Archiv für Monat: Juni 2015

Ballonfestival Bonn

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Heißluftballons finde ich ja ziemlich cool. Auch wenn ich vermutlich im Leben nicht mit einem fahren würde. Meine Höhenangst lässt grüßen. Jahr für Jahr, 2015 schon das siebte Mal, findet in den Rheinauen das Bonner Ballonfestival statt. Da ist ganz schön was los: Recht viele Leute trieben sich dort auf der Wiese zwischen allerlei Ständen rum.

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Fräulein Anna und ich stiefelten am Sonntag erst gegen Abend hin. Von zu Hause aus ist es schon noch ein ordentlicher Spaziergang am Rhein entlang. Deshalb war der erste Stopp auf der Festwiese dann auch direkt am Wurststand. Anschließend suchten wir uns einen schönen Platz am Hang, parkten unsere Picknickdecke zwischen sehr vielen anderen Menschen und schauten den Vorbereitungen vor dem großen Massenstart zu.

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Ich lernte dabei: Um den Ballon von einem Ort zum anderen zu bringen, muss man zwingend einen Landrover vor den Anhänger klemmen. Anders scheint mir das nicht möglich zu sein, den Korb durch die Lande zu fahren. Jedenfalls wurden die Ballons dann mit viel Getöse und mit Hilfe von großen Gebläsen nach und nach aufgeblasen. Wenn sie dann aufrecht standen, musste alles schnell gehen: Menschen sprangen in den schon leicht abhebenden Korb und schon waren sie ein paar Meter über dem Boden. Wir schauten lieber von unten zu, wie die Ballons über uns hinweg in Richtung Eifel davonzogen. Guten Flug!

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Abends am Poppelsdorfer Schloss

Das Poppelsdorfer Schloss

Im Rahmen meiner fast allabendlichen Spaziergänge komme ich ziemlich oft am Poppelsdorfer Schloss vorbei. Das liegt ein bisschen daran, dass ich gerne die Poppelsdorfer Allee hoch laufe, da es da immer etwas zu sehen gibt. Diese Menschen, die mit großen Wattestäben aufeinander einschlagen zum Beispiel.

Vielleicht liegt es aber auch ein bisschen daran, dass es dahinter in der Eisdiele in Poppelsdorf oft noch einen Feierabend-Espresso und manchmal auch ein Eis für mich gibt. Cookie ist ziemlich gut. Man kennt mich dort inzwischen.

Letztens jedenfalls war dann auch meine Kamera mit mir unterwegs und ich habe dieses Bild gemacht. Gut, denn inzwischen steht auf der Wiese zur Linken ein großer Kran. Den braucht man wohl um den neuen Eingangsbereich der Botanischen Gärten neu zu machen. Schade, dass er einem die Aussicht versaut.

Die Botanischen Gärten

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Es ist jetzt ja schon so, dass ich schon einige Jahre in Bonn lebe. Und etwa die Hälfte der Zeit wohne ich nicht mal zehn Laufminuten von den Botanischen Gärten entfernt. Heute war ich das erste Mal dort. Hübsch ist es da!

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Sonntags kostet der Garten Eintritt. Drei Euro haben wir pro Person auf den Tisch gelegt. An allen anderen Tagen ist der Eintritt frei – Samstags ist allerdings ganz zu. Offen ist von 10 bis 18 Uhr, Donnerstags bis 20 Uhr.

Direkt nach dem Eingang liefen wir rechter Hand in ein Gewächshaus. Im vorderen Teil gab es allerlei tropische Pflanzen und Palmen zu sehen, im hinteren Teil dann ein Wasserbecken mit sehr großen Seerosen. Damit es den Pflanzen gut geht, ist das Klima entsprechend: Sehr drückend, mit hoher Luftfeuchtigkeit. Als wir wieder heraus kamen, fühlte sich das doch sommerliche Wetter sehr angenehm an. Gleich um die Ecke warfen wir durch die Scheiben auch noch einen Blick auf fleischfressende Pflanzen und Kakteen.

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Draußen liefen wir dann noch eine ganze Weile auf den vielen Wegen des weitläufigen Parks, in dem es auch einen See mit Fontäne gibt. Überall gibt es allerlei Pflanzen aus aller Welt zu sehen und dazu hat es immer kurze Informationstexte auf Schildern. Das ist alles sehr schön und informativ gemacht. Einige der großen Bäume wurden schon um die vorletzte Jahrhundertwende gepflanzt und sind dementsprechend groß. Von fast überall erhascht man immer wieder einen Blick auf das Poppelsdorfer Schloss. Viele Bänke laden zum Verweilen ein.

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Die Botanischen Gärten der Universität Bonn bietet über das Jahr sehr viele Veranstaltungen an, das wusste ich gar nicht. Bestimmt gehe ich zur ein oder anderen mal hin.