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Will Adams – Wächter des Labyrinths

So „Kram mit Geschichte“ interessiert mich ja schon ein bisschen. Also Abenteuergeschichten, ein bisschen Trivialliteratur, der man einen mehr oder weniger ausgedachten geschichtlichen Hintergrund gibt. Ich mag die Bücher von Dan Brown ja zum Beispiel.

„Wächter des Labyrinths“ von Will Adams fällt auch in die Sparte: Der Ägyptologe Daniel Knox gerät ins Visier der Ermittler im Todesfall des kürzlich wieder aufgetauchten Archäologen Petitier. Der stirbt sehr kurz bevor er in einem Vortrag von einer bahnbrechenden Entdeckung berichten kann. Ein georgischer Familien-Clan ist auch irgendwie im Spiel und eine dieser „Internet-Bloggerinnen“ mischt auch mit.

Ein Buch liegt auf einem Schreibtisch.

Sagen wir es so: Im Buch wird immer wieder Bezug auf zwei Vorgängergeschichten genommen. Und ich hatte bis jetzt noch keine Lust, mich über diese zu informieren. „Wächter des Labyrinths“ ist kurzweilige Unterhaltung, aber reisst mich jetzt auch nicht vom Hocker. Da helfen auch schockierende Handlungsumschwünge gegen Ende nicht. Drei, vielleicht auch nur zwei von fünf Sternen.

Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!

„Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!“

Da ist einer gut gelaunt gestern Abend, im Palladium zu Köln. Thees Uhlmann und Band spielen auf, es ist das Abschlusskonzert der diesjährigen „Junkies und Scientologen“-Tour. Und müde, aber gut gelaunt sind auch Fräulein Anna und ich. Während Herr Max unter der Aufsicht seiner Oma friedlich schläft, stehen wir in der großen Halle in Köln und schauen uns „das größte einzelne ‚Thees Uhlmann und Band‘-Konzert“ an. Witzig, gleiches taten wir auch schon einmal mit Kettcar, an genau gleicher Stelle.

Eigentlich sind die meisten Konzerte ja immer irgendwie ein bisschen gleich. Band kommt auf die Bühne, Band macht Musik, Band gibt Zugaben, Konzert vorbei. Mir fällt es deshalb meistens ein bisschen schwer, einen Konzertbericht zu schreiben. Gestern Abend passieren dann aber doch noch ein paar Außergewöhnlichkeiten die berichtenswert sind. Zum Beispiel, dass Wolfgang Niedecken zu „& Jay-Z singt uns ein Lied“ auf die Bühne kommt und mitspielt. Dem Publikum gefällt das. Überhaupt ist die Stimmung auf der Bühne und in der Halle ziemlich gut. Es geht ein Lachen durch den Raum, als alle im Publikum aufgefordert werden, die Hand zu heben, wenn sie über vierzig sind und ein Kind haben. Ganz schön viele Arme gehen da hoch.

Thees Uhlmann auf der Bühne.

Mehr als zwei kurzweilige Stunden dauert das Konzert. Das aktuelle Album kenne ich tatsächlich kaum, deshalb freute ich mich auch ein bissen darüber, dass ziemlich viele ältere Lieder, auch von Tomte, auf der Setlist stehen. Und was man an neuem Material hört, gefällt. Ich bin vor allem auch froh darüber, dass sehr viele schnelle Lieder dabei sind. Für einen Balladenabend wäre ich zu müde gewesen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Musiker ihre Lieder ans Publikum übergeben können und dort einfach weitergesungen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, wie großartig das als Künstler sein muss!

„Die Schönheit der Chance“ ist dann ein gelungener Abschluss vom Abschluss der Tour. Ich bin froh, mal wieder auf einem Konzert gewesen zu sein. Vielleicht stehen im kommenden Jahr wieder ein paar mehr Konzertbesuche an.

Rise Of The Skywalker

Ich weiß nicht genau, wann ich das letzte Mal Mittags im Kino war. Also vor gestern Nachmittag. Um 16.15 Uhr hieß es im Filmpalast Köln: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“. Episode neun sollte der krönende Abschluss der über vierzig Jahre andauernden Star-Wars-Saga sein. Traditionsgemäß sitze ich mit einigen anderen Nerd-Boys in einer Reihe und bin gespannt, was man sich da ausgedacht hat.

Cover des Videos 'Star Wars: The Rise of Skywalker | Final Trailer | Experience It In IMAX®'

Und jetzt kann ich natürlich exakt nichts schreiben, ohne irgendwem den Spaß an der Sache zu nehmen. Und deshalb sei nur so viel gesagt: Ich mochte das Ende. Es wurde wirklich nocheinmal alles aufgefahren, damit man die ganze Geschichte Revue passieren lassen kann. Und ich werde mir jetzt einen dieser Internet-Artikel durchlesen, in dem die ganzen Details die ich verpasste aufgezählt sind. Und dann gucke ich mir den Film mit Fräulein Anna nochmal an.

Lord Vader Hates Furry Animals

Dass es beim Schreiben von CSS auf die Reihenfolge ankommt, in der man die Selektoren schreibt, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. So eine Sache über die sich Menschen dann doch immer wieder wundern: Wenn man CSS für Links schreibt, dann kommt es auch auf die Reihenfolge der Pseudoklassen an. Das macht eigentlich Sinn, tatsächlich vergesse ich das aber doch immer wieder und vor allem kann ich mir die richtige Reihenfolge der Pseudoklassen echt nicht merken.

Gut, dass Søren dieser Tage mit einer kleinen Eselsbrücke um die Ecke kam.

a {
    &:link,      // Lord
    &:visited,   // Vader
    &:hover,     // Hates
    &:focus,     // Furry
    &:active     // Animals
    { … }
}

Und eigentlich hätte ich da schon deutlich früher mal stolpern können, denn Eric Meyer (der mit dem Reset!) schrieb schon 2007 darüber.

Sportliche Herausforderungen (Teil III)

Anfang Oktober habe ich das letzte Mal von der Monatsaufgabe meiner Uhr berichtet. Damals musste ich mein Bewegungs-Tagesziel elf Mal verdoppeln. Das habe ich seinerzeit geschafft. Wenn auch deutlich knapper, als ich das noch am Monatsanfang dachte.

Dann kam der November und mit ihm eine neue Herausforderung. Dreißigtausend und nochwas Bewegungspunkte sollten es sein, über den Monat verteilt. Machen wir es kurz: Es hat nicht geklappt, auch wenn es am Ende knapp war und mir jeden Tag im Schnitt nur 100 Punkte gefehlt haben. Das klingt erst einmal nicht viel – macht aber auf den Monat gerechnet schon einiges aus, dann sind das nämlich dreitausend Punkte und somit fünf durchschnittliche Bewegungstage.

Zum Glück ist nun Dezember und die Uhr wieder ein bisschen gnädiger. Acht mal soll ich zum Jahresende hin mein Bewegungsziel verdoppeln. Und dank fleißiger Fitti-Besuche habe ich auch schon drei Mal geschafft. Das sollte machbar sein, wenn ich dranbleibe.

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Herbstlicher Baum zwischen Fachwerkhäusern.

Letztes verschlug mich eine Familienangelegenheit nach Iserlohn in die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf.

Die ehemalige Fabrikanlage, in der Messing gegossen und Draht gezogen wurde, ist heute ein Kulturzentrum, mit Künstlerateliers, einem Café und Veranstaltungsräumen. Außerdem ist sie, wie man mir unaufgefordert erzählte, auch weithin für ihren sehr hübschen Weihnachtsmarkt bekannt.

Auf jeden Fall ist alles sehr schön hergerichtet und durch das ein oder andere Fenster konnte ich einen Blick in verschiedene Werkstätten werfen und auch die ein oder andere historische Maschine ausmachen.

Zwischen dem Trubel der Familienfeierlichkeiten und Mahlzeiten habe ich einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die hübsch hergerichteten Fachwerkhäuser der Anlage machen können und dabei ein paar Bilder gemacht. Alle Fotos mit der A7III von Sony und einem dran-adaptierten Canon FD 50mm f1.4. Die Kombination aus moderner Kameratechnik und einem Objektiv, was älter ist als ich, macht mir sehr viel Spaß.

Fachwerkhaus.
Fachwerkhaus.