Von einer ersten Arbeitswoche, Heizungsbauern und einer Sauna

· Allwöchentlich Belangloses

Ich starte eine Woche später als geplant wieder ins Arbeitsleben und stelle schnell fest: Krankgeschrieben sein ist schon eine feine Sache. Bis zur Übergabe eines meiner aktuellen Projekte an den Kunden verbleibt nun noch eine Woche, statt zwei. Ein guter Zeitpunkt, um die Übergabe noch einen Tag vorzuziehen. Aber tatsächlich klappt unter der Woche dann alles ganz gut und am Freitag gegen dreizehn Uhr ist alles unter Dach und Fach.

Außerdem steht diese Woche wieder ein Gespräch mit der schon einmal erwähnten Online-Therapeutin an. Ich erzähle ein bisschen wie misslich ich ins neue Jahr gestartet bin. Aber auch davon, dass ich meine ersten kleinen Ziele, nämlich die Ins-Bett-Geh- und die Aufsteh-Situationen besser in den Griff zu bekommen schon einigermaßen erreicht sehe. Wir besprechen nun ein wenig was als nächstes Anstehen könnte und ich bin schnell bei meinem Lieblingsthema, der Bewegung. Ich mag diese kurzen Gespräche. Ganz eigentlich weiß ich ja sogar was zu tun ist, aber im Gespräch komme ich irgendwie besser auf den Punkt. Und es tut gut, die Ziele validiert zu bekommen.

In meiner Freizeit bastele ich fleißig, wie schon einige Wochen an der Migration der Daten aus diesem WordPress in ein Kirby. Ich bin einigermaßen optimistisch bald alle inhaltlichen Eigenheiten des Blogs abgefangen und konvertiert zu haben. Dann kann ich mich ans Aussehen der neuen Seite machen. Ich habe viele Ideen und freue mich schon richtig.

Am Mittwoch-Morgen wollte ich ursprünglich mal zum Zahnarzt. Andauernde Erkältungssymptome und Abspracheprobleme bezüglich des Autos lassen mich den Termin dann aber doch lieber verlegen. Meinen freien Vormittag verbringe ich so dann lieber damit den Kühlschrank leerzuräumen und auszuwischen. Dieser Haushalt macht sich halt doch irgendwie nicht von alleine.

Freitag Morgen steht dann Erwachsenenkram an: In spätestens drei Jahren muss die Heizung hier ersetzt werden. Und weil es gerade ordentlich Förderung gibt und die Geräte ja auch nicht billiger werden ist das mein großes Haus-Projekt in diesem Jahr. „Groß“ auch im Sinne von „teuer“. Im vergangenen Jahr war bereits eine Energieberaterin am Start, die uns ein wohlgedämmtes und ordentliches Haus attestierte und einige Berechnungen für uns anstellte. Mit dem Ergebnis lasse ich mir nun Angebote für eine Wärmepumpe erstellen. Der erste Heizungsmensch war zu diesem Zweck da und wirkte auf mich sehr kompetent. Die groben Grundlagen habe ich mir schon angelesen und dennoch konnte ich noch einiges dazulernen. Zum Beispiel, dass wir vermutlich einen neuen Sicherungskasten brauchen. Der reine Einbaut wird vermutlich eher unkompliziert, nur mit den möglichen Standorten für das Außengerät bin ich eher mäßig zufrieden. Nun bin ich gespannt auf den nächsten Termin kommende Woche und vor allem, ob die restlichen Heizungsbauer sich noch zurückmelden. Gut zu tun haben die Unternehmen nämlich alle.

Am Freitag Morgen bin ich auch in Erzählstimmung und berichte den Kollegen davon, dass Sauna-Besuche ja eher nichts für mich sind, das ich da in der Vergangenheit eher unentspannte Kreislauf-Erlebnisse hatte und das ja auch schon ewig her ist. Und wie es der Teufel will, bin ich dann Freitag Abend schon auf einmal zu einem Sauna-Abend unterwegs, mache drei Durchgänge mit. Nach dem ersten lege ich auch jede Sorge ab, dass man mich aus dem aufgeheizten Räumchen herauszerren muss und so wird das ein entspannter Abend. Es tut mir gut unter Leuten zu sein und ein bisschen zu Quatschen.

Das Wochenende ist dann recht entspannt. Ich komme wetterbedingt leider nicht dazu draußen etwas zu tun. Dafür räume ich drinnen einiges auf, baue ein Regal im Obergeschoss ab und im Untergeschoss wieder auf. So langsam nimmt der Flur im Nordflügel Form an. Die Anzahl der auszumistenden Umzugskisten ist auf vier geschrumpft und es befinden sich nur noch genau so viele Unterlagenstapel zum Einsortieren auf den neuen Schränken. Schon bald können wir anfangen Bilder auf der langen Wand aufzuhängen. Das wird prima.

Sonntag Mittag bringen Herr Max und ich dann Fräulein Anna noch zum Abholpunkt für ihre kurze Firmen-Jahresstart-Übernachtung und verbringen den Rest des Tages damit Detektive zu sein. Am Ende dieser Woche bin ich wirklich müde und geschlaucht. Ich habe an der ein oder anderen Stelle gemerkt, dass ich gesundheitlich noch nicht wieder auf der Höhe bin und vor allem ein ständiger Hustenreiz begleitet mich. Mal schauen wie das wird.

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