Körperschaftssteuer

· Alltäglich Belangloses · Pfadfinder

Post vom Finanzamt: Ich möchte doch bitte eine Körperschaftssteuererklärung abgeben. Ein genauerer Blick verrät: Nicht ich, sondern die Idar-Obersteiner Pfadfinder sollen. Vertreten durch mich, ihren Vorsitzenden. Das wundert mich, denn das mussten wir bisher noch nie. Ein Anruf klärt: Die Überprüfung der Gemeinnützigkeit, die alle drei Jahre stattfindet und sonst mit dem Einsenden der entsprechenden Protokolle der Mitgliederversammlung und einer Kassenaufstellung erledigt war, ist nun eine Steuererklärung. Nun denn.

Also kurz ein wenig auf diese allseits voranschreitende Digitalisierung schimpfen und dann verabrede ich mich mit Jörg zum gemeinsamen leidvollen bildschirmgeteilten Ausfüllen des sicherlich hochkomplizierten Elster-Formulars. Es konnte ja keiner ahnen, dass das Durchgehen des Formulars am Ende dann tatsächlich nicht sonderlich anstrengend werden würde. Mit Hilfe eines erklärenden PDFs, was mir die Frau vom Finanzamt empfohlen hatte, klicken wir uns locker in einer knappen Stunde durch. Die meisten Sachen müssen wir als gemeinnütziger Verein der Jugendhilfe überhaupt nicht ausfüllen. Und so sitzen wir schon bald beide kleine Bretzeln mampfend vor unseren Bildschirmen und reden über alles mögliche, nur nicht die Köperschaftssteuer. Das ist schön.

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