Henri Loevenbruch: Das Kopernikus-Syndrom

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Ich habe mich ein bisschen durch das Buch gequält, denn ich wollte, dass es mir gefällt. Die Geschichte ist eigentlich nach meinem Geschmack: Vigo Ravel hört auf dem Weg zu seinem Psychiater mal wieder Stimmen. Und dann fliegt das Hochhaus in die Luft, in der die Praxis liegt. Und dann stellt sich heraus: Die Praxis gab es irgendwie nie. Und den Psychiater auch nicht. Nach und nach zerfällt das Leben des mit Schizophrenie diagnostizierten Mannes. Und dann: Eine an die Bourne-Geschichten erinnernde Verschwörung, Action, Verfolgungsjagten, Hacker.

Klingt gut? Tut es! Aber irgendwie springt aber der Funke bei mir nicht über. Das Buch kommt mir in großen Teilen sehr lang vor. Ich habe irgendwann die Passagen, die Tagebucheinträge des Hauptprotagonisten sein sollen, einfach übersprungen.

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