Von Arztterminen, einem Konzert, nervigen AfD-Wählern und Fleißarbeit

Ganz schön was los, in der vergangenen Woche. So langsam nehmen meine Abend-Termine ein kleines bisschen überhand. Drei Abende unterwegs, zwei zu Hause unter der Woche. Das schlaucht mich ein bisschen.

Wir starten am Montag. Mit den Kollegen gehe ich nach der Arbeit ein paar Meter weiter ins Rex-Kino. „Mord im Orient-Express“ steht auf dem Plan, die Neuverfilmung mit allerlei bekannten Schauspielern. Eigentlich nur mit bekannten Schauspielern. Zum Glück ist es eine ganze Weile her, dass ich das Buch von Agatha Christie gelesen habe, so dass ich mich an die Handlung nicht mehr erinnern kann. Dass ich Hercule Poirot gut finde, wusste ich aber noch. Ich nehme mir vor, mir die Bücher in Bälde mal wieder vorzunehmen.

Die Band Kettcar auf der Bühne des Gloria in Köln.
Kettcar! Ich besuche ja viele Konzerte, die mir gefallen. Dieses hier stach noch ein bisschen heraus.

Dienstag geht es gleich Morgens weiter. Nach längerem schaffe ich es mal, einen Termin beim Augenarzt zu haben und auch wahrzunehmen. Demnächst brauche ich eine neue Brille und bei der Gelegenheit kann man sich ja schon mal untersuchen lassen. Mit meinen Augen ist, bis auf die leichte Sehschwäche, alles in Ordnung. Ich bin ordentlich vermessen und kann mit den Werten bei Gelegenheit mal zu Optiker gehen. Kaum zu glauben, dass ich schon seit gut viereinhalb Jahren den Durchblick habe. Am Abend dann eine eine andere Veranstaltung. Kettcar im Gloria. Ich bin begeistert und berichtete bereits.

Ich schaffe es das zweite Mal in Folge zum Sport. Das ist schon ein bisschen ein Highlight. Nachdem ich noch auf dem Hinweg wirklich gar keine Lust habe, ist die Dreiviertelstunde dann wie im Flug vorbei und ich hatte sogar eine Menge Spaß dabei. Ich merke, wie das Training direkt wieder ein bisschen anschlägt, das motiviert. Wenn ich es jetzt noch schaffen würde, auch mal zu Hause noch ein bisschen was zu machen!

Es hat nur knapp acht Jahre gebraucht, bis ich Fräulein Anna soweit bequatscht hatte, dass sie mit mir Star Wars schaut. Wir schauen die Filme in der Machete Order. Ob das eine gute Idee war, gilt es noch zu besprechen. Jedenfalls sind dieser Tage Episode II und Episode III dran und klein Anakin nervt total. Alle sind gegen ihn, die Welt ist schlecht. Vor allem zu ihm. Armer besorgter Jedi! Parallelen ins aktuelle Weltgeschehen lassen sich leicht ziehen.

Am Wochenende beschäftige ich mich mit der Automatisierung unseres Haushalts. Zumindest probeweise kann ich jetzt mal zwei Lampen mit Hilfe eines Amazon Echo steuern. Das klappt meistens ganz gut. Wie sehr die Technik allerdings in meinen Alltag einzieht? Ungewiss. Dazu müsste Alexa noch ein bisschen besser hören. Wenn statt Licht im Wohnzimmer auf einmal Musik aus dem Bad kommt, dann stimmt da was noch nicht so richtig.

Dann noch ein wenig Fleißarbeit: Schon seit anderthalb Jahren dümpelt der Reisebericht von den Lofoten irgendwie so halb hier in den Entwürfen herum. Gerade mal fünf von siebzehn Beiträgen habe ich fertig und veröffentlicht. Am Wochenende schaffe ich es zumindest mal einige der Texte Korrektur zu lesen, zu strukturieren, die norwegischen Namen richtig zu schreiben. Man unterschätzt ja immer ein bisschen, wie viel Arbeit da drin steckt. Mein Plan ist es, die dazugehörigen Bilder auf den kommenden Zugfahrten fertig zu machen. Mal schauen, ob ich bis Jahresende fertig werde.

Zwischendrin: Der Frühstücksmarkt beim Bahnhof Ehrenfeld am Sonntagmorgen. Die Auswahl an Essen ist ziemlich gut, der Markt hat aber leider keine Chance bei mir: Ich habe wirklich, wirklich gerne meine Ruhe beim Essen. Wenn es mir dann durchgehend kalt ist, die Füße frieren und ich die Hälfte meiner Sachen im Stehen essen muss, dann habe ich keinen Spaß. Bei sommerlichen Temperaturen komme ich aber gerne wieder.

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