Von Bildern am Rhein, einem Firmenlauf und einer reparierten Lampe

Es ist scheinbar die Woche der Bilder von Schiffen auf dem Rhein, die ich durch Bäume hindurch fotografiere. Meine Lieblingsband Kettcar bringt einen weiteren Titel als Vorschau auf das kommende Album heraus. Auch „Wagenburg“ gefällt mir richtig gut, ich packe weiter unten mal das (leider langweilige) Video hin.

Schiff auf dem RheinSchiff auf dem Rhein

Ansonsten: Apple Keynote! Sowas lässt mich interessanter Weise heutzutage eher kalt. Dennoch fahre ich in die neue Firma und schaue mir das Event im Livestream an. Ein guter Abend. Pizza, dummes Gespräch. Top. Ein neues iPhone werde ich mir trotzdem nicht kaufen, das steht erst frühestens nächstes Jahr auf dem Plan.

Am Donnerstag ist Firmenlauf. Ich habe mich dieses Mal überhaupt nicht vorbereitet, was aber tatsächlich nicht schlimm ist. Eine gewisse Grund-Fitness scheint vorhanden zu sein. Auf die Wettersituation kann ich mich aber auch gar nicht vorbereiten. Kaum habe ich meinen Rucksack in der Rheinaue abgegeben, fängt es an zu Regnen und hört auch den Rest des Tages nicht mehr auf. Nach wenigen Metern bin ich durch alle Klamotten nass. Tatsächlich gewöhne ich mich auch daran recht schnell, es kann ja nun nicht mehr schlimmer kommen. Als ich dann auch noch zwei Kollegen finde mit deren Laufgeschwindigkeit ich kompatibel bin, ist der Lauf an Ende sogar sehr schnell vorbei. In diesem Moment hätte ich locker noch ein bisschen gekonnt. In den kommenden Tagen soll ich dann aber auch ein bisschen in den Beinen merken, dass ich mich ungewohnt bewegt habe.
Nach einer schnellen Bratwurst düsen dann alle ab. Wenn man sich nicht bewegt, wird es schnell kalt. Ich finde das schade, als ich auf dem Heimweg bin. Im vergangenen Jahr hatten wir noch recht lange zusammengestanden und gequatscht.
Dass am Freitag Abend bestes Wetter und Sonnenschein herrschen, ist natürlich eine besondere Frechheit.

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Mein absolutes Wochenhighlight ist sicherlich, dass ich es schaffe mit der Wohnzimmerstehlampe mal zum Repair Café in der Ermelkeilkaserne zu gehen. Wer es nicht kennt: Das Repair Café ist ein Angebot, zu dem man kaputte Dinge mitbringen kann um sie gemeinsam mit einem technisch begabten Menschen zu reparieren. In meinem Fall stellt sich heraus, dass nur eine Sicherung kaputt ist. Eine eben solche erstehe ich dann wenig später bei Conrad im Zehnerpack für zwei Euro und neun Cent. Die Lampe geht wieder – ich bin zufrieden.

Dann schaffe ich noch dazu ein bisschen Computerkram über das Wochenende und kann es als „durchaus produktiv“ abhaken.

Am Sonntag laufen Fräulein Anna und ich am Rhein entlang bis nach Graurheindorf, wo wir in einem neuen Café einkehren. Das Fräulein möchte hier ihren Geburtstag feiern, ich glaube das ist eine gute Idee. Nach dem anstrengenden Spaziergang stärke ich mich mit einem sehr leckeren Stück Sachertorte und dann fahren wir mit der Bahn wieder zurück.

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