Von einer unspektakulären Woche, einer Mission in Linz und einem herausragenden Ei

Wieder so eine Woche die schnell vorbei geht. Meine Alleine-Wochen bringen immer zahlreiche Termine mit sich, die ich nicht in den Mit-Kind-Wochen auf die Reihe kriege und so habe ich neben der Arbeit immer genug zu tun. Langweilig wird mir nicht. Ich schaffe es trotzdem noch den ein oder anderen Spaziergang zu tun und auch meinen Haushalt weiter auf Vordermann zu bringen. Ansonsten: Keine besonderen Ereignisse. Da ist es schon richtiggehend ein Highlight, wie ich eines Morgens beobachte, wie ein schimpfender Mann ein im Zaun hängen gebliebenes Reh freischneidet, dass sich zwar zuerst nach Kräften wehrt, dann aber doch froh ist über das Feld wieder abdüsen zu können.

Am Freitag hole ich Herrn Max von der Ferienbetreuung ab und wir starten mit einem Pommes-und-Kroketten-Filmabend ins Wochenende. Daraus möchte ich eventuell eine Tradition machen. Am Samstag machen wir einen kleinen Ausflug und erledigen die Mission der Heimagenten in Linz am Rhein. Etwa anderthalb Stunden werden wir auf der Jagd nach dem mysteriösen Balkendieb durch die Innenstadt geleitet und lernen das ein oder andere über das historische Städtchen. Am Ende holen wir dann stolz unser Bezwinger-Abzeichen bei der Touristen-Information ab. Der Sonntag ist dann schließlich dermaßen unspektakulär, dass ein poschiertes Ei aus dem Sieb tatsächlich irgendwie herausragend ist.