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Wie ich mir ein neues Objektiv kaufte und auf einmal sehr zufrieden bin

Manchmal bin ich ja Typ „Spontankauf“. Und manchmal bin ich unfassbar lange am Grübeln, am liebsten Nachts statt zu schlafen. Mit meinem letzten Objektivkauf habe ich mir sehr viel Zeit gelassen. In der Vergangenheit kam ich oftmals mit meinem treuen 16-35/f4 von Canon sehr gut aus. Damit ist, spätestens seit Herr Max mein Hauptmotiv ist, leider ein bisschen Schluss. Herr Max ist nämlich sehr schnell und tatsächlich am Besten aus ein bisschen Entfernung und möglichst unbemerkt zu fotografieren. „Papa! Kamra! Gucken!“ heißt es nämlich sonst. Elektrogeräte, vor allem mit Bildschirmen, sind nun mal sehr spannend.

Die 24-70/f2.8-Modelle von Sony und Sigma sind zwar sicherlich tolle Geräte, sind aber auch ziemliche Trümmer was Maße und Gewicht angeht. Nichts, was ich mit meinen dünnen Ärmchen tagelang mit mir herumtragen möchte. Daran hat sich in den letztem drei Jahren nichts geändert, seit ich damals das 24-70/f2.8 von Sigma an der EOS 6D ausprobiert habe. Das 28-75/f2.8 von Tamron erfüllt dann wiederum diese Kriterien. Dafür ist es mir aber am unteren Ende nicht weit genug. Bevor ich weiter lamentiere: Es ist am Ende das 24-105/f4 von Sony geworden.

Seit dem bin ich sehr zufrieden und trage die Kamera wieder deutlich lieber mit mir herum. Sie liegt gut und ausbalanciert in der Hand. Sie ist nicht zu schwer und im Fall der Fälle habe ich sie auch schnell wieder weggepackt um die Hände frei zu haben. Der Augen-Autofokus greift super zuverlässig auf die kleinen Äuglein von Herrn Max und so ist mir schon das ein oder andere tolle Bild vom kleinen Mann in voller Aktion gelungen. Die 4er-Blende stört mich dabei überhaupt nicht.

Herr Max und seine Mama sitzen in einem Erdbeerfeld.

Noch einmal: Ich bin sehr zufrieden und kann mir gut vorstellen, auch einfach nur mit der Kombination A7 III und 24-105 längere Zeit loszuziehen.

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