles irgendwie auch so zu erwarten.

Cover des Videos "JACK REACHER: KEIN WEG ZURÜCK | TRAILER 1 | DE"

Jack Reacher

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Tom Cruise finde ich ja ein bisschen komisch, Filme mit ihm schaue ich aber schon ziemlich gerne. Da ich heute ein bisschen Zeit habe und zwei Maschinen Wäsche ungefaltet im Korb liegen, fällt meine Wahl auf „Jack Reacher“. Irgendwie war letztens schon einmal das Gespräch auf den Charakter gekommen. Und Netflix weiß vermutlich nicht, dass ich den Film vor Ewigkeiten schon einmal geschaut haben muss. Schon im Oktober 2017 habe ich nämlich Teil zwei geschaut, wie ich damals in einem Blogeintrag festhielt. Danach las ich dann noch achtzehn der zweiundzwanzig erschienen Bücher aus der gleichnamigen Reihe.

Jedenfalls: Jack Reacher ist nun keine schwere Kost. Aber der sowohl gewaltbereite als auch Gerechtigkeit suchende Charakter sagt mir zu. Die Bücher habe ich als spannend in Erinnerung und der Film war es auch. Er basiert auf dem neunten Buch aus der Reihe. Wie nah der Film an der Vorlage ist, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen. Die Geschichte rund um den ehemaligen Militärscharfschützen, der vermutlich zu unrecht des Mordes an fünf Menschen angeklagt wird, wird jedenfalls sehr spannend erzählt. Reacher und eine Anwältin ermitteln, natürlich gibt es eine größere Verschwörung. Dazu ein bisschen Gekloppe, eine Verfolgungsjagd mit dem Auto und Schießereien. Da beschwere ich mich nicht — und die Wäsche ist nun auch ordentlich und bereit in den Schrank zu wandern. Mal schauen, ob ich die Tage noch die Zeit für Teil zwei finde.

Cover des Videos "Jack Reacher - Offizieller Trailer (HD)"

Mile 22

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Ob „Actionfilme beim Wäsche falten gucken“ schon als Hobby durchgeht?

Mile 22 auf Amazon Prime war jedenfalls ok. Geballer, Prügelei, Explosionen und eine Agentengeschichte. Sowas mag ich ja schon ganz gerne. Eine recht überraschende Wendung gibt es dann auch noch – mehr will ich garnicht.

Angeblich soll der Film der Auftakt einer Trilogie sein. Da andere Leute den Film scheinbar nicht mehrheitlich eher mäßig fanden, bin ich mal gespannt ob es eine oder zwei Fortsetzungen geben wird. Ich würde sie mir anschauen.

Cover des Videos "Mile 22 - Trailer (deutsch/german; FSK 12)"

Corona-Impfung, erste Spritze

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Ich bekomme gar nicht so richtig mit, dass die Ärztin mir schon die Spritze in den Arm gesteckt hat, weil ich mich gerade mit ihrer Kollegin unterhalte. „War’s das schon?“ – „Das war’s!“

Nicht mal dreißig Minuten halte ich mich im Corona-Impfzentrum der Stadt Bonn auf. Den Termin habe ich erst am Vortrag gemacht, direkt nachdem wir herausgefunden haben, dass ich als Kontaktperson einer Krebspatientin nun auch geimpft werden kann. Da war ich noch ein bisschen überrascht, dass das direkt am Folgetag gehen soll. „Ich glaube das erst, wenn die Spritze in meinem Arm steckt!“ hatte ich einigen Freunden geschrieben — und dann nicht mal was davon mitbekommen.

Im Impfzentrum ist alles gut organisiert, wie mir scheint. Es wird meine Temperatur beim Hereinkommen gemessen, der Herr an der Anmeldung schaut meine Unterlagen einmal aufmerksam durch, sogar die Zettel mit Fräulein Annas Krankendaten schaut er sich kurz an. Dann stempelt er eines der Blätter und ich darf in den Wartebereich. Auf dem Weg dorthin schaue ich mich ein wenig im World Congress Center um. Da war ich ja auch noch nicht drin. Sehr schick.

Meine Wartezeit reicht gerade so aus, eine Kurznachricht nach Hause zu versenden und schon sitze ich in einer der Kabinen. Die Spritze ist, wie oben schon beschrieben, schnell verabreicht. Der dazugehörige Aufkleber wandert in einen meiner Impfausweise. Ich bin nicht der Erste hier, der gleich zwei davon hat. Wenn ich Schmerzen an der Einstich-Stelle haben sollte, darf ich gerne Paracetamol oder Ibuprofen nehmen. Die beiden Ärztinnen sind glaube ich ein wenig überrascht, wie fröhlich der Typ vor ihnen ist und wundern sich, warum er sich gleich mehrmals bedankt.

So eine Erleichterung habe ich schon lange nicht mehr verspürt. Als ich wieder vor dem Impfzentrum stehe, habe ich das erste Mal seit langem das Gefühl, dass es für mich irgendwie voran geht. Dass es nach einem guten Jahr Corona-Mist vielleicht doch der Weg in wieder Richtung einer besseren Normalität geht. Es wird Zeit. Zuerst aber geht es nun nach Hause. Mit dem Rad sind es nur gute zehn Minuten. Es gibt Fischstäbchen.

Fast & Furious: Hobbs & Shaw

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Hin und wieder schaffe ich es in der letzten Zeit, mir einen belanglosen Actionfilm anzuschauen. Hobbs & Shaw war ok. Dwayne Johnson, Jason Statham, Idris Elba. Autos, Motorräder und viel Gekloppe und Ballerei. Wäsche falten hat Spaß gemacht. Die Geschichte? Irgendwas mit einem Virus, den Shaws Schwester gestohlen hat. Eigentlich auch egal. Wir wissen ja, wie es ausgeht.

Cover des Videos "Fast & Furious: Hobbs & Shaw - Trailer 2 deutsch/german HD"

Hobbs & Shaw war nicht so end-dämlich wie dieser andere Film letztens und nicht ganz so absurd wie die Filme aus der mütterlichen „Fast & Furious“-Reihe. Und ganz am Rande: Ich habe Vin Diesel und sein hochemotionales „Familie, diesdas“-Gequatsche echt nicht vermisst.