Justice, Palladium

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mal auf einer Veranstaltung war, auf der eher elektronische Musik gespielt wird. Normalerweise, ich schreibe da ja oft genug drüber, schaue ich mir ja lieber alternde Indiepop-Bands an.

Gestern Abend geht es dann, die Karten kaufte ich bereits im letzten Dezember, endlich ins Palladium zu Köln, um mir gemeinsam mit Fräulein Anna Justice anzuschauen. Die beiden französischen DJs mag ich schon eine ganze Weile, und die Meisten werden Titel wie „We Are Your Friends“ oder „D.A.N.C.E.“ schon mal gehört haben.

Justice im Palladium

Die Halle ist dann, obwohl das Konzert nicht ausverkauft ist, ziemlich voll. Das Publikum ist durch die Bank etwa in meinem Alter und damit ein bisschen älter als ich erwartet hätte. Die Stimmung ist von Anfang an ausgelassen. Die Menschen sind wegen der Musik hier und das merkt man. Die beiden Franzosen starten mit „Safe And Sound“, gefolgt von „D.A.N.C.E.“ und beenden das Konzert anderthalb Stunden später in umgekehrter Reihenfolge wieder. Schick! Dazwischen: Vieles vom aktuellen Album, aber auch einige ältere Titel. Und ein Ortswechsel: Für einen Titel wechseln die Beiden die Hallenseite und spielen von einer Bühne die sich am hinteren Ende der Halle über dem Publikum befindet. Auf einmal bin ich, der normalerweise weit hinten steht, mitten drin. Verrückt! Ich bin ja großer Fan des Live-Albums „Access All Arenas“ – und die Veranstaltung entspricht ziemlich genau meinen Vorstellungen. Es ist fast schade, dass das Konzert schon nach anderthalb Stunden vorbei ist.

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