Archiv für Monat: Oktober 2013

10 Fragen. 10 Antworten.

Das mit den Stöckchen ist jetzt irgendwie wieder total im Trend. Und weil mir sonst nichts zu schreiben einfällt, beantworte ich mal die zehn Fragen, die Frau Ellebil mir und anderen stellte.

  1. Hast du dich irgendwann erwachsen gefühlt? Wann war das?
    Ich fühle mich immer sehr erwachsen, wenn ich erwachsene Dinge tue: Mietverträge abschließen und so etwas. Manchmal reicht es aber auch, dass ich Morgens aus dem Haus gehe um so total erwachsen in die Firma zu fahren. Da fällt mir manchmal auf, dass mein Abitur schon zwölf und mein Diplom schon fünf Jahre alt sind.
  2. Wenn du dir ein Großbauprojekt aussuchen könntest, in dem du massig Geld verpulvern könntest, was würdest du bauen?
    Eine Raketenbasis! Oder ein Luxushotel. Oder vielleicht würde ich auch den Platz vor dem Bonner Hauptbahnhof platt machen und da was hübsches draus machen. Wahrscheinlich letzteres am ehesten.
  3. Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen und warum?
    In die Vergangenheit, ganz klar! Ich würde mir viele Dinge gerne mal anschauen, wie sie „wirklich“ aussahen. Die Bonner Südstadt ohne Autos zum Beispiel. Oder ein paar Burgen, als sie noch in Betrieb waren. Ich frage mich oft, wie es an Orten wohl „damals“ ausgesehen hat. Das würde ich gerne erleben. In der Zukunft interessieren mich höchstens die Lottozahlen.
  4. Liest du eigentlich noch Tageszeitung?
    Ich habe den General-Anzeiger sowohl bei Facebook, als auch bei Twitter abonniert. Das reicht mir völlig.
  5. Abgesehen von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen, gibt es etwas, das du immer Zuhause haben musst?
    Ich kann ein sehr unglücklicher Mensch sein, wenn ich kein Sprudelwasser habe.
  6. Glaubst du, dass du zuverlässig bist?
    Sagen wir mal so: Ich wäre es gerne noch öfter.
  7. Welchen Kurs würdest du im Altersheim belegen?
    Da ich bis ins hohe Alter fit sein werde, komme ich in kein Altersheim. Ha! Tatsächlich fällt mir dazu nicht viel ein. Mal gucken, was ich dann noch nicht kann.
  8. Was muss man können?
    Der Computerfritze in mir sagt: HTML! Und zwar eigentlich nur ein bisschen – aber genug, als das wir diese superdämlichen Rich-Text-Editoren nicht mehr brauchen, nur um ein bisschen Text mal fett zu machen.
    Ansonsten können? Keine Ahnung. Aber gebrauchen könnte jeder zwei Sachen: Gesunden Menschenverstand und ein bisschen Toleranz.
  9. Was hältst du von Reenactment?
    Hui, das musste ich erst mal nachschlagen. An sich halte ich das für keine schlechte Idee: Zum einen haben Menschen Spaß bei einem gemeinsamen Hobby. Zum anderen weckt es vielleicht bei den ein oder anderen Zuschauer die Lust, sich über geschichtliche Ereignisse ausführlicher zu informieren.
  10. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? (Bitte auch beantworten)
    Och nö. Ich finde mich selbst eigentlich eher so mittel-interessant. Und ich muss auch nicht zu jedem Quatsch meinen Senf abgeben. Aber gerade letztens habe ich noch zwanzig Fakten über mich ins Internet geschrieben. Dazu darf man sich gerne die Fragen ausdenken.

Zwanzig Fakten über mich

Ohje. Frau Ellebil schrieb 20 Dingse über sich und war dann anschließend der Meinung, dass ich das auch tun sollte. Nachdem ich nun wirklich lange überlegt habe, bin ich sehr unsicher, ob ich zwanzig Belanglosigkeiten zusammen bekomme. Los geht’s!

  1. Ich heiße gar nicht – und das schreibe ich nur, weil es Menschen gibt die das wirklich denken – „schneyra“ mit Nachnamen, sondern „Schneider“. Wie langweilig!
  2. Dieser „schneyra“ ist im Laufe der Jahre zu einer Art Alter Ego geworden, zuerst sicherlich in meiner pfadfinderischen Laufbahn, später auch in diesem Internet. Bis dato bin ich der einzige Mensch, der unter diesem Namen im Internet unterwegs ist und ich hoffe, dass das auch so bleibt.
  3. Bleiben wir bei den Namen: Mein zweiter Vorname ist Philipp. Es hat mich runde 20 Jahre gebraucht, um mir die richtige Schreibweise zu merken.
  4. Mit meinem Auszug aus dem Elternhaus bin ich zu einem Ordnungsfanatiker geworden. Nach Feierabend verbringe ich gerne auch mal eine viertel- oder halbe Stunde damit die Wohnung aufzuräumen.
  5. Auch wenn ich es noch dazu gerne sauber mag: Putzen ist überhaupt nicht mein Ding.
  6. Um noch einen Hausarbeits-Fakt aufzuzählen: Ich falte gerne Wäsche. Meistens schaue ich dabei eine Folge einer Serie und bin anschließend erschreckender Weise entspannt. Wäsche waschen und aufhängen sind mir dagegen ein Gräuel.
  7. Ich trinke nur sehr selten Alkohol, dieses Kalenderjahr waren es genau zwei Caipirinha. Über das „Wieso“ und warum ich mit einer Flasche Limo oder Cola total zufrieden bin, muss ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Artikel schreiben.
  8. Man sagt mir schon mein Leben lang, dass ich sowohl optisch als auch charakterlich sehr meinem Vater ähnele. Mit zunehmendem Alter erkenne ich das auch immer wieder und finde das gar nicht mal schlecht.
  9. Ich habe seit irgendwann in meiner späten Jugend unfassbare Höhenangst. Irgendwann möchte ich diese auch überwinden.
  10. Fräulein Anna habe ich auf einer WG-Party in ihrer Wohnung kennengelernt. Ich war zu dieser Party nicht eingeladen.
  11. Obwohl ich gerne ausschlafe, habe ich irgend eine Funktion in meinem Hirn, die das nicht gut findet und mir permanent ein schlechtes Gewissen macht. „Martin, du verschwendest Zeit!“ spricht diese innere Stimme zu mir.
  12. Als Ausgleich mache ich, sofern ich die Möglichkeit habe, gerne mal einen Mittagsschlaf.
  13. Ich bin gerne alleine und bin hin und wieder über ein sturmfreies Wochenende, an dem ich nicht vor die Tür gehen muss, wirklich froh.
  14. Bei der Arbeit trage ich am Schreibtisch meistens Kopfhörer. Diese spielen oft dabei gar keine Musik, sondern dienen der reinen Abschottung von meiner Umgebung. Ich bin furchtbar leicht abzulenken.
  15. Mein Lieblingstier ist das Eichhörnchen. Schon immer.
  16. Ich gebe nicht gerne Dinge von mir preis. Beim Schreiben dieses Textes ist es mehr Arbeit, abzuwägen ob ich das wirklich schreiben möchte, als zwanzig Punkte zusammen zu bekommen.
  17. Ich bin ein großer Fan von Rechtschreibung und korrekter Interpunktion. Es ärgert mich ungemein, dass ich in der Schule nicht besser aufgepasst habe.
  18. Wenn es mir möglich ist, vermeide ich gerne Anglizismen. Dabei ist es aber wirklich schwer, nicht wie die ComputerBILD zu klingen.
  19. Das Internet und die Menschen darin kann ich zu großen Teilen nicht ernst nehmen. Ich hoffe das merkt man.
  20. Meistens bin ich besser gelaunt als es scheint. Es gilt die Faustregel: „So lange er meckert, ist alles okay.“

Und weil das hier so schön war, gebe ich das Stöckchen auch mal weiter. Und zwar an Dominik, weil „das ja alles nicht so schwer ist“, an Pro-Blogger Marc, an Michel, damit er sich nicht so irrelevant fühlt und an Andi damit er mal von seinen Zahlen wegkommt.