Von Schulterschmerzen, einer Nachbarschaftsplattform und Sprungschanzen in der Wildniss

In den letzten Wochen fliegt die Zeit dahin. Schon wieder sind zwei Wochen um, ohne dass ich einen Tätigkeitsbericht abgelegt hätte. Herrje! Mal gucken.

Seitdem die Bahn nicht mehr zwischen Köln und Bonn baut, fahre ich gerne schon mit einem Zug gegen acht Uhr los und bin wieder vor neun im Büro. Das ist eine mir sehr viel angenehmere Startzeit. Wenn da nicht die Sache wäre, dass mich die Monatskarte dann gleich doppelt so viel kostet, als das Nach-Neun-Uhr-Rentnerticket, mit dem ich den ersten Monat gefahren bin.

Und sonst so? Bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit waren wir nun bei Papa Umi am Bertha-von-Suttner-Platz essen. Ich mag das Essen gern, auch wenn die Bedienungen manchmal ein bisschen crazy sind.

Ich hatte mich schon vor längerem von Fräulein Anna dazu breitschlagen lassen, ein Konzert von Mogli im Rahmen des New Fall-Festivals in Düsseldorf zu besuchen. Dort gurkten wir also einen Abend nach Feierabend hin. Ich bin nicht so ein Mega-Fan wie das Fräulein, fand die Veranstaltung aber dennoch sehr schön. Mir gefiel der Veranstaltungsort, eine Kirche, sehr gut.

Bei der Nachbarschaftsplattform nebenan.de stellte ich einige DVDs ein und harrte der Dinge, die da so kommen. Und dann hatte ich tatsächlich mit zwei sehr netten Menschen kontakt, die nur ein paar Straßen weiter wohnen und denen ich mit meinen DVDs für wenig Geld auch noch eine Freude machen konnte. Der Typ, der auf die gleiche Anzeige bei ebay-Kleinanzeigen reagierte und mir auch welche abnahm, war dafür aber gewohnt skurril.

Aufgrund von akuter Gewichtszunahme entschließe ich mich, eine „Keine Schokoriegel!“-Challenge zu starten. Bis zum heutigen Tag bin ich nun schon genau zwei Wochen trocken und es fällt mir zunehmend leichter, einen kleinen Bogen um Süßkram zu machen. Statt dessen schaffe ich es endlich auch mal wieder zum Reha-Sport. Und das keine Minute zu früh: Meine Schulter meint einen ganzen Tag lang, Schmerzen aus der Hölle auf mich hereinbrechen zu lassen. Teilweise weiß ich nicht, wie ich gehen, stehen oder sitzen soll.

Ein verzerrtes 360-Grad-Bild unserer Küche mit zwei Personen im Bild.
Die Spielerei mit der Ricoh Theta 360-Grad-Kamera macht mir ziemlich viel Spaß. Merkt man, oder?

An einem Dienstag-Morgen bringe ich mein Telefon zum Apple-Store. Dort nimmt ein wirklich freundlicher junger Mann das Gerät in Empfang und nur zwei Stunden später halte ich es schon wieder – mit getauschtem Akku – in den Händen. Mein Telefon ist von einem Austauschprogramm betroffen und so wurde die Reperatur kostenlos gemacht. Ich bin sehr positiv über den freundlichen Service überrascht und werde in Zukunft wohl endgültig einen Bogen um den Bonner Gravis machen. Dort war man eher genervt von meiner Anfrage und wollte, dass ich das Telefon direkt da lasse. „Wir bestellen dann den Akku und dann kommen sie das so in drei Wochen wieder abholen.“ 🤔 Genau so hatte ich mir das vorgestellt.

Diesen Freitag schaffe ich es dann auch endlich einmal, mich mit Frau Schwester zu treffen. Ich finde es schade, dass wir das so selten schaffen, obwohl wir jetzt jeden Tag in der gleichen Stadt sind. Tatsächlich ist es sehr unkompliziert aufeinander zu treffen und wir verbringen einen schönen Abend und quatschen viel. Tags drauf geht es direkt mit der Familie weiter. Ich gurke nach Rüsselsheim und wieder zurück. Noch ein guter Tag.

Sonntag dann schließlich: Die European Outdoor Film Tour ist zu Gast in der Stadt und das Fräulein und ich haben schon vor langem Karten zu der ausverkauften Veranstaltung gekauft. Die Filme von Extremsportlern und Bergsteigern und Abenteurern gefallen mir dann tatsächlich auch ganz gut und haben viele tolle Bilder. Eine wirkliche Inspiration, mich selbst mal wieder mehr draußen aufzuhalten sind sie aber leider irgendwie nicht. Das will ich aber natürlich trotzdem weiterhin. Aber vielleicht bleibe ich beim spazieren gehen, statt irgendwo in der Wildniss Sprungschanzen und Steilkurven für mein Mountainbike zu bauen.

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