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Mini Metro

Mit Spielen auf dem Telefon und mir ist das so eine Sache. Oft habe ich gar keins installiert, dann wieder erwischt es mich und ich daddele die ganze Zeit an irgendwas herum.

Dieser Tage ist es wieder soweit: Mini Metro versorgt mich nicht nur während der Zugfahrten von und nach Köln mit Kurzweil, hält mich davon ab, zeitig ins Bett zu gehen. Das Spiel gibt es schon eine ganze Weile, ich springe also wieder einmal reichlich spät auf den Zug auf. Pun intended.

Es wird schnell unübersichtlich auf den Karten mit der Mini-Metro, wenn man all die verschieden-förmigen Punkte ordentlich verbinden will.

Das Spielprinzip ist einfach: Auf einer von einindzwanzig stilisierten Stadt-Karten tauchen Punkte in unterschiedlichen Formen auf, die mit einer begrenzten Auswahl von Linien miteinander verbunden werden wollen. Dann fahren durch kleine Rechtecke dargestellte Züge herum und bringen die Fahrgäste zu ihren Zielen. Beim Anlegen der Linien muss man ein bisschen aufpassen und nicht nur auf die verbleibende Anzahl von Brücken und Tunnels achten, sondern auch ob sich nicht die Fahrgäste an einer Station zu sehr tummeln. Wenn eine Station nämlich überfüllt ist, ist das Spiel zu Ende.

Mini Metro gibt es im Apple AppStore für iPhone und iPad. Letztens, als ich zuschlug war es reduziert, aber auch der volle Preis hätte sich für den Spielspaß rentiert.

Hallo Elvar Bjarki!

Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern ist es sicherlich schon aufgefallen: Hier sieht es anders aus. In den letzten Wochen – eher Monaten – habe ich mich hingesetzt und einfach mal alles neu gemacht. Ein neues WordPress-Theme von Grund auf gebaut. Es war mal wieder an der Zeit.

Ein Screenshot dieses Beitrags.

Deshalb verabschieden wir uns nun vom sehr weiß gehaltenen alten Theme und begrüßen Elvar Bjarki, die vermutlich etwa fünfundvierzigste Inkarnation eines WordPress-Themes für dieses Blog. Den Namen habe ich mir, damit das Theme nicht einfach „DTUI 45“ heißt, wieder mit Hilfe eines Namensgenerators erdacht. Wer also denkt, dass ich hier einen meiner Ahnen ehre, irrt.

Ein bisschen Technik

Der erste Commit im Repository des Barabal Gerstle-Themes ist vom 27. August 2016. Im Laufe der Zeit habe ich vermutlich jede Code-Zeile drei Mal angefasst. Da ist viel gewachsen und so war es nun sehr angenehm, nochmal auf der grünen Wiese anzufangen. Als Grundlage für die Entwicklung habe die die Umgebung genommen, die ich gemeinsam mit den Kollegen in der Firma zusammengestellt habe. Ein bisschen Docker hier, ein bisschen Gitlab-CI da, das läuft schon ganz gut. Damit arbeite ich jeden Tag, damit kenne ich mich aus. Aber natürlich habe ich ein wenig herumgespielt, schonmal ein paar Anpassungen ausprobiert, die ich den Kollegen gerne vorschlagen möchte.

webpack linted und kompiliert mein nach BEM-Notation geschriebenes und ITCSS sortiertes SCSS in browserfreundliches CSS. Das moderne ES6-JavaScript wird gebündelt und durch Babel gejagt, damit es auch von jedem Browser verstanden wird.

Mit Hilfe des timber-Plugins für WordPress verabschiede ich mich von den wirklich unschönen Standard-WordPress-PHP-HTML-Templates und trenne nun Logik und Markup in PHP- und Twig-Dateien auf. Alleine schon die Ordnung, die dadurch im Dateisystem entsteht, lässt mich zufrieden grinsen. So habe ich nun sehr viele kleine Komponenten, die ich auch in Zukunft wieder anpacken und verändern kann. Insgesamt ist das Theme sehr viel wart- und erweiterbarer als das Alte.

Warum eigentlich WordPress, Martin?

… und nicht einer der angesagten Static-Site-Generator? Oder ein cooleres CMS? Zum Einen: Weil ich es kann. Ich glaube zwölf der fünfzehn Jahre, die dieses Blog auf dem Buckel hat, ist es mit WordPress betrieben worden. Da blicke ich nun auf ein bisschen Erfahrung zurück, die ich in meinem Berufsleben in den letzten Jahren weiter vertiefen konnte.

Und zum Anderen: Ich bin zufrieden. Denn ich benutze das CMS dafür, wofür es gedacht ist: Als Webblog. Stand heute 1305 Beiträge in chronologischer Ordnung. 2132 Bilder in der Mediathek, das macht rund sechs Gigabyte Daten für alle Bildgrößen und -formate. Dazu nicht mal zwei Handvoll Plugins. Hier funktioniert alles, wie es soll.

Ganz hübsch hier!

Ich bin kein Designer. Aber ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, wie das Blogdings aussehen soll. Und deshalb sieht es jetzt wieder sehr bloggig aus. Ein bisschen habe ich mich auch an den Layouts aktueller Online-Magazine orientiert. Nur auf die Seitenleiste mit Kategorienbaum, Schlagwort-Wolke und Kalender habe ich verzichtet. Ersteren gibt es tatsächlich am Fuß der Seite, Schlagworte müsste ich (nachdem ich sie jahrelang vernachlässigte und dann einfach alle löschte) erst einmal wieder einpflegen. Und den Kalender fand ich schon immer furchtbar.

Fertig ist aber noch lange nichts. Ein richtiges Farbschema muss ich mir mal noch zusammenstellen. Und vorher vielleicht mal ein Buch über Farbenlehre lesen. Vielleicht wird es aber auch das Farbschema Nord, wie ich es auch schon beim Umbau meiner Web-Visitenkarte verwendet habe.

Schon sehr zufrieden bin ich übrigens mit den Hero-Bildern bei vielen Artikeln. Ursprünglich sollte es die nur bei den Artikeln der Kategorie Reisen geben. Aber weil es so schick aussieht, dürfen nun alle Beiträge einen solchen Kopf tragen. Sofern sie ein Beitragsbild haben.

Und jetzt?

Jetzt gilt es erst einmal, wieder mehr Beiträge zuschreiben. Und überhaupt: Mehr Dinge tun, damit ich Beiträge schreiben kann. Und dann sollte ich mal noch ein paar Baustellen aufräumen. Die Archiv-Seite ist stand heute einfach leer. Das ist doof. Und diese Linksammlung, die ich voreilig, wie ich nun mal bin, schon in die Navigation gepackt habe, die sollte ich auch mal integrieren. Und dann gibt es bestimmt noch die ein oder andere Stelle, an der noch ein bisschen Feinjustierung notwendig ist. Und dann habe ich noch ganz andere Pläne. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal. Wenn es soweit ist.

Externe API-Aufrufe in WordPress cachen

Dieser Tage bekam dieses Blogdings hier ein neues Theme. Dazu aber irgendwann mal mit ein bisschen Zeit mehr. Heute soll es um eine Kleinigkeit gehen, die ich im Laufe der Entwicklung gelernt habe.

Vor allem aus Performance-Gründen möchte ich nicht, dass eingebettete Videos oder Spotify-Playlisten direkt beim Seitenaufruf geladen werden. Deswegen habe ich ein wenig an den Embed-Templates von WordPress herumgeschraubt, so dass es nun einen expliziten Klick des Benutzers braucht, damit zum Beispiel Daten von YouTube geladen werden. Damit habe ich mir aber leider auch die Möglichkeit genommen, einigermaßen schicke Vorschauen bei den eingebetteten Medien auszugeben. Im letzten Theme sah man nur ein Logo des entsprechenden Anbieters. Schon recht langweilig.

Das alles soll dieses mal schicker sein und deshalb hole ich mir die notwendigen Daten von den oEmbed-Schnittstellen der Anbieter. Das kann, je nach Lust und Laune der entsprechenden Server auch mal ein bisschen dauern und macht sich dann auch in der Ladezeit meiner Seite hier bemerkbar. Also muss ein bisschen Caching her. WordPress bietet dazu die Transients API, die wirklich einfach zu bedienen ist. Am Besten zeigt das wohl folgendes relativ verständliche Code-Beispiel.

$transientName = 'elvarbjarki_spotify_' . wp_hash($spotifyContentUrl);
$transient     = get_transient($transientName);

if (! empty($transient)) {
    $playlistData = $transient;
} else {
    $spotifyApiUrl = "https://embed.spotify.com/oembed?url=" . $spotifyContentUrl;
    $apiResponse   = wp_remote_get($spotifyApiUrl);
    $playlistData  = json_decode($apiResponse['body']);

    set_transient($transientName, $playlistData, MONTH_IN_SECONDS);
}

Nun kann man ja von WordPress wirklich halten was man will – aber das abfragen und zwischenspeichern der oEmbed-APIs mit Hilfe von wp_remote_get() statt einem umständigen PHP-Curl-Block und der Transient-API war wirklich einfach.

Jack Ryan, Staffel 2

Aufmerksame Leserinnen und Leser erinnern sich vielleicht noch, dass ich ein großer Fan der ersten Staffel von Jack Ryan bei Amazon Prime war. Das ist ein gutes Jahr her und dieser Tage schaute ich mir dann Staffel 2 an.

Cover des Videos 'Tom Clancy's Jack Ryan Season 2 - Official Trailer | Prime Video'

Ich war zugegebenermaßen ein bisschen vorfreudig und wurde nicht enttäuscht. Es wird wieder eine sehr clancyeske Geschichte erzählt. Dieses Mal, ich hatte mir das ja ein bisschen gewünscht, verschlägt es Jack Ryan nach Venezuela. Und dann geht es rund. Eine deutsche Geheimagentin, ist sehr mysteriös, Freund Greer taucht auch wieder auf und es kommt zu Anschlägen und eigentlich ist ja gerade auch Präsidentschaftswahl.

Ich hätte mir ein bisschen gewünscht, dass es ein bisschen mehr Handlung gibt und dadurch ein paar Folgen mehr entstehen würden. Die acht Folgen dieser Staffel hatte ich wieder sehr schnell geschaut.