Archiv für Monat: August 2017

Von siebenhundert Beiträgen und einer Kurzreise nach Hamburg

Vergangene Woche knackt dieses Blogdings hier die Siebenhundert-Beiträge-Marke. Wow! Tatsächlich hatte ich das nie so wirklich im Blick und war dann ein bisschen überrascht, als mir die Zahl auffiel. Diese hier ist dann wohl die richtige Stelle, um mal auf die Archiv-Seite zu verweisen, von der aus man sich ganz gut durch die Seite navigieren kann. Und irgendwann schaffe ich es auch, die ungefähr 900 Beiträge im Offline-Archiv alle zu sichten und die relevanten auch in dieses Blog zu überführen. Ich habe damit vor längerem schon mal angefangen, da kommt aber noch eine Menge Arbeit auf mich zu. Und danach miste ich dann auch mal diese Tag-Wolke aus. Versprochen.

Den Rest der Woche „verbringe“ ich mehr oder weniger. Es gelingt mir endlich mal wieder, ein paar Dinge am Computer auszuprobieren, ich schaffe es das ein oder andere Bild zu bearbeiten. Den Freitag Abend verbringe ich mit einigen Kollegen auf der Dachterrasse der Firma – es gibt den ein oder anderen Ausstand zu feiern.

Nachdem der Samstag der Hausarbeit gewidmet ist, wird der Sonntag dafür richtig ereignisreich. Und es fängt auch schon gut an: Als nämlich mein Wecker um kurz vor fünf in der Frühe klingelt, erwartet mich schon eine Verspätungswarnung der Deutschen Bahn auf meinem Bildschirm. Unser Zug ist angeblich rund fünfzehn Minuten später unterwegs. Gut, dass ich das noch einmal überprüfe! Denn zwei Minuten vor Abfahrt ist die Verspätung auf einmal aufgeholt und wir profitieren davon, dass es nur ein knapp einminütiger Sprint zum Gleis ist.
Knapp vier Stunden später steigen Fräulein Anna und ich aus dem Zug: Hallo, Hamburg! Lange nicht gesehen! Eine Familienfeier steht an, wir heißen Fräulein Annas Nichte willkommen, besichtigen ein neues Haus und Quatschen vor allem eine ganze Menge. Ich bin überraschender Weise den Tag über nur selten wirklich müde.
Und nicht mal acht Stunden später stehen wir auch schon wieder auf dem Bahnsteig, dieses Mal soll es in die andere Richtung gehen. Bis auf die „ungewöhnliche“ Wagenreihung klappt auch alles ganz prima, bis der Zug dann kurz vor Schluß noch auf die andere Rheinseite umgeleitet werden muss und wir gegen halb zwölf in Beuel landen. Als wäre der Tag noch nicht lange genug gewesen. So gerädert wie an diesem Abend bin ich schon lange nicht mehr ins Bett gegangen.

Am Abend am Rhein

Es war glaube ich schon vorletzte Woche, als Fräulein Anna und ich an einem Freitag-Abend am Rhein entlang spazierten.

So richtig schön war es in den vergangenen Wochen ja nun wirklich nicht – uns kam es mit den Regenjacken auch eher wie ein Herbstspaziergang vor. Eine ganz merkwürdige Atmosphäre. Um nicht ganz in eine Endsommer-Depression zu verfallen, tranken wir frohen Mutes eine Limo auf dem Weg. Die beiden Bilder, die bei diesem Spaziergang entstanden sind, sind trotzdem eher düster geworden.

Blick auf ein Flußkreuzfahrtschiff
Eigentlich wollte ich schon immer mal eine Flussschifffahrt machen. Aber irgendwie sieht das auch immer ein bisschen gruselig auf den Schiffen aus.
Rhein im Nebel
Gruselig ist’s am Rhein, wenn am Abend nach dem Regen ein bisschen Nebel aufzieht.

Von Schwärmereien, User Experience und einem Ausflug nach Hamburg

Unter der Woche Strohwitwer – und doch keine Chance so richtig zur Ruhe zu kommen. Die vergangene Woche war anstrengend, so richtig fit fühle ich mich die ganze Zeit irgendwie nicht. Außerdem war ich viel auf den Beinen. Um das ein bisschen mehr nachvollziehen zu können, belebe ich Swarm wieder und checke fleißig ein. Mal gucken wie lange ich das dieses Mal durchhalte, normalerweise ebbt meine Begeisterung immer sehr schnell wieder ab.

Am Mittwoch Abend besuche ich meinen zukünftigen Arbeitgeber und mache dort beim Siebdruck-Workshop mit. Eine gute Gelegenheit die neuen Kollegen kennen zu lernen. Ich habe großen Spaß, nur an meinen Mario-Kart-Skills muss ich noch ziemlich hart arbeiten. So wird das nichts.

Den Donnerstag-Abend verbringe ich, statt für das Wochenende zu packen, beim UXBN-Meetup. Dort war ich schon lange nicht mehr, was eigentlich schade ist. Zwar verabschiede ich mich schon in der Pause wieder – der noch leere Rucksack ruft – aber den ersten Vortrag finde ich sehr unterhaltsam. Man erfährt einiges über die „Leidensgeschichten aus dem Smart Home“. Sowohl amüsant als auch ein bisschen traurig.

Kran von unten - Hafencity Hamburg
Kran von unten – in der Hamburger Hafencity gibt es einige schöne Motive zu entdecken.

Freitag dann: Fest van Cleef in Hamburg. Ich berichtete. Am Samstag stromern Fräulein Anna noch eine Zeit lang durch Hamburg, laufen die Fußgängerzone ab, schauen in den Apple Store, erkunden „Planten un Bloomen“ ein bisschen und verbringen Zeit mit der Verwandtschaft. Ziemlich kaputt steigen wir am Ende in den Zug in Richtung Heimat. Den Sonntag entspanne ich dann ausführlich und widme mich der Hausarbeit. Da will eine Menge Wäsche gewaschen sein. Woche vorbei.

Fest van Cleef – 15 Jahre Grand Hotel

Zuerst: Vorfreude! Und dann sitze ich am Freitag Morgen schon um kurz vor sieben im Zug in Richtung Hamburg. Warum auch immer ich mir Urlaub nehme, um dann noch früher als sonst aufzustehen. Ein paar Stunden später werde ich von dem schon anwesenden Fräulein in Empfang genommen. Schnell zwei Stationen mit der U-Bahn bis zur sehr blauen und großzügig angelegten Station „Überseequartier“ und schon checken wir im 25hours hotel hafencity ein. Die Spotify-Playlist zum Festival sorgt für gute Stimmung.

Nach einer kurzen Pause geht es aber nochmal los: Zuerst ein kleines Mittagessen, dann stromern wir eine Weile bei leichtem Regen durch die Hafencity. Nicht das beste Wetter für den Spaziergang, noch weniger für das Festival am Abend. Dann ein bisschen ausruhen im Hotel, aufgefrischt, die Taschen ausgeleert – was man alles so nicht zu einem Festival mitnehmen darf!

Gebäude in der Hafencity Hamburg
Zwischen all den Baustellen stehen auch schon einige schicke neue Häuser in der Hafencity – sicherlich nichts jedermanns Sache, aber ich mag das neue Stadtviertel.

Eine knappe halbe Stunde laufen wir dann zum Großmarkt, es ist bewölkt aber trocken. Eine kleine Runde über das Gelände und schon wird der erste Auftritt, nämlich Herr Fortuna Ehrenfeld angekündigt. Den mag ich ja schon eine Weile. Im Gegensatz zum Auftritt beim Beach Motel van Cleef hat er dieses Mal noch zwei Musiker dabei. Man hat gerade ein neues Album beim Grand Hotel veröffentlicht.

YouTube-Vorschaubild

Abgelöst wird er von Gisbert zu Knyphausen, den ich zwar schon eine ganze Weile vom Namen her kenne, aber nie wirklich hörte. Sagen wir mal so: Heute fange ich nicht damit an. Das klingt zwar alles ganz nett, aber ist mir für die Veranstaltung dann doch ein bisschen leise und ruhig.

Eine Currywurst später denke ich, dass es vielleicht gut wäre noch ein paar Minuten zu sitzen – bis zum nächsten Auftritt ist noch ein bisschen. Doch kaum habe ich mich auf dem Boden niedergelassen, passiert wieder etwas: Der Seemanns-Chor Hannover, in Form von einer größeren Menge älterer Männer in weißen Takelblusen, steht auf der Bühne. Es ist witzig, Lieder wie Balkon gegenüber und Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf mal anders interpretiert zu hören.

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Und dann ist es kurz nach halb acht und sie stehen auf der Bühne: Kettcar! Mit Deiche geht es los und dann kommen all die Lieder die ich schon lange mitsingen kann. Der beknackte Regen, der inzwischen wieder angefangen hat, stört irgendwie gar nicht mehr. Mittendrin: Sommer ’89 und ein weiterer Titel vom neuen Album. Das klingt ganz nach der Kettcar-Musik die ich mag und ich freue mich nochmal ein bisschen auf die Platte im Herbst. Viel zu schnell ist der Auftritt vorbei. Wobei mein Hals vielleicht schon ganz froh ist.

Thees Uhlmann und Band auf der Bühne - 15 Jahre Grand Hotel van Cleef

Schließlich: Thees Uhlmann und Band. Pünktlich zum Konzert gehen die beiden Menschen vor uns weg, wir stehen jetzt direkt an einem der Wellenbrecher und haben freie Sicht. Man merkt, wer in den letzten Jahren Fans gesammelt hat. Die Stimmung steigt noch einmal deutlich an, das ganze Publikum singt mit. Vielleicht weil es auch der ein oder andere Tomte-Titel auf die Bühne schafft. Auch die Unterstützung durch die Horny Horns aus Haldern kommt gut an. Inzwischen bin ich ordentlich nass, was aber die Stimmung nicht drücken kann.

Und weil es am Ende sogar wieder aufgehört hat zu regnen, beschließen wir den Tag mit einem kleinen Spaziergang ins Hotel. Als wäre ich nicht schon genug auf den Beinen gewesen. Das war sicherlich einer der Top-3-Abende dieses Jahr.

Von fancy Eisläden und sonstiger Völlerei

Es ist noch so ein bisschen offen, warum ich diese Woche durch die Bank müde, unausgeschlafen und von Kopfschmerzen geplagt war. Ich tippe ein bisschen auf das Wetter, nachdem ich schon öfter beobachtet habe, wie mir Wetterwechsel auf die Gesundheit schlagen. Dementsprechend ist die Woche an sich auch recht unspektakulär. Das Wochenend-Highlight, der schon lange geplante Rundflug über Bonn, fällt leider auch technischen Gründen aus. Schade!

In der Firma gibt es einen „Sprint 0“ meines neuen Teams. Wir besprechen unsere Arbeitspakete, die Arbeitsweise und die Zusammenarbeit für die kommenden Wochen. Es ist gut, sich dazu ein bisschen Zeit zu nehmen und ich merke schnell, dass die Gruppe ziemlich gut zusammen passt und gemeinsame Ziele verfolgt. Die Themen, die wir angehen werden, finde ich auch ganz ok. Rund sechs Wochen werde ich hier noch mitarbeiten, ich sehe dem positiv entgegen.

Und sonst so? Fräulein Anna und ich schauen Berlin Station zu Ende, ich habe ein paar Worte dazu verloren. Mein Blogpost mit den Bildern vom Bundeslager ist sicherlich einer der am meisten geklickten dieses Jahr. Es gibt einen deutlichen Ausschlag im Besucherzähler. Wenn ich jetzt eitel genug wäre, einen vernünftigen Zählmechanismus in der Seite zu verbauen, könnte ich sicherlich mehr dazu sagen.

Außerdem ist scheinbar „Woche der hippen Eisläden“. Gleich zwei Stück machen neu in der Innenstadt auf und natürlich dürfen da das Fräulein und ich nicht fehlen. Unter der Woche besuchen wir die Cream Company. Hier gibt es bunt belegte Waffeln – oder fancy Eisrollen mit allerlei Belägen. Nicht der schlechteste Snack für den späten Nachmittag. Ich stolpere allerdings ein bisschen über die Anordnung im Laden: Meinen Cappuccino muss ich mir vorne an der Theke bestelle, darauf warten und bezahlen, um mich dann im hinteren Teil des Ladens noch einmal anzustellen und mein Eis zu bestellen. Die Auswahl an Beilagen und Soßen und deren möglichen Kombinationen überfordert mich ein bisschen. Ich würde mir wünschen, dass man fertige Kombinationen mit hippen Namen auswählen kann. „Spaghetti-Eis“ zum Beispiel. Vor uns stehen nur zwei Leute, es geht also eigentlich ganz zügig. Ich will mir nicht ausmalen, wie das bei einer längeren Schlange aussehen würde. Die Zubereitung der Eisrollen nimmt nämlich schon einige Zeit in Anspruch. Jedenfalls habe ich mein Getränk aber schon halb leer, als ich die Eisrollen schließlich im Becher vor mir habe. Irgendwie ungemütlich. Mein Eis mit Banane und Schokolade und Schokostreuseln ist dann aber tatsächlich sehr lecker.

Eiswaffel
Es ist eine gute Idee, eine Kugel Eis in eine Waffel zu packen und verschiedene Dinge darüber zu streuen. Mahlzeit!

Am gestrigen Sonntag stehen Fräulein Anna und ich dann in der Schlange zu Sunnysu einer weiteren neuen Eisdiele, die mit der Besonderheit daherkommt, dass man sein Eis in einer frischen Waffel bekommen kann. Das ist eine gute Idee, die Sonne scheint, Schlange stehen ist nicht so schlimm. Als wir dann dran sind: Wieder totale Überforderung. Ich muss wirklich mal ausrechnen, wie viele Tausend mögliche Kombinationen aus den zahlreichen Beilagen und Soßen entstehen können – zumal man wieder gleich zwei auswählen kann. Siehe oben: „Ein Spaghetti-Eis, bitte!“ Ein bisschen komisch ist auch die Anordnung der Theke. Man steht von Links an, muss dann ganz nach rechts um das Eis auszusuchen. Um dann wieder in die Mitte zu laufen, wo die Beilagen ausgestellt sind. Man rennt also automatisch in die Warteschlange hinein. Meine Güte.

Um die Völlerei des Wochenende rund zu machen, sei noch erwähnt, dass ich außerdem Samstags ein Schnitzel Hollandaise beim Addi essen musste, man mich am Sonntag zum Frühstück in die Black Coffee Pharmacie in Bad Godesberg schleifte und ich dann abends noch einmal zu einem Burger bei Hans im Glück gezwungen wurde.

Berlin Station, Staffel 1

Fräulein Anna und mir hat dieser Tage Berlin Station ganz gut gefallen. Die Spionage Serie rund um die Berliner CIA-Station und den Whistleblower Thomas Shaw ist durch die Bank spannend und hat die ein oder andere Wendung zu bieten. Das war gute Unterhaltung. Und das nicht nur weil es in Folge zwei eine Szene an einem Tisch in einem Berliner Imbiss gibt, an dem ich auch schon mit den Homies einen Gyrosteller gegessen habe.

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Da ist es fast schade, dass die erste Staffel schon nach zehn Folgen zu Ende war. Aber Staffel Nummer zwei ist schon in der Postproduktion, wie man mir dieser Tage flüsterte. Ich bin schon gespannt wie es mit Daniel Miller, Esther Krug und Konsorten weitergeht.

Kettcar ist zurück – Sommer ’89

Es ist fast zwei Jahre her, dass Marcus Wiebusch eine großartige Ankündigung machte. Meine Vorfreude auf ein neues Album und neue Konzerte meiner erklärten Lieblingsband Kettcar ist wirklich groß. Das Album Ich vs. Wir wird im Oktober erscheinen und ist schon längst vorbestellt. Und kommende Woche werde ich die Band auf dem Fest van Cleef das erste Mal seit langem wieder live sehen. Wäre ich fünfzehn Jahre jünger, man könnte sagen: „Ich bin hyped!“

Seit heute jedenfalls gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Album, in Form eines Videos zum Titel Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun). Und das geht so:

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Wow. Ich glaube Kettcar ist zurück. Und meine Vorfreude nun noch viel größer.

Von Antriebslosigkeit, einem Blogumzug, und Konzertkarten

Puh. Diese Wochenrückblicksgeschichte läuft ein bisschen Gefahr, nach einem guten halben Jahr tatsächlich einzuschlafen. Die vergangenen Wochen bin ich ein kleines bissen Antriebslos gewesen, was meine Freizeitgestaltung angeht. Und dazu gehört auch diese Blogtipperei. Aber kommen wir lieber zu dem, was in den letzten Wochen passiert ist.

Zuerst einmal habe ich sehr viel Civilization gespielt. Irgendwie stolperte ich über meinen Einkauf der fünften Ausgabe des Spiels. Sagen wir mal so: Genau so, wie mich vor vielen Jahren das klassische „Civ“ nächtelang vor den Computer fesselte, geht es mir jetzt auch wieder. Irgendwann werde ich sicher auch mal noch erwachsen.

Ein Park in KölnDer Botanische Garten bei Sonnenuntergang

Dann ist da dieses Blogdings hier. Nachdem ich die Installation letztens ja auf eine eigene Maschine bei Digital Ocean umgezogen hatte, bin ich dann gleich noch einmal weiter gezogen. Mein unruhiges Bauchgefühl lies mich noch einmal recherchieren und dann ging es noch einmal weiter. Aktuell liegt nun alles auf einem Webspace bei all-inkl. Hier bin ich nicht so super flexibel, aber es gibt einen SSH-Zugang, ein gescheites Backend und ich muss mich um nichts weiter kümmern. Während der ganzen Umzieherei und Einrichterei habe ich aber eine Menge lernen können. Neben allerlei technischem Kram eben unter anderem auch, dass ich weniger Zeit mit dem ganzen Drumherum verbringen sollte. Lieber will ich mehr Inhalt produzieren.

Leere Bahn ist leerEin Cappuccino

Fräulein Anna und ich sind hart in die Vorbereitungen für die zweite Hälfte des Jahres eingestiegen. Zuerst einmal kauften wir ziemlich viele Konzertkarten und können uns jetzt auf Angus & Julia Stone, Shout Out Louds, Justice, Mogli und Hundreds. Ich freue mich schon sehr, es könnte aber noch ein bisschen was dazu kommen.

Ich habe zu den verschiedensten Gelegenheiten allerlei alkoholfreie Cocktails getrunken und bin sehr kurz davor, mir auch endlich mal ein bisschen Kram zu Hause hinzustellen um hin und wieder auch mal ein bisschen schickeres trinken als eine Limo.

Außerdem waren dann noch ein paar Sachen: Ein Chefkoch-Picknick-Renntag, ein Sommerfest, ein Junggesellenabschied, viele Spaziergänge, ein Besuch auf einem Foodmarkt und und und. Schließlich hatte ich dann noch ein bisschen Urlaub und war auf dem Bundeslager. Ich berichtete.

Eigentlich war das alles doch gar nicht so wenig zu berichten. In Zukunft mache ich das wieder öfter. Versprochen.

Estonteco – Zu Besuch auf dem BdP Bundeslager in Großzerlang

Bundesfahne - BdP Bundeslager Estonteco 2017

Bundeslager! Alle vier Jahre trifft sich der BdP mit mehreren tausend Pfadfinderinnen und Pfadfindern für zehn Tage auf einem Platz in Deutschland. Dieses Mal in Großzerlang auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Seit 1993 immer dabei: Ich. Mehrmals mit meinem Stamm als Teilnehmer und schließlich in den letzten beiden Jahren als Wirt des Lagercafés unseres Landesverbandes. Eine Sache, die ich wirklich gerne gemacht habe.

Dieses Jahr reise ich als nur Kurzzeit-Besucher an. Auch wenn ich seit dem letzten Bundeslager deutlich kürzer getreten bin, so ganz ohne geht es nicht. Im Gepäck: Viel zu viele Klamotten, um bei der unklaren Wetterlage auf alles vorbereitet zu sein. Und natürlich der Fotoapparat samt allerlei Zubehör. Außer einem Nebenjob als Küchenhilfe keine wirkliche Aufgabe zu haben bedeutet nämlich auch, viel Zeit zum Fotografieren zu haben. Ich habe ein paar Bilder mitgebracht die während meiner Streifzüge über den Lagergrund und vom großen Lagerturm aus entstanden sind.

Wasserbomben - BdP Bundeslager Estonteco 2017Kochen - BdP Bundeslager Estonteco 2017Lauchpfanne - BdP Bundeslager Estonteco 2017Blick über den Lagerplatz - BdP Bundeslager Estonteco 2017Popcorn - BdP Bundeslager Estonteco 2017Eisladen - BdP Bundeslager Estonteco 2017Regenbogenfahne - BdP Bundeslager Estonteco 2017Blick über das Lager - BdP Bundeslager Estonteco 2017Lagerweg - BdP Bundeslager Estonteco 2017Fahnenmeer - BdP Bundeslager Estonteco 2017Mecklenburger Seenplatte - BdP Bundeslager Estonteco 2017Das Fett brennt! - BdP Bundeslager Estonteco 2017Lagerturm im Gegenlicht - BdP Bundeslager Estonteco 2017Skyline - BdP Bundeslager Estonteco 2017Kneipe - BdP Bundeslager Estonteco 2017Kneipe - BdP Bundeslager Estonteco 2017

In den vergangenen Jahren habe ich es nie geschafft mir andere Kneipen mal von innen anzuschauen. Das hole ich dieses Jahr nach und stromere mich einigen Menschen am späten Abend über den Platz.

Lagerturm bei Nacht - BdP Bundeslager Estonteco 2017

Mein Fazit ist gemischt: Das ein oder andere könnte man sich sicherlich abschauen, überall hat man sich viel Mühe gegeben. Es gibt die eine oder andere lokale Spezialität an den Essens- und Getränketheken. Die Stimmung gefällt mir aber nirgends so richtig. Ich freue mich am Ende richtig, wieder zu Hause in einem Singekreis zu stehen, statt mit meiner Limoflasche an einem Biertisch zu sitzen.

Einen anderen Abend verbringe ich dann, zumindest eine Weile, alleine mit dem Fotoapparat. Schon am ersten Abend, direkt bei meiner Ankunft, war mir der wunderbare Sternenhimmel aufgefallen. Zwei Nächte später ist es wieder wolkenlos und es hat sich für mich tatsächlich gelohnt das Stativ mitzubringen. Ich wollte schon wirklich lange mal ausprobieren, wie das mit der Sternenfotografie funktioniert. Hier, so weit ab von jeglicher Zivilisation, sind die Vorraussetzungen ideal. Das Ergebnis ist zwar weit von Perfektion entfernt, für einen ersten Versuch bin ich aber sehr zufrieden.

Sternenhimmel - BdP Bundeslager Estonteco 2017Sternenhimmel - BdP Bundeslager Estonteco 2017Sternenhimmel - BdP Bundeslager Estonteco 2017

Nach vier Nächten geht es für mich wieder zurück nach Hause. Ich bin froh wieder auf dem Bundeslager gewesen zu sein. Ohne eine richtige Aufgabe fühlt sich das aber irgendwie komisch an, vor allem wenn jeder andere etwas zu tun hat. Vielen Dank an den Landesverband für die freundliche Aufnahme! Es hat mir großen Spaß gemacht die vielen bekannten Gesichter mal wieder zu sehen und ein bisschen zu quatschen. Vermutlich stehe ich in vier Jahren wieder auf der Matte.

Zeltdächer - BdP Bundeslager Estonteco 2017Wegweiser - BdP Bundeslager Estonteco 2017Fähnchen - BdP Bundeslager Estonteco 2017Lagerturm - BdP Bundeslager Estonteco 2017Symbolbild - BdP Bundeslager Estonteco 2017