Archiv für Monat: Mai 2014

„App – der Film“

Die Verknüpfung von Fernsehen und dem sogenannten „Second Screen“, also zum Beispiel einem Smartphone oder einem Tablet, ist ja so eine Sache. Normalerweise findet das nur soweit statt, dass Menschen in sozialen Netzwerken über das meckern, was auf dem Bildschirm passiert. Was darüber hinausgeht, geht gerne auch mal schief. Klappt das mit diesem Quizduell inzwischen eigentlich?

Beim ZDF probierte man dieser Tage dann mal etwas anderes aus. Dort sendete man am Montag-Abend „App – der Film“. Fräulein Anna und ich waren gespannt, wie das Second-Screen-Experiment wohl klappt.
Nicht nur, dass es in dem Film um eine App namens „Iris“ geht, die ein recht mieses Eigenleben entwickelt und fleißig Menschen umbringt. Gleichzeitig gab es auch eine reale App zur Sendung.

Über in den Film eingebettete Ton-Wasserzeichen erkannte diese, wo man sich gerade in der Handlung befand und spielte zusätzliche Inhalte ein. Das war mal eine zusätzliche Perspektive, mal eine Unterhaltung per Kurznachricht oder auch mal einfach der Inhalt des Telefons der Darstellerin. Das funktionierte bei uns auch recht gut. Ziemlich cool, eigentlich.

Eigentlich? Eigentlich ja. Leider war der Film an sich aber eher so mittelmäßig. Schon irgendwie spannend, aber dann auch einfach vorbei. Eine zugegebenermaßen recht ordentliche Tech-Demo, aber irgendwie auch nicht mehr. Ich bin mal gespannt, ob uns Formate in dieser Art in Zukunft öfter begegnen.

Mein neues Arbeitsgerät, eine Lichterkette und ein Besuch im Wahllokal

Heute habe ich einen Löwen gewählt. Oder so.
Stimmungsvolles Licht ist stimmungsvoll. Ähem.
Alles dran.

Nur drei Bilder diese Woche? Eieieiei. Heute bei Hashtag weekstagram, dem Instagram-Wochenrückblick: Mein neues Arbeitsgerät, eine Lichterkette und mein heutiger, eher unmotivierter Besuch im Wahllokal.

Zwei Sorten Muffins und eine Diskokugel

OHAI!
Disco!
Bin Paprika-Schnibbler und Parmesan-Reiber.

Diese Woche bei Instagram: Muffins! Nicht nur, dass ich am Freitag Abend unfassbar feine Paprika-Stücke für herzhafte Muffins schnibbelte, am Sonntag bekam ich dann auch noch zum Nachmittagskaffee wunderbare Schokolade-Kirsch-Törtchen vorgesetzt. Mahlzeit!

Die Brücke – Transit in den Tod

Als ich irgendwo erzählte, dass ich „The Killing“ sehr gerne schaute, bekam ich von irgendwem „Die Brücke – Transit in den Tod“ empfohlen. Als ich letztens dann mit Fräulein Anna auf der Suche nach einer Abendunterhaltung war, stolperte ich nochmals über die Serie und wir finden spontan damit an die erste Staffel zu schauen.

Öresund-Brücke
Öresund-Brücke von Philaweb [GFDL or CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

In fünf etwa zweistündigen (!) Folgen geht es um die Ermittlungen rund um das, was als ein einfacher Leichenfund auf der Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö beginnt. Da man die Leiche wirklich genau auf der Grenzlinie zwischen den beiden Ländern findet, müssen nun Martin Rohde von der Kriminalpolizei Kopenhagen und „Saga Norén, Kripo Malmö!“ zusammen ermitteln. Das ist natürlich nicht ganz einfach – vor allem auch, weil die schwedische Kommissarin nicht besonders viel Sozialkompetenz an den Tag legt. Die Story wird schnell komplexer. Natürlich haben wir es nicht nur mit einem einfachen Mord auf einer Brücke zu tun. Und am Ende ist dann doch alles wieder ganz anders.

Die Brücke ist ein bisschen wie ein richtig langer Krimi. Ich hätte nicht gerade wenig Lust gehabt, alle Folgen am Stück zu schauen. Die Folgen sind durchgehend spannend, nur gegen Ende hatte ich manchmal ein bisschen das Gefühl, dass es sich ein wenig zieht. Der Schluss ist dann auch ein ziemlich guter und – soviel sei an dieser Stelle verraten – weit von einem Happy End entfernt. Mir fällt kein Grund ein, warum ich Die Brücke nicht jedem uneingeschränkt empfehlen sollte.

Von der Serie gibt es bereits eine zweite Staffel, eine dritte ist in Planung. Außerdem gibt es mit The Bridge – America (USA, Mexiko) und The Tunnel (England, Frankreich) noch zwei Neuverfilmungen.

Instagramy Goodness

Feierabend.
Mahlzeit!
Hatte ich erwähnt, dass ich gestern auf diesem prima Konzert war?
Ich bin sehr gespannt, ob das was hilft.
Einmal Schloss und zurück.
Ich bin übrigens ziemlich gut im Welt erobern. Erst mal @dominik und @teymur dominieren.
Längeres Schiff ist länger.
Langes Schiff ist lang.

Es ist schon eine Weile her, dass wir im ominösen Gruppenchat diskutierten, was man denn so basteln könnte. Ich beschloss darauf hin, ein neues Theme zu bauen. Das kann man schon hier sehen. Es sieht nicht so viel anders aus, als das letzte. Es ist aber sehr viel cooler, wirklich!

Jedenfalls entschied sich Dominik derweil, dass er ein Plugin bauen möchte, dass einmal die Woche in WordPress einen Post aus den letzten Instagram-Bildern anlegt. Das ist nun auch schon eine Weile fertig und heißt Instagramy Goodness. Am Ende warf ich noch ein wenig CSS-Code dagegen und schon ist der wöchentliche Bildrückblick fertig. Hurra! Das Ergebnis sieht man oben.

Marcus Wiebusch – „Konfetti“ live

Kein Kettcar mehr? Marcus Wiebusch dafür solo unterwegs? Zuerst fand ich das zugegebenermaßen erst einmal ein bisschen kacke. Doch was man dann so von ihm zu hören bekam, gefiel dann schon. Spätestens mit der Veröffentlichung von „Der Tag wird kommen“ war mir aber klar, dass da etwas Gutes kommt. Konzert-Tickets: Gekauft.

Gestern Abend war es dann soweit. Fräulein Anna und ich standen pünktlichst im Bürgerhaus Stollwerck vor der Bühne. „And The Golden Choir“, die „Ein Mann und eine Schallplatte“-Vorband, wärmte schon ganz gut auf – dann standen auch schon Marcus Wiebusch und sieben weitere Musiker auf der Bühne.

Marcus Wiebusch

Etwa anderthalb Stunden Musik standen auf dem Plan: Alle Lieder aus dem Album wurden gespielt – das war klar. Die Titel des Albums „Konfetti“ sind sehr unterschiedlich – neben eher typischen Kettcar-Stücken ein bisschen Sprechgesang. Sehr direkte, gerne auch aggressive Texte – ich weiß, was ich in naher Zukunft noch öfter hören werde.

Wenn man dann noch nicht genug Titel hat, dann gibt es noch die „Peter Fox und Thees Uhlmann“-Methode: Man spielt einfach einen Titel der alten Band in einer neuen Version. Gestern Abend war das „Balkon gegenüber“, was zuerst das versammelte Publikum mitsingen konnte – bis es dann auch noch eine zweite Strophe gab. Außerdem noch das altbekannte „48 Stunden“. Toll. Sowohl das Album, als auch das Konzert lassen mich ein bisschen vergessen, dass es von meiner Lieblingsband so schnell nichts Neues zu hören gibt.