Archiv für Monat: Oktober 2017

Von zwei arbeitsreichen Wochen und einem kränkelnden Martin

Justice im Palladium

Uff. Zwei arbeitsreiche Wochen liegen hinter mir. So arbeitsreich, dass ich es irgendwie sogar verbaselt habe, einen Wochenzusammenfassungs-Rückblickartikel zu schreiben. Statt dessen gab es ein paar Bilder aus Zoutelande.

Trotzdem habe ich es geschafft, meinen halbjährlichen Zahnarztbesuch zu absolvieren und dabei auch endlich mal mein wiedergefundenes Bonusheft nachtragen lassen. Es war schon wirklich lange nichts mehr an den Zähnen. Toi, toi, toi, dass das so bleibt!

Dann war da noch das Justice-Konzert am vorletzten Samstag, das ich mit Fräulein Anna besuchte. Ein großer Spaß! Tags drauf gehen wir ins Café von und zu zum Frühstücksbrunch und verbringen anschließend einen entspannten Sonntag. Unter anderem mit einigen Recherchen für einen kleinen Aufenthaltes in Brüssel, den wir für Anfang November planen.

Dann startet auch schon die zweite Woche arbeitsreicher Art. Ich kränkele schon eine ganze Weile und bleibe deshalb sicherheitshalber ein paar Tage zu Hause und arbeite dort. Mit Erfolg: Nicht nur, dass ich eine Menge weggeschafft bekomme, die Kollegen bleiben auch gesund.

Cappuccino

Samstagabend esse ich das erste Mal bei Papa Umi. Es gibt ein wirklich leckeres Curry mit Ente für mich, ich bin schwer begeistert. Am Sonntag schließlich: Ein Spaziergang nach Endenich und dann ein ziemlich abstruser Grusel-Tatort, der mir so garnicht gefällt. Uff.

Ein paar Tage Zoutelande

Pfähle im Meer

Zoutelande kenne ich nun schon ein bisschen. Nicht nur einmal besuchten Frau Schwester und ich unsere Eltern dort in ihrem Urlaub. So auch dieses Mal Ende September, als ich noch ein paar Tage Urlaub zu verbraten hatte. Mit einem gemieteten Wägelchen sind wir schnell die paar hundert Kilometer zur niederländischen Küste gefahren. Dieses Mal auch mit dabei: Fräulein Anna. Das Programm: An sich wie üblich. Man spaziert am Strand entlang und lässt es sich gut gehen.

Außerdem steht auf dem Programm: Ein Ausflug nach Veere, einem kleinen schnuckeligen Ort nur ein paar Kilometer von Zoutelande entfernt. Dort spazieren wir ein bisschen in den engen Gässchen umher, schauen den Booten dabei zu wie sie in den Hafen einfahren und kehren zum Mittagessen ein. In Veere gelingen mir leider nicht all zu viele schöne Bilder. Schade!

Hunde am StrandSchiff in ZoutelandeStrandcafé in ZoutelandeSchiffe im NebelMensch am Strand

Die ganze Entspannungsgeschichte hat auch dieses Mal gut geklappt. Das Wetter spielt wieder mit. Meistens ist es ein bisschen windig, das ein oder andere Mal kommt aber auch richtig die Sonne raus und . Wir spazieren den einen Tag sehr ausführlich in südlicher Richtung, den anderen nach Norden. Ich bin nicht so abgehärtet wie andere und behalte meine Schuhe an.

Unterwegs kann man ganz prima in einem der Cafés einkehren, die auf Pfählen am Strand stehen. Außer uns machen das noch eine ganze Menge anderer Leute. Jetzt in der Nachsaison darf man auch seine Hunde mitbringen, die am Strand augenscheinlich sehr viel Spaß haben. Außerdem wird gerne geangelt. Ob die Herren wirklich Fische fangen oder es nur des netten Gespräches wegen in ihren Klappstühlen aushalten.

Gasse in VeereHaus in VeereHaus in ZoutelandeMeer in ZoutelandePfähle in ZoutelandeDünen und Meer in ZoutelandeHaus in den Dünen in ZoutelandePfähle und Dünen in ZoutelandeStrand und Dünen in ZoutelandeDünen in ZoutelandeDünen in ZoutelandeDünen in Zoutelande

Zweieinhalb Tage sind ganz schnell wieder vorbei und wir sind wieder auf dem Rückweg ins Rheinland. Bis nächstes Jahr!

Justice, Palladium

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mal auf einer Veranstaltung war, auf der eher elektronische Musik gespielt wird. Normalerweise, ich schreibe da ja oft genug drüber, schaue ich mir ja lieber alternde Indiepop-Bands an.

Gestern Abend geht es dann, die Karten kaufte ich bereits im letzten Dezember, endlich ins Palladium zu Köln, um mir gemeinsam mit Fräulein Anna Justice anzuschauen. Die beiden französischen DJs mag ich schon eine ganze Weile, und die Meisten werden Titel wie „We Are Your Friends“ oder „D.A.N.C.E.“ schon mal gehört haben.

Justice im Palladium

Die Halle ist dann, obwohl das Konzert nicht ausverkauft ist, ziemlich voll. Das Publikum ist durch die Bank etwa in meinem Alter und damit ein bisschen älter als ich erwartet hätte. Die Stimmung ist von Anfang an ausgelassen. Die Menschen sind wegen der Musik hier und das merkt man. Die beiden Franzosen starten mit „Safe And Sound“, gefolgt von „D.A.N.C.E.“ und beenden das Konzert anderthalb Stunden später in umgekehrter Reihenfolge wieder. Schick! Dazwischen: Vieles vom aktuellen Album, aber auch einige ältere Titel. Und ein Ortswechsel: Für einen Titel wechseln die Beiden die Hallenseite und spielen von einer Bühne die sich am hinteren Ende der Halle über dem Publikum befindet. Auf einmal bin ich, der normalerweise weit hinten steht, mitten drin. Verrückt! Ich bin ja großer Fan des Live-Albums „Access All Arenas“ – und die Veranstaltung entspricht ziemlich genau meinen Vorstellungen. Es ist fast schade, dass das Konzert schon nach anderthalb Stunden vorbei ist.

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Von Konzerten und einem Heimatbesuch

Die Woche startet ein bisschen unruhig: So besonders wohl fühle ich mich nicht und probiere deshalb mal dieses „zu Hause arbeiten“ aus. Das klappt, abgesehen davon, dass meine Bluetooth-Geräte sich nicht mit dem Arbeitscomputer verbinden lassen wollen, sehr gut und ich habe einen produktiven Tag.

Der Rest der Woche geht schnell vorbei und besteht im Wesentlichen aus Arbeit. Und dem ein oder anderen Konzert am Abend. Ich schrieb darüber bereits. Die Bilder habe ich eigentlich auch schon gezeigt. Meine Güte.

Shout Out Louds in der Live Music Hall
Shout Out Louds in der Live Music Hall
Angus & Julia Stone im Palladium
Angus & Julia Stone im Palladium

Am Freitag Abend düsen Fräulein Anna und ich noch auf einen kleinen Rundgang ins BaseCamp. Dort findet an diesem Wochenende die Birds & Kisses statt. Wir ärgern uns beim Anblick des Burgerstandes, dass wir zu Hause schon gegessen haben. Dass es etwas zu essen geben würde, war dem Internet leider nicht zu entnehmen gewesen. Schade! Nach einer guten halben Stunde sind wir dann auch einmal rum und ich habe es geschafft nichts zu kaufen. Das war so ein bisschen mein Ziel für den Abend.

Mein Samstag ist sehr produktiv: Einkaufen, aufräumen, allerlei Dinge erledigen. Und das Auto bei Europcar abholen. Am Abend soll es noch in die alte Heimat gehen, Familienfeierlichkeiten stehen an. Ich habe ein bisschen Glück. „Es war nichts kleines mehr da.“ sagt der nette Mann beim Autovermieter und drückt mir den Schlüssel für den nagelneuen Golf in die Hand. Wie man die Handbremse die ohne einen Hebel auskommt bedient, erklärt man mir zu Glück. Die Fahrt zu meinen Eltern geht recht schnell vorbei.

Nach einer kleinen Feier im Gemeindezentrum geht es am Sonntag dann bei bestem Wetter an den Rand des Hunsrücks, wo ich in einer Gastwirtschaft mit dem Namen „Forellenhof“ eine eben solche esse, mich gewohnt nett unterhalte und am Ende sogar noch ein wenig durch den Herbstwald spaziere. Ein guter Tag. Die Heimfahrt gestaltet sich ebenfalls unkompliziert, wir hören einen Radio Tatort und noch gefühlte zehn Mal das neue Kettcar-Album. Wie schon auf der Hinfahrt. Am Abend gibt es noch ein bisschen Urlaubsplanung, da wir sowieso zu spät zum Tatort nach Hause waren, bevor ich dann zeitig ins Bett gehe. So ein bisschen geschlaucht hat die Woche dann doch.

Gleich zwei Konzerte: Angus & Julia Stone und Shout Out Louds

Gleich zwei Konzerte stehen diese Woche auf dem Plan. Los geht es am Mittwoch mit Angus & Julia Stone im Palladium. Wie praktisch, dass ich jetzt in Köln arbeite, nach Feierabend bin ich schnell mit der Bahn in Richtung Keupstraße gedüst und die paar Meter zum Palladium gelaufen, treffe schon bald auf Frau Schwester und Fräulein Anna. Die Vorband verpassen wir leider ganz.

Pünktlich um neun Uhr geht es dann mit Angus & Julia Stone los. Ich hatte in den letzten Tagen das neue Album ein paar mal durchgehört und bin sehr gespannt. Ein großer Marterpfahl steht in der Mitte der Bühne, dahinter eine große Leinwand auf der Landschaftsaufnahmen und Animationen zu sehen sind. Ich mag die Musik gerne, auch wenn ich nur die Titel kenne, die man so aus dem Radio kennt. Die beiden sind ja schon ein bisschen bekannt. Das lockt – und das stört mich ja schon länger bei großen Konzerten – auch allerlei Publikum an, was vielleicht auch eher nicht so wegen der Musik gekommen ist. Anders kann ich mir das ganze Gequatsche im vollen Saal nicht erklären. Menschen, ey! Dennoch gefällt mir das gut anderthalb Stunden lange Konzert gut.

Shout Out Louds in der Live Music Hall
Shout Out Louds in der Live Music Hall
Angus & Julia Stone im Palladium
Angus & Julia Stone im Palladium

Tags drauf dann: Die Shout Out Louds aus Stockholm geben sich in der Live Music Hall die Ehre. Man hat dieses Jahr nach längerem wieder ein Album herausgebracht, das will gefeiert werden! Hier fällt mir im Direktvergleich die gelöste Stimmung auf, die auch direkt auf mich übergreift. Nachdem die Vorband The Hanged Man auch schon ein bisschen Stimmung verbreitet hat, geben die Schweden dann ordentlich Gas. Wie schon am Vorabend kenne ich gar nicht mal so viele Lieder, was aber meine Laune nicht trübt. Scheinbar ist jeder andere auch begeistert, da wird mitgesungen und getanzt. So finde ich es fast ein bisschen schade, als das Konzert um halb elf zu Ende ist.

Und weil es so schön war, hier noch einmal „Please Please Please“. Den Titel mag ich schon lange gern – wie schön, dass ich den gestern Abend mal laut mitsingen konnte.

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Von einem ersten Arbeitstag, einem fleißigen Samstag und einem Geburtstagssonntag

Ich bin schon ziemlich aufgeregt, als ich am Montag Morgen das erste Mal in die Bahn nach Köln steige. Nun war ich ja schon das ein oder andere Mal in den pooliestudios, heute aber das erste Mal als Mitarbeiter. Am Ende des Tages gehe ich zufrieden und guter Dinge nach Hause: Das Tagesziel „einen Commit pushen“ habe ich erreicht.

Nach all der Aufregung kann ich einen freien Tag gut gebrauchen. Da kommt mir der Feiertag am dritten Oktober gerade recht. Nach einem ausführlichen Frühstück zu Hause bin ich fleißiger Backhelfer. Fast wie am Fließband produzieren wir Muffins und Mini-Gugelhupfe. Das ist schon ok, ich ziehe aber weiterhin das Kochen der Backerei vor.
Dann noch ein Spaziergang und ein Film. Wir schauen den zweiten Jack Reacher-Film. Ich finde heraus, dass es dazu eine ganze Buchreihe gibt und lade mir die erste Ausgabe auf Herrn Kindle. Danach lese ich auch schon direkt ewig lange fast das erste Viertel des Buches. Es scheint, als ob man meinen Geschmack getroffen hat. Da ich ja nun wieder länger Zug fahre, will ich endlich wieder mehr lesen. Sehr passend.

Langzeitaufnahme Meer Instagram
Vermutlich das Instagram-Highlight dieses Jahr. Über 140 Menschen, so viele wie noch nie, mögen das Bild, was ich in der Woche vorher in Holland gemacht habe.

Der Rest der Woche geht schnell rum. Ich habe den ganzen Tag viel zu tun, habe großen Spaß dabei und bekomme einiges getan. Mein geregelter Tagesablauf fehlt mir ziemlich, eine tägliche Routine ist ziemlich wichtig für mich. Die muss sich natürlich erst wieder finden. Mal schauen, wie ich in Zukunft Arbeit, Abendessen, Einkauf, Hausarbeit, meine Spaziergänge und und und unter einen Hut bringe. Den Freitag Abend verbringe ich mit Teymur und dem angereisten Dominik bei einem Abendessen und allerlei Gesprächen.

Da so unter der Woche leider das ein oder andere liegen bleibt, muss ich am Samstag einen Fleißtag einlegen. Nach allerlei Aufräumerei, diversem Computerkram, sehr viel Wäsche, einem Gang durch die Stadt und einer ausführlichen Badputz-Aktion hole ich Fräulein Anna von der Arbeit ab und wir gehen Abendessen. Danach gilt es noch die ein oder andere Stunde zu überbrücken, denn der kommende Tag ist ein besonderer.

Sonntag ist Fräulein Annas Geburtstag. Da es dieses Mal sogar ein runder ist, lud sie allerlei Menschen ein mit denen wir uns – wer hätte des gedacht – zum Frühstücken in Klaras Garten treffen. Die Veranstaltung ist ein voller Erfolg, im Café gibt man sich viel Mühe, alles passt. Den Rest des Tages verbringen wir gemütlich im Wohnzimmer. Ein bisschen schießt mir quer, dass schon seit Samstag mein Bauch den ein oder anderen Krampf loslässt. Was auch immer das soll. Ich beschließe zeitig ins Bett zu gehen.

Von einem letzten Arbeitstag und einem Kurzurlaub

Das war es dann. Die Woche startet direkt mit einem Ende: Letzter Arbeitstag beim Chefkoch. Im Laufe der letzten Woche hatte ich schon nach und nach meine sieben Sachen mit nach Hause genommen. So ist an diesem Tag nicht mehr so arg viel zu tun: Kuchen essen, Abschiedsmail schreiben, Computer platt machen und zurückgeben. Die Offboarding-Liste ist schnell durchgegangen. Dann noch einmal von den Kollegen verabschieden und schon fällt die Tür das letzte Mal hinter mir zu. Ich werde die Leute hier sicher noch eine Weile vermissen.

Den Dienstag habe ich frei, nichts vor und nichts zu tun. Eine eher ungewöhnliche Situation, die ich dazu nutze ordentlich auszuspannen und Serienfolgen zu schauen. Und meinen Kram zu packen, denn am Mittwochmorgen geht es für Fräulein Anna und mich zeitig los: Erst zur Autovermietung, dann nach Köln um Frau Schwester einzuladen und dann direkt weiter auf die A4 in Richtung Holland. Zoutelande ist unser Ziel, die Eltern im Urlaub besuchen. Wir verbringen dort entspannte zweieinhalb Tage, ich berichte sicherlich in Kürze noch einmal ausführlich.

Dünenhaus Zoutelande
Dieses Häuschen in den Dünen ist sicherlich mein Lieblingsmotiv in Zoutelande. Der Meerblick aus dem Fenster im Dach ist bestimmt großartig!
Kamera am Meer
Hallo Meer! 🌊 Gutes Wetter muss man ausnutzen und ein paar schicke Bilder machen. Ich mag es, wie ich hin und wieder beim Fotografieren die Zeit vergesse.
Meer
Und das ist dann das Ergebnis aus obiger Kamerasituation. Ich mag das Bild sehr gerne und es gibt einen wunderbaren Bildschirmhintergrund.

Am Freitag, meinem Geburstagstag, geht es dann nach einem letzten ausführlichen Strandspaziergang zurück in die Heimat. Autofahren macht mir heute keinen Spaß, dieser Stop-and-Go-Quatsch nervt. Ich bin froh als der Wagen wieder bei Europcar auf dem Hof steht. Über das Wochenende werde ich langsam ein wenig aufgeregt, man fängt ja nicht jeden Tag eine neue Arbeit an. Wohnung aufräumen und kochen lenken ab. Und schließlich ist die Woche vorbei, der Tatort aus dem Schwarzwald ist tatsächlich sehr spannend. Ein guter Abschluss.