Von Zeit alleine und Umzugsvorbereitungen

Dieser Tage bin ich das erste Mal alleine. Zuerst das erste Mal alleine mit Herrn Max, nachdem Dienstag der erste Umzug hier stattgefunden hat. Zwei Tage kriegen wir eigentlich ganz ordentlich rum. Ich lerne: Immer noch mehr Puffer einplanen als man denkt! Ich bin optimistisch, dass wir da schnell den Dreh raushaben. Und kurz darauf bin ich dann auch die ersten Tage und Nächte alleine in diesem Haus. Das ist erst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich bin schnell begeistert davon mein eigener Herr zu sein. So gehen meine eigenen Umzugsvorbereitungen schnell weiter. Ich bespreche den Küchenumzug fertig, kläre den Maler-Einsatz.

Das Wochenende verbringe ich einigermaßen ruhig. Am Freitag starte ich mit einem Besuch im schwedischen Möbelhaus und schaue dann zusammen mit den Kolleg*innen und einigen Kunden das Spiel der Kölner Haie. Dieses Mal bekommen wir in einer der Spielpausen eine Führung durch den Untergrund der Lanxess-Arena. Ich lerne, dass das Eis das ganze Jahr drin ist und innerhalb von wenigen Stunden mit einer Art gedämmtem Klick-Parkett abgedeckt werden kann. Verrückte Welt.

Samstags bereite ich die Regale für den Keller vor und stelle auch schon allerhand Dinge, die einfach abtransportiert werden können, zusammen. Es tut gut, endlich ein bisschen Bewegung in die Sache zu bringen. Nachdem ich mir dann auch noch einen ausführlichen Plan gemacht habe, was ich wo in der neuen Wohnung unterbringen möchte und dabei keine größerem Schwierigkeiten auftauchen, fühle ich mich halbwegs sicher. Sonntags zeige ich Herrn Max sein neues Zuhause und anschließend hängen wir eine ganze Weile auf dem gegenüberliegenden Spielplatz rum. Die Sonne scheint, es geht uns gut. So kann es weitergehen.