Von Schulterschmerzen und blauen Dingen

Haken wir das übliche Gejammer über die Gesundheit direkt zu Beginn ab: Ich habe Schulterschmerzen! Meine Güte! Irgendwie habe ich es geschafft, dass mir jede fast Kopfbewegung diese Woche weh tut. Aber sicherheitshalber nicht jede, so dass der Schmerz einen auch immer wieder schön überrascht. Erst einrenkende Maßnahmen durch den Orthopäden schaffen Abhilfe. Ich bin innerhalb weniger Minuten wieder ein neuer Mensch. Da lohnt sich auch die Sitzerei im Wartezimmer.

Gegenlicht Sonnenuntergang
Beim Abendspaziergang auf der Beueler Rheinseite kann man schön in die untergehende Sonne fotografieren.
Kennedybrücke Bonn
Die Kennedybrücke im Sonnenuntergang. Inklusive eines Frachtschiffs und einigen Paddlern.

Den vielleicht letzten richtig heißen Tag des Sommers nutze ich zu einer kleinen Fototour. Schon lange will ich mal zum Sonnenuntergang auf die andere Rheinseite. Bei gut dreißig Grad auf dem Thermometer und fast wolkenlosem Himmel ist das ja die richtige Gelegenheit. Also: Rucksack auf und los. Tatsächlich gelingt mir das ein oder andere schöne Bild im Gegenlicht. Aber auch ansonsten gefällt mir die Atmosphäre am Beueler Rheinufer. Da fehlt noch ein Blogpost dazu, deshalb nehme ich hier nicht zu viel vorweg. Nur kurz: Ich muss viel öfter Abends noch einmal mit dem Fotoapparat los. Keine Ahnung warum ich immer wieder vergesse wie gut ich dabei entspannen kann.

Am Samstag Mittag breche ich nach Mainz auf. Der Genge feiert Geburtstag, das ist ein guter Grund sich in den Zug zu setzen. Der Abend ist zwar kalt, aber die Würste lecker und das Feuer hilft ein bisschen. Ich unterhalte mich gut, was will man mehr? Den nächsten Tag stromern wir nach ein wenig ausschlafen und einem ausführlichen Frühstück noch eine Weile durch die Stadt und am Mainzer Rhein entlang. Es gibt Eis in leckeren Geschmacksvarianten, für mich gebrannte Mandel (Fancy!) und Schokolade (Spießbürger!).

Chagall-Fenster in Mainz
Die Chagall-Fenster der Mainzer Stephanskirche tauchen alles in ein schickes Blau.
Kegel auf der Bundeskunsthalle
Die drei charakteristischen Kegel auf der Bundeskunsthalle passen sich gut an den blauen Abendhimmel an.

Wieder zu Hause in Bonn bleibt uns nicht viel Zeit zum Entspannen. Für den Abend haben das Fräulein und ich Kinokarten reserviert. „Ghost in the Shell“ wollen wir uns anschauen, gezeigt wird der Film im Rahmen der „Filmnächte auf dem Dach“. Genau: Auf dem Dach, im Freien. Gut, dass wir vorbereitet sind und dicke Klamotten und eine Decke dabei haben. Der Film ist toll. Ich finde die Handlung spannend und die Bilder wirklich großartig. Aber es ist mir einen Ticken zu kalt zum Sitzen.

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