Von schlechtem Schlaf, einem Lauf und einem Museumsbesuch

Das war eine ereignisreiche Woche. Erlebnisse!

Direkt am Montag traf ich mich mit einem Menschen von der Uni Bonn. Dort hatte ich vor einigen Wochen einen Online-Fragebogen ausgefüllt, in dem es um mein Schlafverhalten ging. Anhand dessen fand man mich wohl interessant genug, als dass ich als potentieller Teilnehmer einer Schlafstudie in Frage käme. Nach einem recht kurzen Gespräch sind wir uns dann aber einig, dass ich wohl nicht mitmachen darf. Somit entgeht mir leider auch das Abenteuer „Schlaflabor“, auf das ich mich schon ein bisschen gefreut hatte.
So blöd das vielleicht klingt: Ich schlafe zu gut ein. Spätestens seit ich meinen Kaffee-Konsum auf den einen doppelten Espresso am Tag reduziert habe, ist zumindest das für mich nur noch selten ein Problem. Wie großartig es ist, einfach ins Bett zu gehen und kurz danach einfach eingeschlafen zu sein! An der Qualität meines Schlafes muss ich aber noch ein bisschen arbeiten.

Am Dienstag dann die nächste Episode in der schon etwas längeren Geschichte rund um meine Schulterschmerzen: Der Orthopäde schickt mich nach einer erneuten Untersuchung zum Physiotherapeuten. Bei einem solchen war ich noch nie, ich bin gespannt.

Das nächste Event ist dann schon zwei Tage später. Vor ein paar Wochen hatte ich mich ja zum Bonner Firmenlauf angemeldet und mich dann, siehe den Absatz mit den Schmerzen in der Schulter, leider nicht so gut darauf vorbereitet. Das machte aber tatsächlich nichts. In der Masse von etwa elftausend Leuten kommt es nicht so sehr auf Geschwindigkeit an. In der Rheinaue ist ganz schön was los, es gibt ein gemeinsames Aufwärmprogramm, angeleitet von sehr motivierten Fitness-Menschen. Danach bin ich eigentlich schon platt genug. Aber gemeinsam mit den Kollegen bringe ich dann doch die nicht ganz sechs Kilometer locker hinter mich und lasse mich auch von fast dreißig Grad und praller Sonne nicht unterkriegen. Ich nehme mir vor, die Sache mit dem Laufen noch einmal anzugehen und dieses Mal darauf zu achten wirklich langsam zu laufen.

Als ich am Freitag etwas später das Wochenende einläute, wartet zu Hause Besuch auf mich. Frau Mama und eine Freundin sitzen schon auf dem Sofa und sind gut gelaunt. Kurz darauf ist auch schon Abendessens-Zeit und Fräulein Anna und Frau Schwester stoßen im Tuscolo mit Münsterblick zu uns. Wir haben einen langen Abend mit großen Pizzen, von denen fast jeder etwas mit nach Hause nimmt.

Schließlich ist es auch schon Sonntag. Ich bin ein bisschen übernächtigt, nachdem ich die halbe Nacht lang gemeinsam mit Teymur und Dominik durch New York gezogen bin. „The Division“ hatte ich schon länger im Auge. Zu dritt macht es großen Spaß, ist aber auch ganz schön anstrengend – das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich am Controller nicht so geschickt bin. Nichts desto trotz machen Fräulein Anna und ich einen kleinen Ausflug ins Nahe Rheinische Landesmuseum. Dort ist seit vergangenem Freitag eine neue Ausstellung zu sehen: „bilderstrom – Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“. Wir kommen genau passend zu einer Führung und bekommen so eine Stunde lang zu einigen der vielen Bilder etwas erzählt und erklärt. Es ist spannend anzusehen, was unterschiedliche Fotografen in den unterschiedlichsten Zeiten fotografiert haben, wo ihre Schwerpunkte lagen. Ich bin beeindruckt wie scharf vor allem auch die Bilder sind, die vor teilweise über einem Jahrhundert gemacht worden sind. Nach der Führung drehen wir noch eine weitere Runde durch die Ausstellung und lassen uns inspirieren.

Die Woche endet, wie wir das schon gewohnt sind, mit dem Krimi in der ARD. Als großer Freund des Polizeirufs und Fan von Matthias Brandt freue ich mich sehr über das Abendprogramm. Nur die Bilder von angefressenen Gesichtern müssten nicht sein, während ich meine Currywurst mampfe.