Zwanzig, einundzwanzig

Allt├Ąglich Belangloses

Ich habe ja ├╝berlegt, einfach ein 🖕🏻 zu posten und es damit gut sein zu lassen. Zwanzigzwanzig hat mich in gro├čen Teilen sehr viel Energie gekostet – um nicht zu sagen: Es hat mich fertig gemacht. Aber vielleicht gehen wir mal in die Details.

👶🏼 Das Kleinkind

Herr Max ist gro├čartig. Und vielleicht das Beste, was ich in diesem Jahr erleben durfte. Ihm beim Lernen neuer Dinge oder einfach nur beim Spielen zuzuschauen ist unfassbar gro├čartig. Herr Max wei├č sehr genau was er will, er redet ohne Unterlass und verwundert mich immer wieder mit all den Dingen, die er sich so beh├Ąlt. Er rennt und klettert und f├Ąhrt unfassbar schnell mit seinem Laufrad. Ich bin sehr stolz auf Herrn Max. Das Herr Max mit diesen Eigenschaften nat├╝rlich auch sehr anstrengend sein kann, steht au├čer Frage. Ich wundere mich oft ├╝ber meine Geduld.

📷 Die Kamera

Ungef├Ąhr 100 Gigabyte Bilder habe ich dieses Jahr gemacht. Da ich nicht so besonders viel rumgekommen bin, sind das vor allem sehr viele Bilder von Herrn Max in Aktion. Und die k├Ânnte ich, Serienbildfunktion sei Dank, auch mal noch ein bisschen aussortieren. Die einzige richtige Bilderserie ist glaube ich bei unserem Kurzurlaub in Monschau entstanden. Mit der bin ich daf├╝r aber auch au├čerordentlich zufrieden.

Was meine Ausr├╝stung angeht, habe ich dieses Jahr nur ein wenig ausgemistet und vereinfacht. Ich habe mir das gro├čartige 24-105 f/4-Objektiv ins Haus geholt und bin nach wie vor bei jedem Einsatz sehr zufrieden damit.

🎶 Die Musik

Cover der Playlist "Your Top Songs 2020"

Mein musikalisches Jahr war nun auch irgendwie nicht herausragend. Ich habe pandemiebedingt nur ein Konzert in diesem Jahr gesehen: Thees Uhlmann im Br├╝ckenforum. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich damals, Ende Februar, schon nicht mehr sonderlich wohl in der Menschenmenge gef├╝hlt habe. Das Konzert war dennoch toll.

Ansonsten ist dieses Jahr vor allem viel Popmusik gelaufen. Taylor Swift und Sia waren sehr weit vorne dabei.

✍️ Das Blog

„Die Blogs“ muss es eigentlich hei├čen! Ich habe mir eine neue Webseite gebaut und aus irgend einem Grund fand ich es gut, dort auch eine Blogfunktion vorzusehen und dann auch noch auf Englisch loszuschreiben. Aber schaut selbst: martinschneider.me. Mit der Umsetzung meines Vorsatzes „Mein Zeitmanagement verbessern, so dass ich neben der Arbeit noch ein bisschen produktiv sein und dazulernen kann.“ bin ich jedenfalls zufrieden.

Hier in diesem Blog habe ich es geschafft im Schnitt genau einen Beitrag pro Woche zu ver├Âffentlichen. Das ist ok. Im Zuge der Arbeit an meinem n├Ąchsten Blog-Theme, was bereits seit September oder so in der Mache ist, habe ich aber auch wieder vorgesehen k├╝rzer und daf├╝r h├Ąufiger zu schreiben. Mal gucken ob das klappt. Den Vorsatz „Mehr ins Blogdings schreiben. Ich lese hier so gerne nach, was ich irgenwann mal tat. Das soll noch eine Weile so bleiben.“ nehme ich mit ins neue Jahr.

👨🏼‍⚕️ Die Gesundheit

Gesundheitlich war das Jahr glaube ich ganz ok. Leider konnte ich meine sportlichen Vors├Ątze aus dem letzten Jahr vor allem auch nicht umsetzen, weil das Fitti auf einmal zu war. Ich bin zwar weiterhin flei├čig spazieren gegangen, aber mit „Weiterhin regelm├Ą├čig Sport machen.“ hatte ich eigentlich an eine ganzheitlichere Ert├╝chtigung gedacht. Seit kurz vor Weihnachten steht nun ein Ruderger├Ąt hier in der Wohnung. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich wohl so schnell nicht wieder in ein Fitti gehe. Und das Rudern hat mir schon ein bisschen gefehlt, das habe ich sehr gerne gemacht. Mal schauen, ob ich das auch zu Hause hinbekomme.

👨🏼‍💻 Die Arbeit

Puh, die Sache mit der Arbeit. Anfang des Jahres war keine gute Zeit f├╝r mich, vor allem auch mental. Die Zeit ist, das habe ich auch im letzten Jahresr├╝ckblick geschrieben, nur so verflogen. All das m├╝ndete dann darin, dass ich meine Arbeit in K├Âln zugunsten einer Anstellung in Bonn k├╝ndigte um mir die ├Ąu├čerst nervige und unberechenbare Pendelzeit zu sparen. Dann kam COVID-19 und scheinbar ist so eine Pandemie und Homeoffice allerorten nicht unbedingt der idealste Zeitpunkt um sich an eine neue Firma zu gew├Âhnen. Und obwohl dort eigentlich alles stimmte, hatte ich nicht das Gef├╝hl „angekommen“ zu sein. Und so kam es, dass ich nach einem Vierteljahr wieder bei meinem eigentlich gerade erst Ex-Arbeitgeber unterschrieb, dieses Mal allerdings als Remote-Arbeiter. Und das klappt gut. Ich habe mir eine komfortable Ecke in unserer Wohnung eingerichtet, einen h├Âhenverstellbaren Schreibtisch gekauft und bin nun zufrieden. Das war eine anstrengende Zeit, aber mit dem Ergebnis bin ich nun zufrieden.

🔭 Der Ausblick

F├╝r dieses Jahr nehme ich mir nicht so viel vor. Die Punkte aus dem letzten Jahr, n├Ąmlich

  • Mehr Dinge ohne Computer oder Telefon machen. Fotografieren, lesen. In der Sonne sitzen.
  • Weiterhin regelm├Ą├čig (zu Hause) Sport machen.
  • Mehr ins Blogdings schreiben. Ich lese hier so gerne nach, was ich irgenwann mal tat. Das soll noch eine Weile so bleiben.

kann man eigentlich einfach so weiterverfolgen. Und ansonsten: Durchstehen und positiv bleiben, w├╝rde ich sagen. Das dicke Ende kommt n├Ąmlich wie ├╝blich zum Schluss. Seit Anfang Dezember wissen wir, dass Fr├Ąulein Anna Brustkrebs hat. Wir – und damit meine ich vor allem das Fr├Ąulein – gehen da mit sehr viel Energie und sehr offen ran. Aber damit steht der Plan f├╝r das kommende Jahr eigentlich auch schon. Ich dr├╝cke uns die Daumen. Und ├╝bern├Ąchstes Jahr wird dann wieder super.