der tag und ich

Wenn einer eine Reise tut…

Argentinien. Die Sonne lacht.

Heute geht es los! Nachdem Fräulein Anna ja schon vor etwa drei Monaten losgezogen ist, reise ich nun hinterher. Die kommenden gut drei Wochen werde ich in Buenos Aires verbringen, es stehen außerdem Reisen zu den Iguazú-Wasserfällen, nach Montevideo (Uruguay) und in die Anden auf dem Programm. Außerdem: Viel Sonne, ein paar Tage am Strand und eine Menge gute Laune. Außerdem werde ich überprüfen ob der Argentinier an sich auf Evita gehört hat, oder ob die alle ständig am heulen sind.

Nach genau zwölf Jahren wieder Weihnachten und Silvester in Südamerika und ich bin schrecklich aufgeregt und auch ein wenig traurig. Auch wenn ich von Weihnachten an sich nicht viel halte, ein wenig “in Familie machen” hat mir in dieser Zeit doch immer gut gefallen und auch gut getan.

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen. Es lohnt sich sicherlich in den nächsten Wochen mal hier oder vielleicht auch in meinen Twitter-Stream reinzuschauen. Ich werde mir sicherlich keine Möglichkeit entgehen lassen euch hier im kalten Europa ein wenig die Nase lang zu machen.

Bildquelle: By Nanosmile (Own work) [CC-BY-SA-2.0-de], via Wikimedia Commons.

Linkeria (7. Dezember – 14. Dezember)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Mein musikalisches Jahr 2010

In alter Tradition habe ich mir von meinem Last.fm-Account mal ein wenig Statistik vermitteln lassen. Nachdem ich letztes Jahr eine Liste mit den 25 am häufigsten gehörten Alben veröffentlicht hatte, stellte ich in diesem Jahr fest das eine Auflistung der Künstler-Top-10 aussagekräftiger sein würde. Viele Bands wären in der Top 25 doppelt oder dreifach vorgekommen. In Klammern sieht man die Anzahl der gespielten Titel. Wie repräsentativ diese Auswertung ist, kann ich gar nicht genau sagen – August und September wurden irgendwie nicht richtig gescrobbelt.

Das Ergebnis wundert mich dann eigentlich gar nicht. Auch das sich im Vergleich zum Vorjahr nichts wesentlich geändert hat, ist sicherlich ein Zeichen von konstant gutem Musikgeschmack. Auffällig ist aber, dass vor allem ruhigere Musik das Jahr bestimmt hat, das mag auch an meine eher mittelmäßigen körperlichen Verfassung das Jahr über gelegen haben. Metallica zum Beispiel würde erst auf Platz 20 kommen.

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Meine Ärzte und ich

Dieses Jahr war ich wohl schon öfter bei diversen Ärzten, als in den letzten 10 Jahren zusammen. Gelöst ist mein Problem immer noch nicht und das wird sich, wenn es so weitergeht bei meiner Hausärztin auch nicht ändern. Ich beobachte bei der guten Frau etwas, was mir vorher schon bei diversen anderen Ärzten aufgefallen ist und so zum Beispiel dazu führte, dass ich seit neuestem zu einem anderen Zahnarzt gehe: Die hören einfach nicht zu!

Ich beobachte mich seit fast einem Jahr nun sehr genau. Inzwischen kann ich ein grobes Schema erkennen wann und wie meine Probleme auftreten. In meinem Kopf sind diese Informationen aber auch wirklich gut aufgehoben – denn ich komme nicht dazu mal zwei Sätze am Stück zu sagen. Schnell, schnell muss das alles gehen. Und auch wenn ich eigentlich niemand bin, der gerne und viel rum heult: Scheiß Zweiklassengesundheitssystem! Einen Termin mal relativ kurzfristig zu bekommen ist nahezu nicht drin, vor allem nicht zu einigermaßen arbeitnehmerfreundlichen Zeiten. Und wenn man dann dran ist, wird man ganz fluks abgefertigt. Darauf habe ich keine Lust.

Im neuen Jahr werde ich mir einen neuen Hausarzt suchen. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass man sich vielleicht mehr als zwei Minuten Zeit für mich nimmt und mich auch mal meine Problembeschreibung vollständig aussprechen lässt. Ich will da ja gar keine eigenen Diagnosen an den Mann bringen, schließlich kenne ich das umgekehrte Problem und weiß, dass Ärzte mit ihren Lösungsvorschlägen für IT-Probleme eher selten richtig liegen.
Wenn dann schließlich die Sprechstundenzeiten auch noch gut sind, wäre ich begeistert. Bei meinem Zahnarztzentrum zum Beispiel geht es teilweise bis 21 Uhr. Und die fangen morgens um 7 Uhr an! Empfehlungen für die Bonner City nehme ich gerne entgegen.

Herbst in Bonn

Blumenrad

Weil es schon so ewig, nämlich fast einen Monat, her ist das ich die Bilder gemacht habe: Ein paar herbstliche Impressionen aus Bonn. Alle mit dem 30mm Sigma f/1.4 bei leichtem Sonnenschein entstanden. Ein kalter, aber schöner Sonntagnachmittag.

Tor zum Nordfriedhof

Im nächsten Sommer wandere ich dann vermutlich noch einmal in diese Richtung: Der Nordfriedhof wartet nur so darauf von mir abgelichtet werden.

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Finder-Erweiterung TotalFinder

Über den in Mac OS X eingebauten Finder kann ich eigentlich gar nicht meckern, er verrichtet seine Aufgabe schon recht ok. Ein paar Dinge haben mir allerdings schon gefehlt. Da springt TotalFinder in die Bresche: Das Tool erweitert den Finder um einige interessante Funktionen.

Mein Finder mit der TotalFinder-Erweiterung

Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit in einem Finder-Fenster Tabs anzulegen, Ordner in der Listenansicht vor den Dateien anzuzeigen, eine “Ausschneiden und Einfügen”-Funktion auch auf Dateiebene, die Anzeige von (eigentlich versteckten) Systemdateien, die zweispaltige Darstellung von Finderfenstern oder das Erstellen von .DS_Store-Dateien unterbinden. Alle Funktionen werden in der Dokumentation beschrieben.

Alles in allem also viele Kleinigkeiten ohne die ich bisher auch gut auskam, an die man sich aber schnell gewöhnt. TotalFinder kostet normalerweise 15$, aktuell bekommt man bei MacUpdate 25% Rabatt.
Eine Lizenz hat mir der Entwickler auch hier zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Um in den Lostopf zu kommen, hinterlasst doch bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem ihr ein Feature nennt dass ihr noch beim Finder vermisst. Am 15. Dezember lose ich das dann so nach dem Zufallsprinzip aus.

Update: random.org war so nett mir eine Gewinnerzahl auszuspucken. Es ist die Nummer 9 und damit hat Christoph gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, die Mail mit der Lizenz geht gleich raus.

Linkeria (2. Dezember – 6. Dezember)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

  • New York City on Vimeo

    Tolle Bilder eines Miniflugzeugs mit eingebauter Kamera, dass seine Runden über New York dreht.

  • CSS3 Media Queries

    Ein schönes Tutorial rund um CSS3 Media-Queries zur Anpassung einer Webseite an verschiedene Fenstergrößen, inklusive einiger Links zu Lösungen für den Internet Explorer.

  • Twitter-Client: Weet

    Aptgetupdate stellt einen weiteren Twitter-Client vor. Ich schaue mir den inzwischen schon genauer an, er macht einen recht guten Eindruck nach ein paar Stunden Einsatz.

  • Where do the samples of Smack my bitch up come from?

    Man zeigt woher die Samples zu "Smack my bitch up" kommen und wie sie zusammengebaut wurden. Großartige Musikschraubkunst, gerade wiedergefunden.

Soziale Netzwerke und ich

Als großer Freund von allem was so in diesem Internet an Netzwerken unterwegs ist, habe ich auch alle möglichen Accounts bei Facebook, StudiVZ, XING, Wer-kennt-wen, Twitter, last.fm, flickr, und vermutlich noch 100 anderen Diensten.

Dabei unterscheide ich bisher aber schon ein wenig, mit wem ich mich befreunde. Bei Twitter zum Beispiel geht es mir um Interessen: Wenn jemand im Normalfall Dinge schreibt, die ich gut und interessant oder witzig finde, folge ich. Bei flickr habe ich Leute in meinen Kontakten die schöne Bilder machen. Bei den personenbezogenen Netzwerken habe ich mir bis dato aber eigentlich immer die Regel gesetzt, dort nur mit Menschen “befreundet” sein zu wollen die ich auch mindestens einmal persönlich getroffen habe. Gerade bei Facebook bin ich da recht streng, wenn ich mich nicht täusche ist dort nur eine Person in meiner “Freundesliste” die ich noch nie getroffen habe.

Eigentlich finde ich das auch nicht schlecht, allerdings habe ich da nun inzwischen mehrere Kontaktanfragen von “Onlinebekanntschaften” die ich bisher nicht beantwortet habe. Eigentlich würde ich gerne auf bestätigen klicken, was allerdings dann eine Aufweichung dieser Regel bedeuten würde. Andererseits bin ich ja so ein Social-Typ und Netzwerken ist total gut und so. Warum also auch nicht bei Facebook? Deshalb mal eine kleine Umfrage: Wie handhaben das meine Leser so?

Worum es mir nicht geht: “Freundesammeln”. Das ist nämlich ausgemachter Blödsinn, denn ich würde von den aktuell rund 370 Menschen in meiner “Freundesliste” nicht mal 10% wirklich als “FreundIn” bezeichnen. Da bin ich nämlich ein wenig wählerisch. Ist das alles sowieso nur Wortklauberei oder sollte ich mal anfangen die Menschen in Schubladen zu packen?

Wie man sich mal schön zum Affen macht.

Für meinen persönlichen Lacher des Tages sorgte gestern Dominic mit der Begründung für die Umbenennung seines Blogs. Ich weiß ja nicht genau warum er sich selbst unbedingt zum sprichwörtlichen Affen macht und ob er sich dessen bewusst ist, aber: Danke! Und dann geht meine Hochachtung an die Rechtsabteilung des Verlages Random House, die Dominic genau da abholen wo er sein Niveau versteckt hat und ihn (da er netterweise die Mail veröffentlicht) schön vorführt. Statt seine (in meinen Augen ziemlich dummdreiste) Mail einfach zu ignorieren, wird freundlich aber bestimmt die Lage geklärt. Man kann richtiggehend herauslesen, wie lächerlich der Anwalt diese Geschichte und Dominics Blog findet. Großartig!

Weniger großartig finde ich die Geschichte im Allgemeinen. Wenn ich so was sehe wundert es mich nicht, dass man (gerade von großen Firmen) als Blogger nicht ernst genommen, sondern eher belächelt wird. Blogs im Besonderen und das sogenannte Web 2.0 im Allgemeinen bieten eigentlich so tolle Möglichkeiten, Meinung unter die Menschen zu bringen. Da ist es sehr schade wenn das Image des virtuellen Stammtisch-Heinis an einem hängen bleibt.

Reeder for Mac

Screenshot von "der tag und ich" in Reeder for Mac

Lange erwartet wurde heute die erste Beta-Version des RSS-Newsreaders Reeder für den Mac freigegeben. Nach dem die iPhone- und iPad-Versionen des Programms schon große Erfolge sind, ein nachvollziehbarer Schritt. Nachdem man das Programm heruntergeladen hat, muss man nur seine Google Reader-Zugangsdaten eingeben und schon kann es losgehen.

Bei made@gloria kann man sich die Beta-Version herunterladen. Mein erster Eindruck: Gefällt! Die Oberfläche erinnert ein wenig an Tweetie, ist sehr aufgeräumt und stellt die RSS-Feeds hübsch dar. Auch wenn viele Dinge, wie das Feedmanagement, die Suche oder Downloads im Allgemeinen noch nicht funktionieren, macht die Anwendung schon einen guten Eindruck. Ein tolles Detail lässt sich in den Einstellungen aktivieren: Unter “General” einfach mal die Einstellung “Unread count” auf “Icon” stellen und sich freuen.

Wenn jetzt noch eingebaut wird, dass ich (wie von NetNewsWire gewohnt) mit einem Druck auf die Enter-Taste einen Eintrag im Hintergrund im Browser öffnen kann, bin ich glücklich und sogar bereit Geld dafür auszugeben.