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Von einer sturmfreien Woche und einem ereignisreichen Wochenende

Was für eine Woche: Eigentlich sollte das irgendwie alles entspannt sein. Fräulein Anna und Herr Max sind verreist, ich habe ab Dienstag sturmfrei. Aber irgendwie kommt es ja dann doch ein bisschen anders als man denkt.

Aber zuerst einmal wird meine neue Schreibtischplatte geliefert, die ich auch zeitnah auf das vorhandene Untergestell lege. Die neuen höhenverstellbaren Beine verzögern sich in ihrer Ankuft noch ein wenig. Ich freue mich sehr über den dazugewonnenen Platz und abgesehen davon gefällt mir die leichtgraue mit Linoleum bezogene Holzplatte auch optisch sehr gut.

Die Nacht von Montag auf Dienstag ist erst einmal ganz schrecklich, ich habe mir wohl etwas eingefangen und es geht mir und meinen Innereien wirklich nicht gut. Dementsprechend bin ich Dienstag erst einmal krank und vegetiere vor mich hin. Salzstangen und Cola bringen mich wieder einigermaßen auf Vordermann, ein gut achtstündiger steinartiger Schlaf tut sein übriges und ich bin Mittwoch wieder einigermaßen auf dem Damm.

So richtig fit fühle ich mich aber den ganzen Rest der Woche irgendwie nicht, auch wenn eigentlich alles ok ist. Ich arbeite dementsprechend und verbringe sonst vor allem viel Zeit damit, ein wenig auszuruhen, ein bisschen hier und da in Ruhe zu räumen und gehe überraschend zeitig ins Bett. So erholsam wie zu Beginn der Woche sollen die Nächte aber nicht mehr werden.

Freitag Nachmittag und den Samstag nutze ich für allerlei handwerkliche Aktivitäten. Zum Beispiel schraube ich endlich mal die Regale im Wohnzimmer an die mit Hilfe der mitgelieferten Kippschutz-Winkel an die Wand. Herr Max ist auf den Spielplätzen der Stadt schon oft als Klettermax unterwegs, da will ich mich auch zu Hause in Sicherheit wähnen. Und dann steht auch noch eine Backofen-Grundreinigung an. Das mache ich ja mehr oder weniger regelmäßig und es macht mir auch mit zunehmender Routine keinen Spaß. Puh. Danach habe ich dann tatsächlich irgendwie noch die Motivation, mich um allerlei Papierkram zu kümmern und Backups aller möglichen Computer zu machen und allerlei mehr. Ein fleißiger Tag!

Am späten Samstag Abend kommen Fräulein Anna und Herr Max wieder nach Hause. Letzteren bugsiere ich schlafend aus dem Auto in sein Bettchen. Am Sonntagmorgen ist die Wiedersehensfreude dann sehr groß. Nach einem kleinen Frühstück düsen wir (also genau genommen nur Herr Max) mit dem Laufrad zum Spielplatz, der passenderweise direkt neben dem für Fräulein Anna und mich zuständigen Wahllokal liegt. Unsere Kreuze haben wir schnell gemacht, wir genießen die Sonne. Gegen Mittag kommt Herrn Maxens Oma und meine Mutter zu Besuch und wir drehen eine ausführliche Runde mit dem schlafenden Herrn Max, der dann anschließend mit uns den Botanischen Garten unsicher macht. Ein schöner Nachmittag, nach dem wir alle ordentlich müde sind. Nach einem leckeren Abendessen gucken wir noch gemeinsam die Wahlergebnisse, freuen uns ein wenig und dann ist auch diese Woche schon wieder vorbei. Die Zeit fliegt.

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