Von der Deutschen Bahn, Kartoffelgranaten und warmem Kartoffelsalat

Gestern hatte ich wieder mal ein tolles Erlebnis mit der Deutschen Bahn: Auf dem Rückweg von meinem Besuch in Bad Vilbel hatte meine S-Bahn Verspätung – wegen einer Signalstörung.

Jedenfalls komme ich in Frankfurt an den Bahnhof und denke mir: „Dein Zug ist eigentlich seit 10 Minuten weg, aber gucken kostet nichts“. Gut gedacht: Der Regionalexpress nach Saarbrücken stand echt noch da, nur um dann in dem Moment, wo ich auf den Türöffner drücke, ruckartig anzufahren und mich (dumm aus der Wäsche guckend) zurück zu lassen. So ein Mist!

So musste ich dann erst in Frankfurt rumhängen, um dann in einer Regionalbahn nach Mainz zu gurken, wo ich dann zum Glück 45 Minuten Zeit hatte, um von Gleis 3a auf Gleis 2a zu wechseln. Ich habe es tatsächlich geschafft, die vier Meter über den Bahnsteig in der gesetzten Zeit zurück zu legen! Die Verhältnismäßigkeit der Umsteigezeiten lässt echt zu Wünschen übrig. Einmal hat man genau 2 Minuten, um einmal Quer durch den ganzen Bahnhof zu rennen, als Ausgleich kann man dann beim nächsten Mal extrem chillig das Gleis wechseln. Eine Stunde später kam ich dann auch in Idar-Oberstein an. Immerhin!

Im Anschluß hatte ich dann noch einen vergnüglichen Abend bei Steffi, wo wir nett mit ein paar Leuten abgehangen haben.

Bei der Gelegenheit hab ich aber leider vergessen zu erzählen, welches tolle Erlebnis ich mit der Rechtschreibprüfung von Word:Mac hatte. Beim tippen des Jubiläumsvortreffprotokolls vom Sonntag gefiel Word das Wort „Kartoffelgratin“ nicht. Kein Problem, dachte ich mir, vielleicht schreibt man es ja anders. Ich lasse mich ja gerne verbessern, auch meine Eingabemaske für „der tag und ich“ könnte hin und wieder echt eine Rechtschreibkorrektur gebrauchen. Aber den Vorschlag von Word wollte ich dann doch nicht übernehmen, „Kartoffelgranaten“ haben meines Wissens nach nichts mit „Kartoffelgratin“ zu tun. Ich hab jedenfalls keine Ahnung, was Kartoffelgranaten sind, auch wenn ich am Sonntag mehrmals darüber aufgeklärt worden bin, dass man zu Kartoffelgratin nicht Kartoffelsalat sagt. Mir ist das wurst, ich mag den Fleischkäse lieber. Aber ist Kartoffelgratin, wenn man es genauer betrachtet, nicht einfach warm gemachter Kartoffelsalat? Vielleicht noch überbacken? Lassen wir das, man muss nicht immer wissen, was man fett in sich hineinrüsselt. Manchmal ist das auch besser so.

Ansonsten bin ich wie immer gestresst am arbeiten. Im Moment habe ich immer noch das VERC-Projekt am Laufen, die Bilder-CD fürs Jubiläum sollte dringendst fertig werden und das ein oder andere Redesign steht auch noch im Raum. Für schneyra.de hab ich das neue Layout fertig, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich den Inhalt auch aufgearbeitet habe.