Direkt zum Inhalt

Ein Weihnachtsmorgen in Bonn

Habe ich mich vor einigen Tagen noch beschwert, dass das Wetter bei der Besichtigung Bonns von oben so schlecht war, erblicke ich einige Tage am frühen Morgen auf einen strahlend blauen Himmel. Zeit für einen Morgenspaziergang!

Ich genieße das kalte, trockene Wetter und drehe eine große Runde durch die Stadt, bevor ich nach Hause an den gedeckten Frühstückstisch zurückkehre. Mit dabei: Natürlich die Kamera. Hier ein paar Bilder, die an diesem kalten Dezembermorgen entstanden sind.

Die alte Post in Bonn.
Die Post hat an diesem Morgen zu.

Für’s Protokoll: Dies ist der erste Blogeintrag mit WordPress‘ neuem Editor, Gutenberg. Davon sollte man eigentlich nichts merken. 

Der Bonner Weihnachtsmarkt

Ich habe ja nicht so viel vom Weihnachtsmarkt. Eigentlich mag ich nur die gebrannten Mandeln und ein bis zwei Mal eine der Käsewürste im Speckmantel. Von Glühwein bekomme ich Sodbrennen. Und sowieso ist es mir zu eng da, mit all den Menschen.

Dieses Jahr zog mich dann aber der einundachtzig Meter hohe Aussichtsturm namens City Skyliner noch einmal Abends in die Stadt. Zumindest von unten wollte ich mir den Turm dann mal angeschaut und vielleicht ein paar Bilder davon gemacht haben. Entstanden sind diese Zweieinhalb-Minuten-Belichtungen.

Auf dem Rückweg ist es schon sehr leer auf dem Markt und so mache ich noch das ein oder andere Bild aus der Hand. Eigentlich wollte ich auch noch eine schöne Aufnahme des Riesenrades machen, aber das war leider schon aus.

Pyramidenförmiger Glühweinstand.
Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt.
Lebkuchen.

✂️ Schnitt, ein paar Tage später ✂️

Es ist der dreiundzwanzigste Dezember, Fräulein Anna hat nun lange genug auf mich eingeredet, wir stehen am frühen Nachmittag im Regen. Und in der Schlange, um mit dem Aussichtsturm nach oben zu fahren. Ich habe ein bissschen Angst. Die ersten paar Sekunden nach dem Start sind dann auch tatsächlich schrecklich und es fällt mir schwer, die Augen offen zu halten. So lange ich dann aber nicht direkt nach unten schaue, geht es eigentlich.

Leider steht mir eine dämliche Trulla ziemlich im Weg und die schmutzig-verkratzten Plexiglas-Scheiben der Aussichtsplattform sind ein bisschen beschlagen und vor allem voller Regentropfen. Aber dafür sind die Bilder dann gar nicht mal schlecht geworden. Ich ärgere mich dennoch. Zum einen über die drängelnde Frau und auch vor allem über mich, dass ich mich nicht früher überwunden habe und bei besserem Wetter oben war. Nächstes Mal.

Bonn von oben. Man sieht das Stadthaus.
Bonn von oben. Man sieht den Hofgarten..
Bonn von oben. Man sieht den Marktplatz..

Bodyguard

„Schau‘ dir mal Bodyguard an!“ sagte mir vor einiger Zeit der ein oder andere. Britische Serien mag ich ja wirklich gerne und so landete die Serie dann direkt auf meiner Liste.

Die ersten beiden der insgesamt sechs etwa einstündigen Folgen schaute ich dann auch direkt hintereinander weg und musste mich regelrecht ins Bett zwingen. Vor allem die ersten gut dreißig Minuten sorgten für starken Nervenkitzel. Aber auch danach ging es spannend weiter.

Cover des Videos 'Bodyguard | Official Trailer [HD] | Netflix'

David Budd ist ein ehemaliger britischer Soldat, der nach einigen Auslandseinsätzen nun als Personenschützer bei der Polizei arbeitet. Rein zufällig gerät er in einen Anschlagsversuch, als er mit seinen Kindern im Zug unterwegs ist. Danach geht es direkt munter weiter. Er wird der Leibwächter der Innenministerin Julia Montague zugeteilt, die nach höherem strebt und in allerlei politische Spielchen verstrickt ist. Das gefällt nicht jedem und es wird gefährlich. Davids posttraumatische Belastungsstörung ist dabei nicht unbedingt besonders hilfreich, vor allem als ein alter Weggefährte ins Spiel einsteigt.

Der Bodyguard wird nicht wie erwartet von Kevin Costner gespielt, sondern von Richard Madden, den man schon als Rob Stark in Game Of Thrones sehen konnte. Mir gefällt vor allem sein großartiger Akzent, ich bin bekanntlich großer Fan von britischem Englisch. Die Serie ist von vorne bis hinten super spannend und eine echte Empfehlung.

Papenburg

Ein Baum über einem Kanal.

Im Dezember geht es nach Papenburg. Fräulein Annas Vater lebt hier und so steht jedes Jahr ein Weihnachtsbesuch auf dem Programm. Mit ein bisschen Glück, kann man mit dem Zug von Bonn aus durchfahren. Mit noch mehr Glück auch wieder zurück, aber das geht auch manchmal schief.

Zu jedem Besuch gehört, neben dem gemütlichen Beisammensein am Kaminfeuer, ein Besuch des Weihnachtsmarktes bei der alten Mühle. Der ist mitten in der Stadt, nicht sonderlich groß, aber sehr nett um einen großen Nadelbaum angeordnet. Man dreht eine Runde und isst Reibekuchen mit Apfelmus. Ich mag Traditionen ja schon. Ein bisschen wärmer hätte es sein können.

Dieses Mal hatte ich den Fotoapparat griffbereit und habe ein, zwei, drei, vier Bilder gemacht. Und kommenden Sommer muss ich mir mal ein bisschen Zeit nehmen und den Kanal in der Innenstadt ablaufen und die vielen Schiffe fotografieren, die dort ausgestellt sind.

Zwei Hände halten ein Smartphone.
Mühle von unten.
Ein Fußweg zwischen Büschen.

Ein Spaziergang durch die regnerische Bonner Südstadt

Heute Mittag ist es zu Hause irgendwann wirklich ein bisschen zu eng. Also nichts wie raus! Der Fotoapparat hängt über meiner Schulter, als ich kurzentschlossen die Wohnung verlasse. Als wäre der Sonntag nicht schon grau und trüb genug: Kaum bin ich vielleicht zehn Minuten aus der Tür, fängt es auch noch ordentlich an zu regnen. Schnell stecke ich die Kamera unter die Jacke und springe in das nächste Café. Einen Espresso später hat es sich wieder einigermaßen beruhigt. Ich drehe eine große Runde und atme tief durch. Und ein paar Bilder sind dabei auch noch entstanden. Hier, bitte.

Advent, Advent…

Dieser Tage berichtete ich ja schon davon, das WordPress-Adventskalender-Plugin wieder ein bisschen wiederbelebt zu haben. Warum also auch nicht selbst einen in die Seite einbauen?

Deshalb also: Den ganzen Dezember gibt es nun jeden Tag ein neues Bild hinter einem Türchen. Immer zwei Stück aus jedem Monat des Jahres. Ohne viele Worte und trotzdem ein kleiner Jahresrückblick schon mal. Viel Spaß.