Ein Wickinger-Langhaus.

Wikingermuseum Borg und Unstad


Der Morgen ist stürmisch, aber weitestgehend trocken. Wir trödeln ordentlich mit dem Aufstehen, dem Frühstück, dem Losfahren. Ich verstehe nicht, warum mir das Wetter so auf die Motivation schlägt. Ein kurzer Stopp an einem Aussichtspunkt kurz vor dem Örtchen Borg gibt uns einen schönen Blick über die Landschaft.

Ein Wohnmobil vor der Landschaft.
Blick auf die Wolkenbehangenen Lofoten.

Wikingermuseum Borg

Heute wollen wir uns vor allem das Wikingermuseum anschauen. Es stürmt immer noch ganz schön als wir dort ankommen und ganz am Ende des Parkplatzes noch eine Parklücke findne. Ich packe mich ordentlich ein. Und dann direkt wieder aus, denn der erste Teil des Museumsbesuchs findet im Haus statt. Mit Hilfe eine Audioguides lernen wir einiges über die Anlage, die Funde, aber auch die Wikinger selbst. Dummerweise geraten wir in einen Bus voller Rentner, das macht den Rundgang ein wenig anstrengend. Ein Teil der Ausstellung ist eine Filmvorführung, in der die Geschichte einer Frau erzählt wird, die hier wohnte. Dieser Teil der Veranstaltung ist schon mal sehr unterhaltsam.

Ein Schwein in seinem Gehege.

Weiter geht es draußen: Dort stapfen wir durch den Nachbau des hiesigen Gebäudes und profitieren diesmal von der Reisegruppe: Sie bekommt eine Führung auf deutsch der wir gern zuhören. Das Gebäude ist schön aufgemacht. Menschen in Wikingerkleidung erklären einem Dinge und man kann alles anfassen und Helme aufziehen.

Dann steht uns ein kleiner Fußmarsch bevor: Gut einen Kilometer ist es bis zum Wikingerschiff, dass man an einem nahegelegenen See besichtigen kann. Der kurze Spaziergang macht Spaß. Kurz vor dem Ziel werden wir am Wegesrand abgelenkt und üben uns im Bogenschießen und Axtwerfen. Ich kann beides ziemlich gut. Das Schiff ist dann ein kleines bisschen unspektakulär, wie es da am See liegt. Normalerweise kann man wohl auch mit Gruppen losrudern, das Wetter lässt das aber heute nicht zu. Schade!

Nachdem wir noch ein wenig im Free WIFI rumgehangen haben, geht es weiter zu unserem Tagesziel. Eigentlich wollten wir zu einem Stellplatz nach Eggum, entscheiden uns aber um und steuern statt dessen einen Campingplatz in Unstad an. Der überzeugt auf dem Flyer durch seinen Hipster-Style und unsere für morgen geplante Wanderung lässt sich von dort aus auch angehen.

Nach einigen Kilometern auf einer schmalen Straße kommen wir durch einen Tunnel und dann sehen wir vor uns plötzlich das Tal und die Bucht im Sonnenschein. Top!

Unstad

Lofoten-Strand-Panorama.

Der Campingplatz ist an eine Surfschule angeschlossen und alles recht neu. Der hippe Surfer-Boy weißt uns ein, wir parken und spazieren erst einmal zum Strand. Dort beobachten wir einige Surfer, die in ihren Taucheranzügen sichtlich Spaß mit den Wellen haben. Der Ort an sich ist, das sehen wir auf dem Rückweg, sehr klein aber malerisch.

Zurück auf dem Platz machen wir uns als Abendessen. Im geräumigen Koch- und Aufenthaltsraum treffen wir auf Vater und Sohn aus Deutschland, die mit Auto und Zelt unterwegs sind. Sie waren schon ganz im Süden und geben uns einige Tipps. Ich freue mich, mal ein bisschen zu quatschen.

Ein Pferd.