Death Cab For Cutie, Live Music Hall

Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass ich bei Death Cab For Cutie war. Ich war zwar nicht so euphorisch wie Fräulein Anna, aber ich freute mich schon ziemlich. Ein bisschen vor der Zeit standen wir da also in der Live Music Hall. Das hätten wir uns aber eigentlich auch sparen können: Die Vorband Chastity Belt überzeugte leider so gar nicht. Die Musik an sich super, aber der Gesang war – sagen wir mal: Unterirdisch.

Zum Glück ging es dann ziemlich pünktlich mit dem Haupt-Act los. Wie üblich hatte ich es wieder versäumt, mich ordentlich in das aktuelle Album einzuhören. Macht aber auch nichts, denn die Band spielte eine gesunde Mischung aus alten und neuen Songs. Mit viel guter Laune wurde da ziemlich wild losgelegt. Das ist ja so eine Sache, die ich an Death Cab For Cutie wirklich mag: So langsam die Alben manchmal sind, live gibt die Band ein bisschen Gas. Großartig!

Als die Band dann die Bühne verlässt, hat sie schon über anderthalb Stunden gespielt. Und dann legt man noch einmal eine gute halbe Stunde nach. Man wollte fast „Muss da jetzt noch ein Song kommen?“ denken. Das bisher längste Konzert bisher in diesem Jahr. Und sicherlich eines der besten.

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Im Februar waren Hundreds, im März Team Me, im April Lay Low und im Mai Sóley dran. Nach einer kleinen Sommerpause war Marcus Wiebusch der September-Termin. Das war es für den November.