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Von Weihnachtsgedanken, Fleißigkeiten und einem Spaziergang in Hennef

Diese Woche bin ich vor allen Dingen müde. Das mit dem „Schlafen“ funktioniert weiterhin nicht so besonders gut. Die Arbeitswoche gibt mir dann ein bisschen den Rest – so besonders gut geschätzt ist meine Arbeit nicht, ich schaffe selten das von mir ausgedachte Soll.

Ich mache mir dieser Tage sehr viele Gedanken über Weihnachten und ob und wie Herr Max und ich meine Eltern besuchen können. So richtig einig werde ich mir da aber noch nicht. Mir ist es selten so schwierig gefallen, nicht einfach vernünftig zu sein.

Bäume stehen auf einer Wiese im Nebel.

Am Wochenende versuche ich Dinge zu erledigen. Tatsächlich schaffe ich es, zwei nicht mehr genutzte Objektive bei ebay-Kleinanzeigen einzustellen. Das 50mm für’s Canon-Bajonett habe ich sowieso schon lange in der Packung im Schrank liegen und statt des 28-75mm f2.8 von Tamron benutze ich ja viel lieber das Sony 24-105mm f4. Bis auf einen Affen, der mich mit „Richard“ anschreibt und mir die Hälfte des gebotenen Preises bietet, bleibe ich dann aber bisher erfolglos. Weitere Fleißigkeiten werden leider ein wenig von Herrn Max unterbunden, der einen sehr ausführlichen Mittagsschlaf macht. Währenddessen spaziere ich gute dreizehn Kilometer, höre einen Podcast, viel Musik und telefoniere eine Weile mit Frau Schwester.

Den Sonntagsspaziergang verbringen wir an diesem Wochenende in Hennef. Das ist nicht so arg weit entfernt eigentlich, aber dort war ich tatsächlich noch nie. Wir lauschen ein wenig wie laut die Autobahn in einigen Straßen so ist, werfen einen Blick über Gartenzäune, spazieren an der Sieg entlang, kaufen einen Kaffee und werden vor allem auch dank des Nieselregens ordentlich nass. Ich bin froh, als Herr Max dann endlich wach wird und wir nach Hause fahren können.

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