Raymond Khoury: Menetekel

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Wenn Raymond Khoury ein Buch schreibt, dann hat das immer irgendwie was mit Religion zu tun. Das ist in „Menetekel“ auch nicht anders.

Obwohl das Buch schon ein paar Jahre alt ist, hat es einen sehr aktuellen Bezug. Im Hintergrund dreht sich die Geschichte zumindest in Teilen auch um das Thema Klimaerwärmung. Und da fängt die Geschichte auch an: Die Journalistin Grace Logan berichtet von einem Forschungsschiff aus darüber, dass sich gerade ein riesiges Eisgebiet in der Antarktis auflöst, als plötzlich ein riesiges leutendes Symbol erscheint. Kurz darauf kommt ein in einer Einsiedelei lebender Pater ins Spiel. Und dann wird noch ein Handlungsstrang rund um den Automechaniker Matt aufgebaut, der auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder ist.

Natürlich haben wir es wieder mit einer weltumspannenden Verschwörung zu tun, es geht garnicht so sehr um Klimaschutz, sondern eher um Macht. Am Ende führen alle Handlungsstränge zu einem großen Showdown und einem, wie ich finde, sehr gelungenen Ende für eine Geschichte, in der es um Religion, Wissenschaft, Glaube und Macht geht. Ich habe Menetekel gerne gelesen.

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