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Baphomets Fluch

Manchmal dauert es ein bisschen. Bei Beneath A Steel Sky war es fast ein Vierteljahrhundert. Beim Point&Click-Adventure Baphomets Fluch nicht ganz so lange, aber auch bestimmt fünfzehn Jahre. Immerhin stammt das Original auch schon von 1996. Nachdem ich das Spiel schon auf dem PC mal angespielt hatte, bekam ich es irgendwann auch mal für den Mac und kaufte dann vor längerem auch die Variante für das Telefon in einem Paket mit zwei weiteren Spielen. Gespielt habe ich es aber nie wirklich – keine Ahnung warum.

Jedenfalls: Diese Woche stolperte ich auf einer meiner langen Zugfahren zwischen Arbeit und Heimat wieder über das Spiel. Schnell war es installiert und dann ging die Zugfahrt ganz schnell vorbei. Und die Heimfahrt auch. Und der Abend war auch auf einmal rum. Machen wir es kurz: Das Spiel hat mich ziemlich gefesselt. Von allen Spielgenres ist das gute alte Adventure immer noch mein liebstes.

Im Spiel selbst, ich spielte den „Directors Cut“, geht es um George Stobbart. Der ist eigentlich als Tourist in Paris. Als ihm das Café, in dem er eigentlich nur einen Kaffee trinken will, um die Ohren fliegt, ist er auch schon mitten drin in einem Abenteuer rund um Tempelritter und deren sagenumwobene Geheimwaffe, das Schwert von Baphomet. Abwechselnd spielt man den abenteuerlustigen jungen Mann oder die Journalistin Nicole Collard, die ebenfalls in den Fall verstrickt ist. Die beiden machen ausführlich Paris unsicher und bereisen die Welt. Unter anderem verschlägt es sie nach Irland und Spanien, bis es schließlich zum Showdown kommt, in den eine Menge Sprengstoff involviert ist. Ich will garnicht zu viel erzählen, vielleicht hat der ein oder andere ja Lust, das Spiel ebenfalls nochmal anzugehen.

Die Steuerung des Spiels ist leider ein bisschen hakelig, da hat die Portierung auf das iPhone nicht so wirklich toll geklappt. Gut, dass man keine zeitkritischen Aufgaben lösen oder besonders sorgsam klicken muss, das würde einen sicherlich schnell frustrieren. Im Nachfolger (Natürlich bin ich da schon dran!) ist das übrigens deutlich besser geworden.