Von einer warmen Woche, einer abgefuckten Nacht und einem entspannten Wochenende

Sonnenuntergang über dem Hofgarten
Sonnenuntergang über dem Hofgarten. Tolles Wetter beim Abendspaziergang.

Sommerzeit! Eine ordentlich warme Woche liegt hinter mir. Grund genug, nach Feierabend mal loszuziehen und ein paar kurze Hosen zu kaufen.

Etwa zeitgleich bestelle ich in diesem Internet auch ein paar lange Hosen. Ich bin ein bisschen verwundert, nachdem ich das Paket aus der Packstation geholt habe: Obwohl die Hosen alle von der gleichen Marke sind und zumindest auf dem Papier die gleiche Größe haben, fallen sie doch sehr unterschiedlich aus. Warum auch immer. Zum Glück ist dieses „Rücksenden“ ja nicht so besonders schwer.

Ansonsten passiert gar nicht so viel. Warmes Wetter macht mich immer sehr träge. Am Donnerstag-Abend zwinge ich mich aber doch nochmal aus dem Haus. Schon vor wirklich langem hatte ich mir eine Karte für die Bonner FuckUp Night gesichert.

FuckUp Nights Bonn
Diese in der Pause entstandene Aufnahme zeigt nicht den wirklichen Füllstand des Hörsaals während der Veranstaltung.

Zu meinem großen Glück wurde die Veranstaltung wegen der großen Nachfrage an die Uni verlegt. So habe ich es vom Sofa aus gar nicht weit.

Aber was ist eigentlich der Sinn der Veranstaltung? Menschen sollen heute Abend davon berichten, wie sie bei etwas gescheitert sind. Gründe dafür kann es viele geben. Einer könnte „Pünktlichkeit“ sein, es geht natürlich nicht wie angekündigt um 19 Uhr los. Aber ich will nicht zu pingelig sein.
Die erste Hälfte der Veranstaltung ist dann leider nicht so sehr nach meinem Geschmack. Ich bin ein bisschen genervt. Nach der Pause wird es dann besser: Die Leute sind mir deutlich sympathischer, die Geschichten ein bisschen persönlicher. Ich höre den Leuten gerne zu und freue mich auch, dass die Geschichten immer irgendwie gut ausgehen.

Post Tower
Der Post Tower, gesehen vom Schiff aus.

Das Ende der Woche kommt schnell. Der Freitag startet mit einem Besuch beim Zahnarzt, um halb acht Uhr am Morgen sitze ich auf dem Stuhl. Zum Glück ist es „nur“ eine Zahnreinigung, ich bin dennoch irgendwie verspannt. Das „Lippe locker lassen!“ der Zahnreinigungs-Fachkraft wird immer unfreundlicher.

Anschließend klappt in der Firma irgendwie nichts. Um die Stimmung zu heben grillen wir ein bisschen in der Mittagspause. Das hilft. Am Abend dann noch ein Highlight: Statt in die Stadtbahn mit der Nummer 66 zu steigen, geht es auf ein Schiff der Bonner Personenschifffahrt. Das bringt die Kollegen und mich in wenigen Minuten bis zu Alten Zoll. Das ist schade, mir machen Schifffahrten ziemlich viel Spaß.

Wie passend, dass nur wenige Meter vom Anlegeplatz auch direkt die heutige Abendveranstaltung in Form einer Geburtstagsfeier stattfindet. Diese fällt dann aber einigermaßen ins Wasser, als aus einem kurzen Nieseln dann doch richtiger Regen wird und nicht mehr aufhören will. Einige Zeit finden wir sogar recht wirksamen Schutz unter den großen Bäumen am Zoll. Als die Gesellschaft sich verlagert bin ich nass genug um nach Hause zu gehen. Ich bin ein bisschen traurig, andererseits aber auch wirklich müde und durch von der Woche.

Fräulein Anna ist an diesem Wochenende unterwegs, ich nutze die freie Zeit für allerlei Computerkram, die ein oder andere Serie und natürlich kommen auch meine Spaziergänge nicht zu kurz. Ich mache einen Ausflug nach Endenich zu „Brews Lee“ und trinke leckeren Espresso. Leider liegt der Laden so gar nicht auf einem meiner Wege. Am Sonntagabend bin ich schon herrlich entspannt und freue mich, dass auch noch ein Pfingstmontag mein Wochenende verlängern wird.

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