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Von einer belanglosen Woche und einer Wahl

Eine ganz normale Woche. Herr Max und ich verbringen zwei entspannte Nachmittage miteinander. Ich führe das ein oder andere Telefongespräch und kläre Vereinsdinge, die ich schon eine Weile vor mir her schiebe.

Was diese Woche nicht funktioniert, ist die Sache mit dem Schlafen gehen. Ich schaffe es nicht zeitig in die Federn zu kommen und bin dementsprechend jeden Tag ein bisschen mehr gerädert. Meine Arbeitstage kriege ich dennoch ganz gut rum. Die Arbeit zu Hause macht mir großen Spaß, ich bin einigermaßen entspannt, trinke meinen Kaffee und bin fleißig. Davon abgesehen spaziere ich den einen oder anderen Kilometer. Gute zweihundertfünfzig davon will meine Armbanduhr dieses Monat von mir haben und ich bin gewillt zu liefern. Am Ende der Woche bin ich sehr optimistisch.

Das Wochenende kommt schnell. Unter der Woche ist das Wetter immer schlechter geworden und so ist Herrn Maxens Mittagsspaziergang eine regnerische Angelegenheit. Drumherum fahren wir mit dem Laufrad, spielen mit der Holzeisenbahn und haben eine gute Zeit. Der Tag geht schnell vorbei. Ansonsten passiert nicht viel. Am Sonntag die gleiche Tour wie schon vor zwei Wochen: Wir laufen zum nahegelegenen Wahllokal, machen unsere Kreuzchen und besuchen den danebenliegenden Spielplatz. Das Wahlergebnis soll dann am Ende des Tages so ausfallen wie ich mir das vorgestellt hatte – auch wenn mich die Wahlbeteiligung von nur etwa achtundvierzig Prozent ein bisschen traurig macht.

Wieder ein ausführlicher Mittagsspaziergang, ein Stück Kuchen am Nachmittag. Und dann: Packen. Die kommende Woche ist ein kleiner Urlaub in der Eifel angesagt. Ich packe den großen Kamerarucksack und werfe dazu noch ein paar Klamotten in eine Tasche. Es kann losgehen!

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