Eine vortragsreiche Woche und ein Wochenendausflug

Meine Güte, diese Woche war ich so viel unterwegs wie schon lange nicht mehr. Ganz nebenbei arbeite ich auch noch die letzte komplette Woche in der Firma. Ein letztes Planning, ein letztes Refinement. Hach.

Montag ist Webmontag! Der erste Vortrag ist mehr ein Gespräch in großer Runde. Es dreht sich um das Thema „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ und ist ziemlich interessant. Ich lerne, dass ich schon einiges richtig mache, in dem ich hin und wieder mal aufstehe und einen kleinen Spaziergang über den Flur mache. Im Anschluss geht es dann noch um Github und die Gepflogenheiten in Open-Source-Projekten. Der Vortrag beinhaltet auch eine kleine Einführung in Git selbst und ist für wirklich alle, egal ob vom Fach oder nicht, interessant.

Dienstag ist Ausstand in der Firma. Ein paar Tage zu früh für mich, aber es bietet sich an das mit dem anderen gehenden Kollegen zusammen zu machen. Bis Sonnenuntergang stehen wir auf der Dachterrasse und quatschen, ein schöner Abend. So ganz einfach wird mir der Abschied in der kommenden Woche sicher nicht fallen.

Und weil ich dann noch nicht genug unterwegs war, geht es am Mittwoch-Abend nach Köln zur Symfony User-Group. Nach einer anderthalbstündigen Odyssee zur ausrichtenden Firma in Ehrenfeld ist der Vortrag über Webpack in Symfony-Projekten für mich sehr aufschlußreich. Ich hatte mich mit dem Bundler noch nicht auseinandergesetzt und habe das nun auch verschoben, bis ich das nächste größere Single-Page-Projekt mache. So lange ich normale Webseiten baue, werden meine erprobten Gulp-Tasks weiterhin brav ihren Dienst tun. Gleich zwei meiner neuen Kollegen sind auch da – ich freue mich darüber ein bisschen Fach zu simpeln. Die Vorfreude auf den neuen Arbeitsplatz steigt.

Donnerstag ist Sport-Tag. Da ich ja wieder ein bisschen mit der Schulter zu tun habe in der letzten Zeit, bin ich einigermaßen motiviert. Zwanzig Uhr ist aber dennoch spät und es kostet mich einiges an Überwindung, doch nochmal aus dem Haus zu gehen. Um beim Thema zu bleiben: Noch auf dem Heimweg von der Arbeit war ich heute zur Vorsprache bei einem neuen Fitti und erkundigte mich nach Preisen. Ich überlege ernsthaft, mich nochmal daran zu versuchen. Zu Hause bekomme ich wirklich nichts getan und so langsam werde ich wieder ein bisschen unzufriedener mit meinem Bauchumfang. Ich überlege noch.

Das Poppelsdorfer Schloß

Und dann ist auch schon der Freitag vorbei und ich bin ausreichend geschlaucht um wirklich früh ins Bett zu gehen. Sonst passiert nichts.

Am Samstag feiern Fräulein Annas Krefelder Mitbewohnerinnen Geburtstag. Ich bin trotz einem ausführlichen Mittagsschlaf ordentlich gerädert. Gut, dass ich trotzdem losziehe: Die Gartenparty ist ein großer Spaß, mit Lagerfeuer und viel Gequatsche. Nach einem ausführlichen Weißwurstfrühstück geht es nach Hause. Wählen, Kuchen essen, Abschiedskuchen backen, Wahlergebnisse anschauen, ärgern und auf Serienfolgen umsteigen. Sowohl das Fräulein als auch ich sind sehr müde. Das Wahlergebnis ist so ein bisschen wie erwartet. Ich gehe dennoch recht frustriert ins Bett. Vielleicht muss ich da mal extra ein paar Worte zu verlieren.

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