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planlos.in: Mit Beethoven durch Bonn

Herr van Beethoven heißt mich per SMS willkommen.
Herr van Beethoven heißt mich per SMS willkommen.

Letztens in meinem Postfach: Eine Einladung zu einer Rätseltour. planlos.in veranstaltet diese unter anderem in Bonn, aber auch Aachen, Hamburg und Köln. Die Beschreibung auf der Webseite klingt spannend und so sage ich zu.

Heute Mittag treffe ich dann gemeinsam mit den mir schon bekannten Internetmenschen Christoph, Joas und Helge auf Sophie und Jonas von planlos.in und Sabine, eine der Autorinnen der Rätseltouren.

Zwei der SMS-Schnitzeljagden gibt es im Moment in Bonn. Eine dreht sich rund um Herrn Beethoven, die andere handelt von den Geistern einiger Politiker, die im Regierungsviertel ihr Unwesen treiben. Helge und ich ziehen beim Verteilen der Geschichten die Beethoven-Tour und da wir auch schon am Ausgangspunkt der Geschichte stehen, geht es für uns direkt los. Begleitet werden wir von Sophie und Sabine, die sich diesen Tour ausgedacht hat.

Der alte Ludwig arbeitet gerade am letzten Satz einer Sinfonie, die ihn unsterblich machen soll. Um Inspiration zu finden, kehrt er in die Stadt seiner Jugend zurück. Dort trifft er auf euch – und das kommt ihm gerade recht. Er ist nämlich, wenn sein kreatives Genie in ihm arbeitet, zuweilen etwas orientierungslos.

Die Kommunikation mit Ludwig van Beethoven findet – der Mann war modern – per SMS statt. Auf der Webseite werde ich mit meiner Mobilfunknummer angemeldet. Nachdem ich „START“ geschickt und Helge als Mitspieler registriert habe, kommt auch schon die erste Frage auf unsere Mobiltelefone. Die Antwort ist nicht schwer und wird prompt auch per SMS versandt. So geht es die nächsten zwei Stunden hin und her. Neben den Fragen gibt es auch immer eine kurze Beschreibung zum nächsten Wegpunkt.

Gute fünf Kilometer legen wir dabei in der Bonner Innenstadt zurück, die Zeit vergeht wie im Flug. Ich will gar nicht so viel über die verschiedenen Stationen verraten, der durchschnittliche Bonner kann sie sicherlich aus dem Stand aufzählen. Für Helge und mich sind die Rätsel nicht so besonders schwer. Wer ein bisschen mit offenen Augen durch Bonn geht oder schon einmal den Beethoven-Rundgang gemacht hat, findet sich schnell zurecht. Für Ortsfremde sind die Fragen und Wegbeschreibungen aber sicherlich eine kleine Herausforderung.

Beethoven. Überall!

Nach unserem Rundgang treffen wir uns alle noch einmal im Brauhaus Bönnsch und tauschen unsere Erfahrungen untereinander und mit den Veranstaltern aus. Wir alle hatten unseren Spaß bei den Rätseltouren, wünschten uns aber auch unter anderem ein bisschen mehr Information rund um die Stationen. Ganz spannend fand ich, ein paar Details über den technischen Hintergrund und SMS-Dienstleister zu erfahren.

Ich fand den planlosen Nachmittag in Bonn sehr spaßig und würde die andere Rätseltour gerne auch noch probieren. Für Bonner sind die Rätselfragen vielleicht ein bisschen einfach, unterhaltsam ist die Tour aber auf jeden Fall.

Fußnote: Ich wurde von den Leuten von planlos.in zur Rätseltour eingeladen und anschließend auch verpflegt. Diesen Eintrag schrieb ich aber aus freien Stücken und vor allem, damit der Ironblogger-Bot etwas zu futtern hat. Mahlzeit!

Mit WordPress von Hosteurope zu Uberspace

Dieser Tage scheiterte ich daran, dieses wunderbare Blog hier verschlüsselt auszuliefern. Ich scheiterte zum einen an meinem Geiz, da mir die Angebote meines Hosters zu teuer waren – und dann an irgendwelchen Rechten, die verhinderten das ich die Software der freien Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt dort installieren konnte. Grund genug, sich mal wieder um zu schauen. Ich landete wieder beim Uberspace, wo ich vor einiger Zeit schon mal probeweise einen Account hatte und es mir eigentlich gut gefallen hatte. Ich war nur seinerzeit zu faul, Dinge umzuziehen. Es ist dort alles ein bisschen nerdy, die gesamte Administration erfolgt auf der Konsole, man hat sehr viel Freiraum. Genau mein Ding.

Nachdem ich dann testweise innerhalb von nicht einmal einer Stunde eine meiner nicht in Gebrauch befindlichen Domains umgezogen hatte und diese dann auch direkt ein verschlüsseltes „Hallo Welt!“ auslieferte, war ich am Wochenende mutig genug um es mal diesem Blog zu versuchen. Die Dokumentation bei Uberspace ist ziemlich gut, aber die notwendigen Schritte seien hier mal hinterlegt. Die ein oder andere Domain muss ich noch umziehen.

Domain bei Uberspace anlegen

# Webserver für Domain einrichten
uberspace-add-domain -d "domainname.tld" -w

# Webserver mit Subdomain-Wildcard einrichten
uberspace-add-domain -d "*.domainname.tld" -w

# Einen Ordner für die Seite anlegen
mkdir /var/www/virtual/username/domainname.tld

# Einen Symlink für die "www"-Subdomain aufstellen
ln -s /var/www/virtual/username/domainname.tld /var/www/virtual/username/www.domainname.tld

Den Nameserver bei Hosteurope umstellen

Das war es dann für’s Erste auch schon bei Uberspace. Nun gilt es, die Domain die ich bei Hosteurope liegen habe, dort umzubiegen. Dafür geht es in die Nameserver-Verwaltung im Hosteurope-KIS unter Produktverwaltung – Domainservices – Domain-Administration – Nameserver-/DNS-Verwaltung. Dort trage ich die IPv4- und IPv6-Adressen ein, die auf der Konsole nach dem uberspace-add-domain ausgegeben worden sind. Nun muss man ein bisschen Geduld haben, bis die DNS-Server die Änderung alle verstanden haben. Dann geht es bei Uberspace nochmal weiter.

Let’s Encrypt bei Uberspace einrichten

# Konfiguration für Let's Encrypt erstellen
uberspace-letsencrypt

# Zertifikate erstellen
letsencrypt certonly

# Zertifikate importieren
uberspace-add-certificate -k ~/.config/letsencrypt/live/www.domainname.tld/privkey.pem -c ~/.config/letsencrypt/live/www.domainname.tld/cert.pem

Wichtig: In diesem Fall ist domainname .tld die erste der Domains in der Liste, die beim uberspace-letsencrypt ausgegeben wurde. Mit dem Befehl werden die Zertifikate für alle Domains in der Liste importiert. Was mir noch fehlt, ist eine automatische Erneuerung der Zertifikate.

https erzwingen

Schließlich ist es dann mehr als sinnvoll, https auf der entsprechenden Domain zu erzwingen. Dazu packen wir noch ein wenig Code in die .htaccess-Datei.

<ifmodule mod_rewrite.c>
    RewriteEngine On
    RewriteCond %{HTTPS} !=on
    RewriteCond %{ENV:HTTPS} !=on
    RewriteRule .* https://%{SERVER_NAME}%{REQUEST_URI} [R=301,L]
</ifmodule>

Nachtrag: Mit obigem Code hatte ich leider ein paar Probleme. Besucher, die den Host über IPv6 auflösten, bekamen eine „Too many redirects“-Meldung. Dieser Code hier macht das Gleiche und funktioniert für meine Belange prima.

<ifmodule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://www.dertagundich.de/$1 [R=301,L]
</ifmodule>

WordPress von Hosteurope zum Uberspace umziehen

Das Blog selbst dann umzuziehen ist nun nicht mehr so sonderliche schwierig. Zuerst installiere ich mit Hilfe von WP-CLI ein frisches WordPress auf dem Uberspace. Eine kleine Hilftestellung zur Installation auf dem Uberspace gibt es beim WP-Buddy.

wp core download --locale=de_DE

Dann gilt es einen Datenbank-Dump bei Hosteurope zu ziehen, den man dann wiederum flott über die leere WordPress-Installation bei Uberspace spielt.
Am Ende sind dann noch die ganzen (Bild-) Dateien zu übertragen. Nichts leichter als das, wenn man bei beiden Hostern Konsolenzugriff hat. Schnell den einen rsync-Befehl eingegeben und ein bisschen gewartet. 1 Gigabyte Daten sind in wenigen Minuten kopiert.

rsync -avuz wp-content/uploads/ username@host.uberspace.de:/home/username/domainname.tld/wp-content/uploads/

Schließlich setze ich die Dateirechte noch passend, damit statt der „Forbidden!“-Meldung auch wieder meine Bilder angezeigt werden.

# Dateien auf 664 setzen
find . -type f -exec chmod 664 {} +

# Verzeichnisse auf 775
find . -type d -exec chmod 775 {} +

# Und die WordPress-Konfiguration auf 660
chmod 660 wp-config.php

Und damit bin ich dann auch schon fertig. https:// steht vor dem Domainnamen und ein kleines Schloß zeigt an, dass die Inhalte hier nun verschlüsselt ausgeliefert werden. Nun gilt es, meinen restlichen Kram auch noch umzustellen. Zuerst sollte ich mein Piwik-Tracking vielleicht in Angriff nehmen. Wegen dem wird nun nämlich in der Konsole dieser Seite gemeckert.

Von der Schulter, Instagram, einem Umzug und einem Museumsbesuch

Diese Woche war schnell vorbei. Ich schlief durchgehend schlecht, auch wenn ich eigentlich gut durch den Tag komme, machen sich vor allem Nachts die Schmerzen in der Schulter bemerkbar. Durch die Physiotherapie wird es zwar langsam besser – aber gut ist halt doch anders. Dummerweise stelle ich dann fest, als ich mich um ein Nachfolge-Rezept bemühe, dass mein Orthopäde erst im November wieder Zeit hat. Bis dahin müssen es also die Übungen tun, die mir die netten Menschen in der Physiotherapie erklärt haben. Vielleicht ist es bis dahin ja auch wieder gut!

Ansonsten? Frau Schwester zieht um. Und natürlich helfe ich gerne – auch wenn ich ihr beim Einzug angedroht hatte, dass das nächste Mal wer anders den ganzen Kram die vier Stockwerke schleppen darf. Zum Glück ist in der neuen Wohnung dann nur ein Stockwerk zu überwinden und dank vieler Helfer überarbeite ich mich wirklich gar nicht.

Ich nehme mir außerdem vor, wieder mehr zu fotografieren. Um zu den im Moment etwa dreitausend wartenden Bildern in drei Lightroom-Katalogen nicht noch mehr zu packen, mache ich das aber lieber mit dem Telefon. Deshalb kann ich in diesen Blogpost hier sogar gleich mehrere Instagram-Bilder einbetten. Ich habe direkt Spaß dabei, mir die ein zwei Minuten Zeit zu nehmen und über ein Motiv ein wenig nachzudenken. Man darf gespannt sein, wie lange ich das dieses Mal durchhalte. Und wie lange es dauert, bis ich das unfassbare Backlog aus Urlaubsbildern wirklich mal abgearbeitet habe.

Schließlich ist dann Sonntag. Fräulein Anna bekam zum Geburtstag eine ArtCard der Bundeskunsthalle geschenkt und ich besitze nach wenigen Minuten eine dazugehörige Partnerkarte. Dann schauen wir uns den zweiten Teil der Ausstellung rund um den Rhein an, für die wir letztens schon im Rheinischen Landesmuseum waren. Die ist wirklich groß und prima und es gibt einen langen Film zu sehen. Uns läuft ein bisschen die Zeit davon – aber dank ArtCard ist das nicht schlimm: Wir können ja einfach noch einmal hingehen. Top.

Dass der Polizeiruf der bessere Tatort ist, bestätigt sich auch heute wieder. Die Ermittler aus Rostock unterhalten mich sehr gut.

New York, New York

New York, New York

Urlaubszeit! Schon eine ganze Weile spann ich an dem Gedanken herum, eine Reise nach New York zu unternehmen. Um ein wenig Abwechslung hereinzubringen, reise ich dieses Mal mit Frau Schwester und meinen Eltern anstatt mit Fräulein Anna. Einen passenden Flug zu finden ist nicht schwierig, die Auswahl des Hotels stellt sich schon ein wenig schwerer da. Die Auswahl ist wirklich groß.

Fünf Tage sollten es sein. Das ist erst einmal nicht viel – aber um die touristischsten Orte abzugrasen sollte das reichen. Deshalb bereite ich mich auch ordentlich vor: Das Internet ist eine gute Ideenquelle, auf einer Google-Karte habe ich alles mögliche markiert. Ich bin mir von vorne herein bewusst, dass nicht alles zu schaffen ist.

World Trade Center Transportation Hub

In den fünf Tagen kommen wir auch gut rum, vor allem zu Fuß. Fünfzehn Kilometer sind das Mindeste, was wir an einem Tag laufen. Das Wetter spielt auch, bis auf den ersten Abend, gut mit. Wir halten uns die meiste Zeit in Manhattan auf. Wir schauen uns unter anderem das Empire State Building und Rockefeller Center an – oder eigentlich eher von dort aus die Stadt von oben. Dann natürlich den Central Park, MoMa und das World Trade Center Memorial an. Abseits dessen kann ich die Zeit aber auch echt gut damit verbringen, einfach nur herumzulaufen und nach oben zu schauen. Ich finde die engen Straßenschluchten unfassbar imposant. Obwohl es gerade bei all den Touristenattraktionen immer sehr trubelig ist, ist es mir nie unangenehm. Ich bin überrascht.

New York bei Nacht

Am Ende habe ich eine Speicherkarte voller Bilder und ein bisschen Jetlag. Letzteren bin ich hoffentlich bald wieder los – an den Bildern werde ich sicherlich noch eine Weile sitzen. Und dann gibt es auch einen detaillierteren Bericht.

Der letzte Tag! Top Of The Rock und das Intrepid Sea, Air & Space Museum

Strahlender Sonnenschein begrüßt uns am letzten Tag unserer Reise. Inzwischen irgendwie typisch für meine Urlaube in der letzten Zeit: Am Ende wird das Wetter immer noch gut genug, als das man sich ausreichend über das schlechte vorher ärgern kann. Aber egal: Der Flieger geht erst am Abend und so haben wir noch ein bisschen Zeit ein paar Programmpunkte abzuhaken.

Während es Frau Schwester heute nach Coney Island zieht, schließe ich mich, nach einigen Entscheidungsfindungs-Schwierigkeiten, meinen Eltern an und wir spazieren zum Rockefeller Center. „Top Of The Rock“ heißt die Aussichtsplattform dort oben, die mir mehrfach empfohlen wurde. Wir hatten ja die Tage schon einmal einen Besuchsversuch gestartet. Heute ist bestes Aussichtswetter – vielleicht ist es ganz gut, dass wir den Programmpunkt aufgehoben haben.

Am Rockefeller Center angekommen erwartet uns heute keine lange Warterei. Nur eine gute Viertelstunde müssen wir im Untergeschoss totschlagen, bevor wir in den ersten Fahrstuhl dürfen. Der bringt uns dann, ich verstehe das vielleicht nicht so ganz, etwa zwei Stockwerke höher, wo wir die schon gewohnte Sicherheitskontrolle mit Taschendurchleuchtung hinter uns bringen. Dann stehen wir ein bisschen an und lassen uns schließlich von einem Fahrstuhl in die siebzigste Etage.

Downtown Manhattan vom Rockefeller-Center aus
Top Of The Rock
Central Park vom Rockefeller Center aus

Die Aussicht ist großartig. Einmal hat man den Blick über die Stadt, nach Downtown bis zu zur Freiheitsstatue und rüber nach New Jersey. Der Central Park! Von hier oben sieht man schön die geraden Kanten, die den Park begrenzen.
Dann lassen sich aber auch die umliegenden Dächer und Baustellen ganz prima begutachten. Es gibt so viel zu entdecken! Da sind wirklich schöne Dachgärten zu entdecken, man sieht Arbeiter ihrer Arbeit nachgehen. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

Dächer von oben
Meine Eltern und die Aussicht
Kontrast: Park und Stadt
Freiheitsstatue, World Trade Center, Empire State Building
Die Straßen von New York

Irgendwann geht es dann auch wieder nach unten. Ich lasse meine Eltern alleine und mache mich flott auf den Weg zum Intrepid Sea, Air & Space Museum. Dies soll mein letzter Programmpunkt sein. Ein letztes Mal laufe ich durch New Yorks Straßen, bin immer noch von all den Eindrücken ein bisschen überfordert. Macht aber nichts.

Spätestens jetzt beschließe ich, dass dies wohl nicht mein letzter Besuch hier gewesen sein wird. Es gibt noch eine Menge abzuklappern. Mit unserem Programm der vergangenen Tage bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig gemacht. Anstrengend war die Lauferei aber auf jeden Fall. Einen Ruhetag müsste man schon haben, wenn man länger bleiben will als wir es gerade tun. Denn Metro fahren ist irgendwie nicht so eine tolle Alternative. Wie gesagt: Ich schaue mich viel zu gerne um, bleibe an jeder Ecke stehen um ein Foto zu machen. Mal schauen wie lange es dauert, bis es mich wieder hierhin verschlägt.

Radio City Music Hall
Big Bus in New York

Zuerst einmal steht aber noch das Museum auf dem Plan. Es befindet sich in und auf einem ausgemusterten Flugzeugträger, der namensgebenden USS Intrepid.

USS Intrepid in Lego
Ein Flieger auf USS Intrepid
Don't be a Dilbert!

In den Hangaren und auf dem Flugdeck sind allerlei Flugzeuge und Hubschrauber der unterschiedlichsten Altersklassen ausgestellt. Der Eintritt in den Bereich in dem man den Space-Shuttle-Prototypen Enterprise besichtigen kann, ist leider in meinem New-York-Pass nicht drin. Das macht aber fast nichts, ich habe auch so viel anzuschauen.

Zahlreiche Bilder und Grafiken erzählen die Geschichte der Flugzeuge auf dem Deck und vor allem auch des Schiffes und seiner Einsätze im zweiten Weltkrieg, im Vietnamkrieg und als Bergungsschiff für die NASA. Vom Brückenhaus aus hat man eine gute Sicht über das Flugdeck. Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie auf dieser kleinen Fläche wirklich Flugzeuge starten und landen sollen.

USS Intrepid Flugdeck
USS Intrepid Flugdeck
Flugzeug auf USS Intrepid
Ein U-Boot mit Rakete

Irgendwann ist meine Zeit hier dann auch abgelaufen. Auf dem Weg zum Familien-Treffpunkt am Hotel mache ich noch einen Abstecher zu B&H-Foto, bevor es dann zum Flughafen geht. Dieses Mal wollen wir zum JFK, mit ein bisschen Rumfragerei finden wir uns in der Penn Station zurecht, steigen ordnungsgemäß in „Jamaica“ um und haben dann viel zu viel Zeit am Flughafen totzuschlagen. Aber lieber ein bisschen früher da sein, als zur Abflugszeit in den Flughafen zu stürmen und dann gerade noch so den Flieger zu bekommen. Das kennen wir nämlich auch schon.

Nach fünf Tagen geht unsere Reise hier zu Ende. Ich bin ein bisschen ausgelaugt, habe aber noch lange nicht alles gesehen. New York wird mich wiedersehen.

Unterwegs mit dem Wassertaxi, ein Kurzbesuch in Brooklyn, Brooklyn Bridge und die Freiheitsstatue

Heute wollen wir mal nicht so viel laufen. Deshalb geht es als erstes am Morgen zu Pier 79. Dort starten die Schiffe von „New York Water Taxi“. Das bringt uns recht schnell einmal ganz Manhattan hinunter. Während linker Hand die schon bekannte Skyline Manhattans an uns vorbeizieht, werfen wir nach rechts einen schönen Blick auf New Jersey. Der Tourguide hat viele interessante Details auf Lager.

Wir steigen an der zweiten Station, der Brooklyn Bridge aus. Nachdem wir eine Weile die Aussicht über das Wasser auf Manhattan genossen haben und das ein oder andere Bild auf der Kamera haben, trennen wir uns für den Moment. Während meine Eltern weiter nach Ellis Island wollen, zieht es Frau Schwester und mich nach Brooklyn hinein.

New Jersey
Manhattan vom Wasser aus
Patriotisches Telefonat
Brooklyn Bridge, Manhattan und ein Wassertaxi

Wir steigen also auf das nächste Boot und fahren noch ein wenig den East River hinauf. Kurz darauf stehen wir mitten in Hipster-Town. Ich mag es hier: Die Häuser sind niedriger, die Straßen sind schmaler, es gibt Cafés und Läden. In einen davon soll ich heute hinein, Fräulein Anna hat sehr genaue Vorstellungen davon, was ich ihr mitbringen soll. Da der Laden erst zur Mittagszeit aufmacht, habe ich ein wenig Zeit herum zu streunern.

Brooklyn
Ein Laden in Brooklyn
Autos gibt es auch in Brooklyn

Ich kehre wieder zum Haltepunkte des Wassertaxis zurück und nutze die Wartezeit für eine kleine Mittagspause. Derweil kommt die Sonne endlich auch wieder heraus. Ich hatte schon Bedenken. Bald darauf stehe ich wieder am Fuß der Brooklyn Brigde.

Brooklyn Bridge

Während ich mich nun zu Fuß auf den Weg zurück nach Manhattan mache, wird das Wetter immer besser. Ich kann im T-Shirt herumlaufen. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man die Brücke unbedingt in Richtung Manhattan überqueren soll. Danke dafür! Vor mir wird die Stadt immer größer. Wann immer ich mich umdrehe ist die Aussicht eher mau. Alles richtig gemacht! Außer mir sind gar nicht mal so viele Leute unterwegs, man kann in Ruhe stehen bleiben, Bilder machen und die Aussicht genießen.

Nach erfolgreicher Überquerung der Brücke zieht es mich wieder ans Wasser zurück. Ich spaziere im Sonnenschein an den Piers auf Manhattaner Seite entlang. Am späten Nachmittag will ich noch einmal in das Wassertaxi steigen. Auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt dreht das Schiff nämlich eine große Runde und fährt so weit an die Freiheitsstatue heran, wie es ihm erlaubt ist. Ich ergattere einen guten Platz auf dem Deck des Schiffes und freue mich über das gute Wetter.

Brooklyn Bridge
Brooklyn Bridge
Brooklyn Bridge

Dass das Boot nicht so nahe heran darf, kompensiere ich mit mehr Brennweite. Der Kapitän steuert das Schiff zuerst mit der einen, dann mit der anderen Seite zur Freiheitsstatue und lässt jedem genug Zeit für sehr viele Bilder. Sehr zuvorkommend! Irgendwann dreht das Schiff dann aber ab und es geht den direkten Weg zurück zu Pier 79.

Die Freiheitsstatue
Die Freiheitsstatue
Die Freiheitsstatue
Skyline!

Eigentlich ist der Plan für heute, auch noch ins Intrepid Sea, Air & Space Museum zu gehen. Vom Haltepunkt des Wassertaxis aus ist es gar nicht so weit zu laufen. Dort angekommen rät man mir allerdings, doch lieber am kommenden Tag wieder zu kommen und nicht in einer Stunde alles auf die Schnelle abzulaufen. Ich nehme den Rat an und setze mich am Pier in die Sonne und warte auf den Rest der Familie. Dabei hole ich mir vielleicht sogar einen kleinen Sonnenbrand.

Nach dem Abendessen drehen wir heute nur eine ganz kleine Runde und setzen uns lieber noch eine Runde in die Bar auf der Dachterrasse unseres Hotels. Es ist unser letzter Abend heute. Die Aussicht ist auch im dunklen wirklich toll.

Das Post-Office bei Nacht
Madison Square Garden von oben bei Nacht
Blick auf das nächtliche New York

Eine Busfahrt, Central Park, The Highline und das Empire State Building in der Nacht

Guten Morgen New York! Vor dem Frühstück übe ich mich ein wenig in Geduld, bis mich einer der überforderten Fahrstühle auf die Dachterrasse des Hotels bringt. Die Wettervorhersage stimmte mich gestern Abend vorfreudig, es soll schön sein. Draußen sieht es noch nicht so rosig aus, Downtown Manhattan liegt weiterhin im Nebel. Mal schauen, was der Tag so bringt.

Von Midtown nach Downtown Manhattan

Nach dem Frühstück steigen wir in einen „Big Bus“. Die Firma betreibt in New York vier Sightseeing-Linien mit oben offenen Doppeldeckern. Wir fahren zuerst ein paar Stationen mit der roten Linie und steigen dann in die blaue um. Die führt uns nach Norden und einmal rund um den Central Park. Dabei verlassen wir das Manhattan wie wir es bisher kennengelernt haben und drehen eine Tour durch Harlem. Die Häuser sind hier niedriger, obwohl wir gar nicht weit gefahren sind, kommt es einem gleich nicht mehr so großstädtisch vor. Unser Busbegleiter hat einiges zu erzählen, das tröstet ein bisschen darüber hinweg, dass aus dem Bus zu fotografieren echt nicht einfach ist.

Auf dem Big Bus
Columbus Circle
Die Sonne kommt heraus

Als wir den Central Park fast umrundet haben, steigen wir an der Haltestelle MET aus. Da unterwegs endlich die Sonne herausgekommen ist, bleiben wir aber schön draußen. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis zum nächsten Eingang des Central Parks und den schauen wir uns nun an. Obwohl hier sehr viele Leute unterwegs sind, ist es gleich etwas entspannter. Ich freue mich richtig, dass wir uns fast ein bisschen in einem kleinen Wald verlaufen. Zwar hört man immer noch genug von der Stadt, aber das viele Grün ist nach den letzten Tagen in den Schluchten der Wolkenkratzer sehr willkommen. Wir besichtigen eine kleine Aussichtsstation, die einer Burg nachempfunden ist.

Straßenmusiker vor dem MET
Central Park
Central Park

Wir sind nicht die einzigen, die sich über die Sonne freuen. Menschen fahren in Booten auf dem Wasser. Ich bin ein bisschen überrascht, wie vielfältig der Park ist. Auch wenn ich vorher schon gelesen hatte was es alles gibt. An der Gedenkstelle „Strawberry Fields“, die John Lennon gewidmet ist, treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Natürlich sitzt dort auch ein Mann mit Gitarre, der Beatles-Lieder spielt. Er macht das gar nicht mal schlecht. Wir sitzen auf einer Bank und machen eine späte Mittagspause.

Boot fahren im Central Park
Central Park
Imagine.
Ein Eichhörnchen

Eigentlich wollen wir dann wieder auf den „Big Bus“ aufsteigen, der versetzt uns aber. Deshalb laufen wir wieder ein Stück die fünfte Straße hinunter – was so langsam echt anstrengend wird – und steigen dann in die Metro. Vorher sind wir am Rockefeller Center leider ziemlich enttäuscht worden – uns war nicht bewusst, dass man doch so viel Wartezeit mitbringen muss. Fast zwei Stunden wollen wir jetzt nicht noch hier rumhängen und warten.

Hallo Apple Store
Trump Tower
Ein Feuerwehrauto
Sonnenuntergang

Unsere nächste Station ist die Highline. Die ehemalige hochgelegte Güterstrecke im Meatpacking District ist heute ein gut zwei Kilometer langer Park. Während die Sonne langsam untergeht, ist dort schön zu spazieren. Auch hier wieder der Kontrast zwischen Natur und Stadt. Ich finde es großartig, dass dieser Teil der Bahnstrecke erhalten geblieben ist. Links und rechts gibt es allerlei zu entdecken, ich beneide die Menschen um die schönen Wohnungen in die ich hineinblicken kann. Die alten Gebäude sind in den letzten Jahren aufwendig renoviert worden. Am Ende der Highline ist mit den „Hudson Yards“ eines der größten Bauprojekte der Stadt gerade mitten im Gang.

Langsam werden wir hungrig und so stöbern wir eine Weile durch den Chelsea Market, bis jeder etwas zu Essen gefunden hat. Die Auswahl ist nicht ohne, mir fällt es schwer mich zu entscheiden – am Ende nehme ich eine sehr leckere Pasta mit nach draußen.

The Highline
Blick von The Highline in die Stadt
Kunst.
New York bei Nacht
New York bei Nacht

Und weil wir noch nicht müde genug sind und auch noch nicht genug gelaufen sind, geht es dann noch einmal mitten in die Stadt. Das Empire State Building ist weithin zu sehen und so ist es nicht schlimm, dass unterwegs Herr Papa kurz verloren geht. Wir treffen uns am Eingang wieder. Hier gibt es zwar auch eine Schlange, aber kein all zu langes anstehen. Der Eintritt ist in unserem Pass inbegriffen und schon bald stehen wir am ersten Fahrstuhl an. Viele Stockwerke später dann die zweite Schlange – noch einmal geht es mit einem anderen Fahrstuhl sechs Stockwerke nach oben. Und dann: Aussicht. Ich könnte stundenlang auf die Stadt schauen, die auch am späten Abend noch unheimlich aktiv ist.

Empire State
New York von oben
Times Square von oben
Downtown von oben.

Ein Flohmarkt, World Trade Center und Times Square bei Nacht

Sonntag in New York. Als erstes soll es heute für uns auf einen Flohmarkt gehen. Frau Schwester hat den herausgesucht und so machen wir uns auf den Weg in den Flatiron District. Ich kann mich immer noch gut damit beschäftigen, langsam durch die Straßen zu gehen und einfach nur zu gucken. Nach links und rechts und natürlich nach oben. Es ist toll, wie viel es zu sehen gibt, wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft. Besonders mag ich den Kontrast zwischen den älteren, verschnörkelten Gebäuden und den Glas-und-Stahl-Türmen drumherum.

Gimbels Bridge
Gebäudekontrast
Flatiron Building

Nach einem kurzen Abstecher zum namensgebenden Gebäude des Viertels stehen wir dann auch schon bald auf einem Platz zwischen einer ausgebrannten Kirche, ein paar Backsteingebäuden und Hochhäusern. Unter der Woche ist hier ein Parkplatz, heute haben hier Menschen ihre Stände aufgebaut. Fotografieren mag man nicht so gern – deshalb lasse ich es.

Flohmarkt

Es ist heute nicht mehr so grau wie gestern – aber auch noch nicht wirklich toll. So machen wir uns auf den Weg zum World Trade Center Memorial. Das Museum dort ist unterirdisch, da macht der graue Himmel nichts. Die Spitze des World Trade Center liegt weiterhin im Nebel. Bevor wir zu Memorial und Museum gelangen, drehen wir eine Runde durch den „World Trade Center Transportation Hub“. Die Haupthalle des Bahnhofs, „Oculus“ genannt, wurde erst in diesem Jahr neu eröffnet.

One World Trade Center
The Oculus
The Oculus von außen

Zum Memorial ist es nun nicht mehr weit. An Stelle der beiden Zwillingstürme sind nun zwei große quadratische Becken im Boden. Im Rand der beiden Becken, in denen beständig Wasser fließt, sind die Namen der fast dreitausend Menschen eingraviert, die beiden Anschlägen dort getötet wurden. Hier sind wirklich viele Menschen unterwegs. Es herrscht aber kein Trubel.

National September 11 Memorial and Museum

Dann geht es ins Museum. Dank unseres New York Passes sparen wir uns langes Anstehen und befinden uns schon bald unter der Erde. In den kommenden zwei Stunden lerne ich ein Menge über den Bau des World Trade Center und seine Geschichte. Anschließend kann ich die Geschehnisse am Morgen der Anschläge minutiös miterleben. Das Museum ist wirklich gut gemacht, die Stimmung ist eher gedrückt. Man ist sich der Schwere, die auf diesem Ort vielleicht lastet, bewusst. Es gibt zahlreiche Ausstellungsstücke. Ein kaputtes Feuerwehrauto und ein Teil der Antenne von einem der Türme sind die vielleicht größten.

National September 11 Memorial and Museum
Ein Stück WTC im National September 11 Memorial and Museum
Ein Feuerwehrauto im National September 11 Memorial and Museum
One World Trade Center

Nach dem Museum laufen wir die paar Schritte zum Battery Park. Es ist Zeit für eine Pause und nach dem dunklen Museum sind wir froh wieder unter dem grauen Himmel zu sitzen. Vor uns legen die Schiffe zur Freiheitsstatue ab, die im Minutentakt Menschen auf die kleine Insel vor Manhattan bringen. Wir sitzen eine Weile am Wasser, laufen ein Stück hin und her und fahren schließlich mit dem Bus zurück in Richtung Hotel.

Kontraste
Schiffbrüchig?
The Sphere
Die Freiheitsstatue in der Ferne
Mit 'Miss New York' zu Lady Liberty
Ein Eichhörnchen!

Nach dem Abendessen ist Zeit für einen Abstecher zum Times Square. Unser Besuch im Regen am ersten Abend war ja nun nicht so besonders. Heute ist es besser. Jemand demonstriert alleine gegen die Regierung: „9/11 was a hoax!“
Menschen sitzen auf der großen Treppe. Ich setze mich dazu, lasse die Werbebanner auf mich wirken. Birkenstocks sind im Moment in den USA anscheinend sehr angesagt. Ich traue mich leider nicht, die beiden Cops mit den Pferden anzusprechen um ein Bild mit ihnen zu machen. Schade! Als es langsam spät wird, laufen wir auf dem Broadway wieder in Richtung Hotel. Der zweite Tag New York geht zu Ende.

Empire State Building bei Nacht
Times Square bei Nacht
Times Square bei Nacht
New York bei Nacht

Rockefeller Center, St. Patrick’s Cathedral, Museum of Modern Art

New York im Nebel

Der erste Morgen in New York beginnt grau. Ich mache ein paar Bilder aus dem Fenster des Hotelzimmers, der siebzehnte Stock bietet einem schon einen ordentlichen Überblick über die Umgebung. Lower Manhattan liegt weiterhin im Nebel.
Aber erst einmal geht es zum Frühstück. Um zum vereinbarten Zeitpunkt da zu sein, muss man hier ein bisschen Zeit einplanen. In den Stoßzeiten sind die beiden Fahrstühle scheinbar ziemlich ausgelastet.

Während des Frühstücks machen wir einen groben Plan für den Tag. Draußen ist es zwar inzwischen trocken. Da aber erst für die kommenden Tage etwas anderes als grauer Himmel angekündigt ist, entscheiden wir uns dazu eher drinnen unterwegs zu sein. Alsbald habe ich den Rucksack auf dem Rücken, die Kamera in der Hand und los geht’s.

Empire State Building
Citi-Bikes
Rockefeller-Center

Unser Ziel heute soll eigentlich das Museum of Modern Art sein. Zuvor drehen wir aber noch eine kleine Tour durch die Straßen New Yorks. Bei besserem Wetter und Tageslicht ist das alles schon deutlich angenehmer. Meine Nase läuft auch nicht mehr so viel wie am gestrigen Abend. Auch wenn ich immer noch Sorge habe, mich richtig erkältet zu haben. Glücklicherweise verreise ich nie ohne einen wirklich großen Vorrat Taschentücher.

Zwei Zwischenziele haben wir auf dem Plan. Das erste sticht ein bisschen aus der Menge heraus, wir wollen uns zumindest von außen schon einmal das Rockefeller-Center anschauen. Natürlich sind wir nicht die einzigen mit dieser Idee, dort ist eine Menge los. An die Selfies schießenden Touristenhorden habe ich mich aber schon längst gewöhnt. Für einen Besuch auf dem Dach des Rockefeller Center, „Top of the Rock“ genannt, haben wir einen anderen Tag vorgesehen, heute würden wir nicht so besonders viel sehen.

Obwohl es erst Ende September ist, bereitet man bereits die große Eisfläche in der Mitte des Komplexes vor. Damit hätte ich nicht gerechnet, die verbindet man doch eigentlich mehr mit X-Mas und Holidays, oder?

Rockefeller Center
Rockefeller Center
Rockefeller Center
Rockefeller Center
St. Patrick’s Cathedral

Direkt um die Ecke liegt die St. Patrick’s Cathedral. Die wirklich große weiße Kathedrale sieht zwischen den Wolkenkratzern im Schatten des Rockefeller Centers fast ein bisschen klein aus. Drinnen dann der kirchen-typische Anblick. Alles ziemlich prunkvoll und groß. Viel größer als man von außen vielleicht vermutet hätte. Wie überall in New York kann man nicht einfach so reinspazieren, zumindest einen kurzen Blick in meinen Rucksack möchte man werfen.
Der Besuch in der Kirche ist für uns auch eine willkommene Pause, wir sitzen eine Weile in einer Bank. Erst als ein Gottesdienst ansteht, machen wir uns wieder auf den Weg.

St. Patrick’s Cathedral
St. Patrick’s Cathedral
St. Patrick’s Cathedral
The Museum of Modern Art

Ein paar Straßen und eine „German Pretzel“ weiter, stehen wir dann schließlich vor dem Museum of Modern Art. Nachdem wir nun die ganze Zeit die 5th Avenue hinaufgelaufen sind, ist die Nebenstraße, in der der Eingang liegt, geradezu ein Quell der Ruhe. Kurz darauf haben wir unsere Jacken und Rucksäcke abgegeben und stehen in der ersten Installation. Auf Leinwänden werden Videos abgespielt in denen Menschen von ihrem Weg von Afrika nach Europa erzählen.
Wir trennen uns an dieser Stelle. Ich versuche ein paar Minuten lang mich mit dem Audioguide anzufreunden, komme mit dem Gerät aber wirklich gar nicht zurecht. Eine Zeit lang höre ich mir noch die Beiträge zu verschiedenen Ausstellungsgegenständen an. Schon bald lasse ich es aber ganz sein.

Das Museum selbst gefällt mir deutlich besser, als ich das erwartet hätte. Ich tue mir mit Kunst gerne mal ein bisschen schwer, aber heute spaziere ich von einem Bild zur Skulptur, dann zur Installation in der Raummitte. Es ist fast ein bisschen schade, als die Zeit zum Aufbruch gekommen ist. Neben einigen deutschen Künstlern, deren Namen ich schon einmal gehört habe, hängen hier auch Werke von Picasso und anderen namhaften Leuten. Henri Rousseau hat mir wohl am Besten gefallen.

The Museum of Modern Art
The Museum of Modern Art
The Museum of Modern Art

Den Rest des Nachmittags verbringen wir damit den Rest der fünften Straße und das drumherum zu erkunden. Als wir am südlichen Ende des Central Parks ankommen, ist es Zeit umzudrehen. Bevor es am Abend noch einmal zum Abendessen raus geht, haben wir alle ein bisschen Erholung nötig.

Straßenszene in New York
Apple Store New York
Hotdog-Stand New York
New Yorker Straßen
New Yorker Straßen
New York bei Nacht

Heute haben wir ein echt ordentliches Stück zu Fuß zurückgelegt. Das merke sogar ich, als erfahrener Spaziergänger, ein bisschen in den Beinen. Ich bin von meinem Fotorucksack sehr begeistert. Er hatte mir ja schon im Sommer wirklich gute Dienste geleistet, so lange wie heute hatte ich ihn aber noch nicht am Stück auf. Davon habe ich tatsächlich nichts gemerkt. Eine gute Wahl.

Jedenfalls geht es nun noch einmal zum Abendessen aus dem Hotel. Wir haben uns ein Diner in der Nähe herausgesucht und so komme ich noch an einen ganz okayen Burger. Trotz müder Beine drehen wir noch eine Runde um den Block. Ich mag es, wie das Empire State Building irgendwie immer im Blick ist.
Am Ende lande ich dann aber doch zeitig im Bett. Den Tag über habe ich die Müdigkeit gut unterdrücken können – aber irgendwann ist auch gut.

New York bei Nacht
New York bei Nacht