Reece Hirsch: Der Informant

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Wenn Will Conelly einfach irgendwann zur Polizei gegangen wäre und reinen Tisch gemacht hätte, wäre das Buch sehr schnell vorbei gewesen. So reitet er sich immer tiefer in diese Geschichte rund um Insiderhandel, Mord und russische Mafie-Verstrickungen rein. Während sich die Geschichte aufbaut, denke ich sehr oft „Junge, geh zur Polizei, ey!“.

Als dann aber mal alles ins Rollen kommt, ist das Buch doch ganz spannend. Aus dem Anwalt wird zwar bestimmt kein Actionheld, aber er behauptet sich schon ganz gut, während es auf einmal nicht mehr nur um ein bisschen Aktienbetrug geht, sondern auch die NSA ihre Finger in dem Spiel rund um einen Verschlüsselungsalgorithmus hat.

„Der Informant“ war ein schon ganz okayes Buch, das ich zu Beginn das ein oder andere Mal beinahe einfach weggelegt hätte.

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