Anna Ternheim live in der Kulturkirche Köln

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Man sollte sich vielleicht einfach öfter auf seine Mitmenschen verlassen und völlig unvorbereitet auf ein Konzert gehen. Gestern Abend schaute ich mir mit der einen Anna die andere Anna an. Anna Ternheim nämlich. Obwohl wir die Karten schon im vergangenen Jahr kauften, hatte ich es nicht geschafft wirklich mal in die Musik reinzuhören. Das war aber nicht schlimm, denn bereits nach knapp vier Liedern war ich unsterblich verliebt. Das ich mich direkt im Anschluss an das Konzert mit einiger Musik eindeckte, muss man wohl nicht extra erwähnen.

Anna Ternheim trat in der tollen Kulisse der Kulturkirche auf, die man an diesem Abend nur mit wenigen weißen Strahlern beleuchtet hatte. Auf der Bühne: Diese kleine blonde Frau, ein paar Sessel, ein Klavier und einige Gitarren. Es sah ein wenig nach Wohnzimmer aus. Bei vielen Liedern wurde sie an Bass oder Gitarre von Dave Ferguson, der auch schon mit Johnny Cash oder U2 gearbeitet hat. Die zum größten Teil ruhigen Lieder gingen irgendwie schnell „unter die Haut“ und es machte mir, auch als noch-nicht-Fan, großen Spaß zuzuhören. Als Freund von akustischer Musik fiel mir das wirklich nicht schwer. Auch dem restlichen Publikum scheint es gut gefallen zu haben, denn selbst als nach einer Zugabe eigentlich schon wieder Musik vom Band kam, wurde Frau Ternheim noch einmal auf die Bühne geklatscht und zu einem weiteren Lied genötigt.

Einen sehr ausführlichen (und wesentlich professionelleren) Konzertbericht mitsamt einer Setlist und ein paar Fotos gibt es drüben im Konzerttagebuch von Oliver und Christoph.

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