Von kaltem Wetter und einer abgewendeten Amputation

Bittere Kälte in Bonn und Köln, teilweise zweistellige Minusgrade. Ich entscheide mich tatsächlich für die dicke Fleecejacke und den Schal, es wäre sonst sehr unangenehm draußen gewesen. Am Ende der Woche wird es dann zwar auch wieder wärmer, dafür gibt es dann aber auch noch eine schick Schneeschicht. Warum auch nicht, so Anfang März. Aber das fordert seinen Tribut: Gegen Ende der Woche geht es mir immer schlechter, der Kopf ist zu. „Erkältung“ nennt man das wohl.

Die Poppelsdorfer Allee im Schnee.
Die Poppelsdorfer Allee verschwindet Anfang März noch einmal unter einer Schicht Schnee. Sehr passend, nach einer ganzen Woche Eiseskälte.

Die Beule auf meinem Knie ist wohl ein gefüllter Schleimbeutel, weiß mich der Orthopäde zu beruhigen. Das wird sich von selbst wieder erledigen. Ich bin ganz froh. Eine Amputation oder ähnliche Behandlungen kann ich gerade garnicht gebrauchen. Ich soll mich davon auch gar nicht weiter beeindrucken lassen und so gehe ich am Donnerstag auch wieder zum Sport und bin froh ein bisschen Bewegung zu haben.

Am Samstag Abend ein echtes Highlight: Wir schaffen es, einen ganzen Film am Stück zu schauen, ohne das Fräulein Anna mir unterwegs einschläft. Das ist uns schon lange nicht mehr gelungen und ich bin ein bisschen stolz. Der vorletzte Teil der Harry-Potter-Reihe ist tatsächlich aber auch wirklich gut gemacht. Wenn auch sehr düster, das sind wirklich keine Kinderfilme, ich kann es nur immer wieder sagen.

Und dabei war der Tag auch schon nicht schlecht: Die Hausarbeits-Pflicht hatte ich schnell erledigt und kann mich so mit dem Computer auf dem Sofa breit machen und allerlei Computerkram erledigen. Ganz vielleicht sieht dieses Blogdings hier bald auch wieder ein bisschen anders aus. Man darf gespannt sein.

Schließlich ist Sonntag und wir bekommen Besuch aus Dortmund, den wir zum Frühstück ausführen. Dann noch ein Besuch beim Markt in der Fabrik 45 und schließlich noch ein bisschen rumhängen auf dem Sofa. Ein guter Tag. Den Abschluss bildet dann noch ein Tatort aus Ludwigshafen, der noch ein bisschen furchbarer ist, als man das gewohnt ist.