Marcus Wiebusch — „Konfetti“ im Zakk

Donnerstag Abend. Andere Leute sitzen nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Sofa. Fräulein Anna und ich trotzen der Müdigkeit und lassen uns nach Düsseldorf mitnehmen. Praktisch, wie wir direkt vor dem Zakk abgesetzt werden. Dort spielt nämlich heute Marcus Wiebusch, es soll unser drittes Konzert mit ihm werden. Und gleichzeitig das Letzte.

Die Vorband haben wir leider komplett verpasst. Schade! Mit einer Cola in der Hand geht es um 21 Uhr pünktlich los: Marcus Wiebusch und Band betreten die Bühne. Heute soll jede Ansage, die die Musiker schon einmal von ihm gehört haben, zehn Euro kosten. Dabei hatte ich mich schon fast ein bisschen auf „… und das geht so!“ gefreut. Aber egal, die erste Ansage reißt alles raus: „Das ist mein vorletztes Konzert als Marcus Wiebusch, bald geht es mit meiner alten Band weiter. Kettcar.“

Marcus Wiebusch -

Und dann geht es los, wir sind gut gelaunt. Der Rest des, überwiegend aus Menschen jenseits der 30 bestehenden, Publikums ist auch gut drauf. Es folgen etwa 80 Minuten Konzert, natürlich im Wesentlichen mit Titeln vom Album „Konfetti“. Außerdem natürlich „Balkon gegenüber“, „Lattenmessen“ und „Deiche“ von Kettcar und ein Titel von … But Alive, dessen Namen ich mir nicht merkte. Vielleicht hatte ich am Ende ein kleines bisschen Halsschmerzen vom vielen Mitsingen.

Zum Schluß bin ich dann schon ein bisschen traurig wegen des Abschieds, die Vorfreude auf neues Material meiner Lieblingsband lässt das aber verschmerzen.

Aber dann waren wir ja noch in Düsseldorf. Und wollten nach Bonn. Es hätte mich überrascht, wenn das reibungslos geklappt hätte. Den Bahnhof haben wir direkt gefunden, die Deutsche Bahn lässt uns dann aber leider wieder im Stich. Da der von uns angepeilte IC gute dreißig Minuten Verspätung haben sollte, springen wir in den nächsten Zug, der nur nach Köln fährt – wo uns die Mitterheinbahn dann leider vor der Nase wegfährt. Am Ende ist es dann doch der ursprünglich angepeilte Zug, der uns im Bonner Hauptbahnhof abliefert.

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Im Februar waren Hundreds, im März Team Me, im April Lay Low und im Mai Sóley dran. Nach einer kleinen Sommerpause war dies der September-Termin.

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