Von einem neuen Jahr

Neues Jahr, neues Glück. Irgendwann im August vergangene Jahres habe ich die Nummer mit dem Wochenrückblick ein wenig schleifen lassen. Schade, eigentlich. Den ich mag diese Rückblicke ja schon sehr gerne. Nicht unbedingt dann, wenn ich sie schreiben muss – aber gerne mal ein paar Wochen, Monate oder Jahre später. Inzwischen habe ich da ja ein schönes kleines Archiv angelegt.

Die erste Woche des Jahres startet noch im alten Jahr. Es ist Silvester. Ich bin schon ein wenig angekränkelt, aber wir haben uns sowieso nichts vorgenommen. Fräulein Anna bereitet eine Lasagne vor, Herr Max geht zeitig ins Bett, wir schauen ein paar Folgen Serie und gehen – Premiere! – einfach auch vor zwölf ins Bett. Ob das der Start einer neuen Tradition ist? Der kleine Mann bekommt von all dem nichts mit. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass ihn die Böllerei wach machen könnte.

Und so starte ich in das neue Jahr. Ausgeschlafen und noch ein bisschen kränkelnd. Ich starte am zweiten Januar dennoch gut gelaunt auch auf der Arbeit durch. Garnicht schlecht. Wäre da nicht dieser kleine Vorfall auf dem Heimweg am Freitag: Zuerst freue ich mich ja noch, am Bahnhof auf den Ex-Kollegen zu treffen. Bei der kurz darauf stattfindenden Kontrolle funktioniert dann aber nur eines unserer Jobtickets. Ich werde mich dann wohl mal um einen Ersatz bemühen müssen. Karte kaputt. Prima.

Am Freitag Abend nehme ich mir vor: „Das Wochenende kurierst du dich ordentlich aus“ und mache demnach wirklich wenig. Einmal einkaufen gehen, ansonsten lungere ich ordentlich auf dem Sofa rum. So richtig hilfreich ist das alles nicht. Aber das ist eine Geschichte für die kommende Woche.