Archiv für Monat: Oktober 2007

WTF-Momente (RAM-Edition)

Da hab ich doch letztens eine Menge Arbeitsspeicher für die G4-Powermacs in meinem Cluster bestellt. Heute sollte es dann ans einbauen gehen. Direkt nach dem Ausbau eines der alten Riegel machte es ziemlich dick WTF?!? in meinen Kopf. Irgendwie sag der alte Riegel nämlich anders aus als der neue.

Eine kleine Recherche und ein paar Rücksprachen später war es dann klar: Ich hab sowohl vor einem halben Jahr (als ich das erste Mal Angebote einholte), als auch vor etwa einer Woche es verrafft die richtigen Rechner heraus zu suchen. Nun darf ich mich auch um den Umtausch der Riegel kümmern. Schöner Mist.

Streikopfer

Zu guter letzt hat es mich nun doch noch erwischt: Ich bin Opfer des Bahnstreiks geworden.

Eigentlich wollte ich gestern um halb 7 Uhr mit dem Regionalexpress von Neubrücke nach Oberstein fahren, als mir eine Durchsage einen Strich durch die Rechnung machte.

„Der Regionalexpress $Nummer von Saarbrücken nach Mainz fällt heute streikbedingt aus. Ihre nächste Reisemöglichkeit…“

… war dann die Regionalbahn eine halbe Stunde später. Gut, dass ich nicht erst eine Viertelstunde vorher dem Kollegen J. erzählt hatte, dass ich bisher nicht von irgendwelchen Streiks betroffen war.

Bereits heute Morgen hatte ich überlegt, ob ich über das Thema bloggen sollte. Anlass war ein Bericht im Radio über die Verhandlungen, gefolgt von geschätzten 10 Minuten Verkehrsmeldungen mit jeder Menge Staus. Diese wurden augenscheinlich durch Leute ausgelöst, die wegen der Streiks auf das Auto zurückgreifen mussten.

Auf jeden Fall kommen mir die Forderungen doch ein wenig arg überhöht vor: 30% mehr Gehalt ist (in meinen völlig unqualifizierten Augen) schon ein guter Batzen. Das Gegenangebot der Arbeitgeber von 10% und einer Einmalzahlung hört sich in meinen (genauso unqualifizierten) Ohren eigentlich recht gut an.
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass hier mindestens ein Verdi-Mitglied mitliest. Das ist zwar die falsche Gewerkschaft, aber über eine kleine Erklärung wäre ich dennoch dankbar.

Sauer war ich nicht: Das Unterstreichen von Forderungen durch Streiks ist kein schlechter Weg, die Öffentlichkeit auf Probleme aufmerksam zu machen. Hoffen wir, dass die Lokführer den Krieg nicht übertreiben. Das kann man nämlich auch. Viele Pendler sind jetzt schon nicht mehr so arg freundlich in ihrer Wortwahl wenn es auf das Thema kommt, auch das hörte man in den O-Tönen in der morgendlichen Reportage des SWR heraus.
Auf der anderen Seite scheint auch die Bahn nicht ganz unschuldig an manchen Ausfällen zu sein. In der letzten Woche las ich einen sehr interessanten Artikel in der Nahezeitung. Ein Lokführer berichtete, dass Leute die Arbeiten wollten (weil der Streik vorbei war) aufgrund des „Notfall-Fahrplanes“ nicht fahren durften das klingt in meinen (immer noch unqualifizierten) Ohren dann doch ein wenig merkwürdig.

Am Wochenende will ich mit der Bahn nach Bonn. Wollen wir mal hoffen, dass das auch klappt – sonst werd ich glaub ich auch mal ärgerlich. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, an wem ich es dann auslassen soll.

BdP-Bildschirmschoner

Bereits vor längerem war ich über Old Glory gestolpert, einem Bildschirmschoner für MacOS X. Leider konnte ich mit einer animierten Flagge der US of A nicht so arg viel anfangen.

Bildschirmschoner-Übersicht

So habe ich eben mal ein wenig gebastelt. Herausgekommen sind drei Bilder mit den Motiven „BdP-Bundeslilie“, „Wolfskopf“ und „RR-Abzeichen“. Diese lassen sich nun ohne großen Aufwand in einen Bildschirmschoner verwandeln. Aufgrund von Lizenzbestimmungen darf ich die Bildschirmschoner leider nicht direkt zum Download anbieten.

Und so kommt man zu seinem Pfadfinder-Bildschirmschoner:

Als erstes laden wir uns Old Glory bei Versiontracker herunter. Achtung: Den Bildschirmschoner nicht (!) installieren, dann hat man nur eine US-Fahne auf dem Schirm.

Als zweites laden wir dann die Datei bdp-bildschirmschoner.zip herunter. Sie enthält die unterschiedlichen BdP-Grafiken, von denen man sich eine aussuchen muss. Nun müssen wir die Flagge noch in den Bildschirmschoner integrieren.

Dazu nehmen wir uns die eben heruntergeladene Datei „Old Glory.saver“ vor und machen einen Rechtsklick darauf. Im aufklappenden Menü wählen wir „Paketinhalt zeigen“ und klicken uns im aufgehenden Fenster in den Ordner „Contents/Resources/“. Dort müssen wir dann noch die US-Fahne durch die von uns gewählte überschreiben. Anschließend kann das Finder-Fenster geschlossen werden.

Den Bildschirmschoner installieren wir nun einfach durch einen Doppelklicka auf die Datei „Old Glory.saver“. Anschließend wählen wir den Schoner dann noch in den Systemeinstellungen aus und schon flattert die gewünschte Fahne auf dem Bildschirm.

Im Zip-Paket sind auch meine drei Vorlagen enthalten. Man kann also nach Herzenslust auch eigene Entwürfe einbinden. Leider lässt sich immer nur ein „Old Glory“ installieren und so muss man bei Änderungen zuerst den alten Bildschirmschoner aus „$Benutzername/Library/Screen Savers“ löschen.

Leider funktioniert die Geschichte nur unter MacOS X. Falls jemand eine entsprechende Alternative (oder eine bessere Mac-Lösung) kennt, bitte ich um einen Kommentar.

Schlaflos – mehr als 24 Stunden

Nein, ich leide nicht unter Schlafstörungen. Jedenfalls aktuell nicht mehr als sonst auch. Dummerweise ist mir eben aber schon der Trailer zur 7. Staffel „24“ in die Hände gefallen. Den hätte ich mir besser mal nicht angeschaut, nun bin ich wieder Feuer und Flamme und würde am liebsten alle 24 Folgen der Staffel schauen. Leider geht es in den USA wohl erst im Januar los. Im deutschen Fernsehen kommt erst noch Staffel 6 – aber die kenne ich ja schon.

Back in town

Nun bin ich wieder da – eigentlich schon seit gestern Morgen, allerdings bin ich erst heute wieder so recht ansprechbar. Meine Rückreise aus Hamburg war eigentlich recht unspektakulär. Erst die allerletzte Etappe bereitete mir Probleme: Natürlich hab ich den Zug vom Bahnhof Oberstein nach Enzweiler um 1 Minute verpasst, da die Bahn ihre übliche Verspätung hatte.
Dann habe ich auch wieder bemerkt, wie ungern ich alleine Reise: Zwar wurde mir dank Buch und iPod nicht so schnell langweilig, aber ständig selbst auf sein Gepäck aufzupassen ist schon arg nervig. Außerdem habe ich vermutlich viel zu viele spaßige Details schon wieder vergessen, die sich sonst ein Mitreisender hätte merken können.
Ansonsten bleibt noch zu bemerken: Bei Kamps kauf ich nix mehr! Zuerst wurde ich von (vermutlich) Gülcans Cousine bedient und dann haben weder Quarktasche noch Donut am Flughafen Frankfurt so recht schmecken wollen. Auch der Cappu-to-go war nicht sehr überzeugend.

Hamburg an sich hat mir wieder einmal gut gefallen. Vor allem das Miniatur Wunderland war echt prima. Die 7 Euro Eintritt (inklusive Studenten-Rabatt) haben sich echt gelohnt. Ich finde es bemerkenswert, was die Leute sich alles ausdenken und mit welcher Liebe zum Detail dann alles umgesetzt wird. Vor allem fand ich es sehr interessant den Leuten beim Bauen der Anlage zuzuschauen. Das kann man nämlich auch. Bei meinem nächsten Besuch werde ich sicher wieder hingehen, denn eine Menge Details habe ich sicher überhaupt noch nicht gesehen.

From face to face

Während meine Gastgeberin gestern Mittag ihrer geregelten Arbeit nachging, habe ich mich ein wenig in der Hansestadt herumgetrieben. So ziemlich jedes Geschäft in Hamburg kennt mich jetzt als Besucher. Vor allem im Lego-Laden habe ich mich lange aufgehalten, große Augen gemacht und Bauklätze Legosteine gestaunt. Was es nicht alles gibt! Was man nicht alles bauen kann! Sobald ich wieder zu Hause bin, werde ich auf jeden Fall mal wieder ein paar Steine raussuchen.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll fand ich eine Werbeaktion der Hamburger Hochbahn: Mehrere Mitarbeiter hat man unter dem Motto „From face to face“ sowohl in Uniform, als auch in privater Montur abgelichtet und an Bahnhöfen ausgestellt.

Eine Busfahrt die ist lustig…

Gestern Abend bin ich nach Hamburg aufgebrochen. Um schön Geld zu sparen, bin ich dabei auf das Angebot der Deutschen Touring eingegangen und hab schon vor ein paar Wochen online auf www.ab9euro.de meine Tickets für Hin- und Rückfahrt gebucht. So zahlte ich nun für die Strecke Frankfurt Flughafen – Hamburg – Frankfurt Flughafen sagenhafte 18 Euro.
Da der Bus über Nacht fährt, Abfahrt ist um 23.35 Uhr in Frankfurt, verpasst man nicht viel und hat direkt einen kompletten Tag vor sich, wenn man morgens um 7 Uhr ankommt.

Natürlich habe ich auf der Hinfahrt einiges erlebt. Direkt in Oberstein habe ich meine Serie „keine Kippe vor dem Zug nach Mainz“ weiter ausgebaut. Irgendwie schaffe ich es, wenn ich in diese Richtung fahre, immer genau dann am Bahnsteig aufzuschlagen wenn gerade der Zug einfährt. Ich habe aber auch das Gefühl, dass der Zug dort arg überpünktlich ist. Das ist man ja sonst nicht so gewohnt. Schon eher gewöhnt habe ich mich an den Zustand der Zugtoiletten, der auch dieses Mal (wie ich im Vorbeigehen bemerkte) mehr als widerlich war.

In Mainz ging der Spaß dann direkt weiter: In der Buchhandlung am Bahnhof wurde ich von einer dicken Amerikanerin gedisst, als ich der Verkäuferin half das deutsch-amerikanische Mischmasch zu verstehen. Eigentlich habe ich der Verkäuferin nur den Tipp gegeben, dass „Vienna“ „Wien“ heißt und die Alte einen Stadtplan haben will. Warum sie den schon in Mainz haben wollte weiß ich auch nicht, das sie nach Wien wollte allerdings dafür schon länger. Das hatte sie schon vor dem Buchladen mehreren unbeteiligten Personen ins Gesicht gebrüllt.
Jedenfalls war die gute Frau, die ihren Rollator mit einem überdimensionalen Koffer (Gibt es den Ausdruck „Schrank-Koffer“ noch?) beladen hatte, der Meinung ich würde mich über her perfect german lustig machen. Als Antwort fielen mir allerdings nur englische Ausdrücke aus dem Bereich der Fäkalsprache ein und so bin ich nicht weiter darauf eingegangen.

Die Nacht im Bus war dann relativ unspektakulär. Eigentlich habe ich nur die halbe Nacht das Mädel auf der anderen Seite des Ganges beneidet. Die konnte sich nämlich dank ihrer wesentlich geringeren Körpergröße über zwei Sitze lang machen und prima schlafen. Ich fand bei meinem Nachahmungsversuch meinen Kopf über die Sitzfläche hinaus in den Gang hängend wieder. Schon nach kurzer Zeit sammelte sich dort eine größere Menge Blut an und so musste ich mich dann wieder setzen. Als ich es dann irgendwann geschafft hatte einzuschlafen, weckte mich auch (gefühlte) zwei Minuten später der Busfahrer wieder mit der „Willkommen in Hamburg“-Durchsage.

Meinen Frühstücks-Cappuccino habe ich mir dann bei McDonalds gekauft und war von Menge und Qualität direkt angetan: Für nur 40 Cent mehr als im „College Café“ bekommt man beim Mac gut das doppelte an Getränk. Es wird echt Zeit, dass die eine Filiale am Campus aufmachen!

Am Ende war ich irgendwie dann sehr froh angekommen zu sein. Auf dem letzten Teil meiner Reise wurde ich dann in der Hochbahn noch mit wichtigen Informationen aus aller Welt informiert. Gut zu wissen, dass Heather Mills eine Schraube an ihrer künstlichen Hüfte nachgezogen kriegt.

Altlasten: Kursordner

Kursordner-Einzelteile

Gestern Abend habe ich eine meiner längsten und ärgerlichsten Altlasten „entsorgen“ können: Der Kursordner zum SFT in diesem Jahr ist endlich fertig und gestern Abend habe ich dann 40 kleine Päckchen geschnürt, die aus Kursordner, Rechte-Heft und Bilder-CD bestehen. Nun sind die beiden Kisten schon beim Jan gelandet, der sie am Wochenende an die Stammesführer im LV austeilen wird.

Auch wenn ich selbst nicht immer der schnellste bin, die enorme Verzögerung lag nur zum Teil an mir. Bis ich alles beisammen hatte ist doch einige Zeit vergangen und vor allem das Zusammentragen der Adressen war eine ganz schöne Schwierigkeit. Eine vollständige und korrekte Adressenliste konnte man mir nicht liefern, was meinen Eindruck von der betreffenden Person weiter gefestigt hat. Ich habe aber beschlossen mich nicht mehr weiter darüber aufzuregen.
Am Ende habe ich dann anhand der Gruppenfotos, zwei unterschiedlichen Teilnehmerlisten und einigen Telefonaten alles soweit zusammen bekommen. Das Drucken und Binden beim Copyshop hat dann nur zwei Tage in Anspruch genommen, was mich sehr begeistert hat.

Vorerst habe ich für das kommende Jahr mal nicht geplant, Teil eines Kursteams zu sein. Endgültig entschlossen habe ich mich noch nicht. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis des Treffens des Landesausbildungsteams, was am Freitag in meiner Abwesenheit stattfinden wird.

Musikalische Hilfe…

Wo ich grade nebenbei versuche ein neues Mixtape zu machen: Ich komme für „Böse!“ leider nicht so arg weit. Bisher sind auf der Liste:

  1. Killing In The Name – Rage Against The Machine
  2. The Truth – Limp Bizkit
  3. Know Your Enemy – Rage Against The Machine
  4. Before I Forget – Slipknot
  5. Wherever Thorns May Grow – Soilwork
  6. Blind – Korn
  7. Chop Suey! – System Of A Down
  8. Distance – Soilwork

Vorschläge werden gerne entgegen genommen, es können noch etwa 53 Minuten auf das Tape.

Schönes Wochenende!

Das war sie nun also, meine einzige Vorlesung für diese Woche. Anderthalb Stunden habe ich mich grade durch Telematik gequält. Schon nach kurzer Zeit kam das Wissen in mir hoch, dass ich mir in den letzten beiden Lernphasen für die (leider nicht bestandenen) Klausuren zu diesem Fach schon angeeignet hatte und so war die Vorlesung, in Kombination mit einiger Müdigkeit, doch recht anstrengend. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, allen am Ende ein schönes Wochenende zu wünschen.

Nach der Pflicht kommt nun die Kür und es geht fleißig weiter mit all den Dingen die ich noch so auf meiner Liste habe. Ich hoffe heute passiert nichts weiter mehr, denn der Morgen hat schon gut angefangen: Das ich meinen Tabak zu Hause vergessen hatte, bedeutete das ich mich schon mit einem Kippenautomaten auseinandersetzen musste. Das hatte ich schon ewig nicht mehr, die Dinger werden immer komplizierter. Als dann der Cola-Automat auch noch ein Geldstück zu zwei Euro schluckte, aber im Gegenzug nichts hergab, war ich auch schon kurz davor den Tag direkt in die Tonne zu treten und einfach wieder heim ins Bett zu flüchten.

Nun erledige ich mal schleunigst ein paar Kleinigkeiten um dann endlich den SFT-Ordner fertig zu bekommen. Wer mich in den letzten Tagen und Wochen dabei erleben konnte weiß, dass ich einen ziemlichen Hass auf eine gewisse Person hab. Gut das der in Bonn wohnt und ich ihm nicht einfach mal die Tür eintreten kann.