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Von Vorträgen, Stürmen und neuen Brillen

Die Woche startet mit dem Webmontag im Waschsalon. Søren erzählt uns von „Performance: Die neue UX-Grundanforderung“. Es geht um gefühlte und wirkliche Zeit am Flughafen und nur scheinbar gespeicherte Likes. Das macht er richtig gut, den Leuten gefällt’s, mir auch. Der zweite Vortrag, „IT des Wandels“, kommt zumindest bei mir nicht so gut an. Ich unterhalte mich nett und komme viel zu spät ins Bett. Überhaupt gehe ich immer zu spät ins Bett, denn auch diese Woche versucht ich wieder sehr zeitig im Büro zu sein. Das klappt – leider mit steigender Müdigkeit.

Dienstag Abend treffe ich mich mit Frau Schwester. Bald gibt es Feierlichkeiten zum siebzigsten Geburtstag von Herrn Papa und wir haben noch einiges zu besprechen. Zumindest die Planung steht am Ende des Abends, ich nehme einige Hausaufgaben mit.

Der Rest der Woche geht dann auch schnell vorbei. Ich ärgere mich mit Server- und Clientseitigen Caches rum und berichtige anderer Leute Fehler im Internet Explorer. Außerdem beschäftige ich mich mit dem hybriden Packen von Webapps. Nicht sehr zufriedenstellend, am Ende. Donnerstag strande ich nach dem Termin mit einem Bewerber allerdings fast in Köln, als Sturm „Friederike“ dafür sorgt, dass deutschlandweit keine Züge mehr fahren. Glücklicherweise kann Alex mich bis Bonn mitnehmen.

Am Freitag arbeite ich zu Hause und schaffe es nebenbei, meine neuen Brillen beim Optiker abzuholen. Fast fünf Jahre ist es her, dass ich zum Brillenträger wurde. Vielleicht wird es Zeit für einen kleinen Rückblick?
Abends besuche ich meine ehemaligen Kollegen beim Chefkoch-Stammtisch. Ich habe mich die ganze Woche darauf gefreut all die Leute wieder zu sehen. Und dann war es tatsächlich auch richtig prima. Es ist schön zu hören wie es allen geht und ein bisschen von mir selbst zu erzählen.

Den kompletten Samstag verbringe ich, wie auch unter der Woche ein großteil meiner Freizeit, damit alte Blogeinträge zu sichten. Das ist bedeutend langwieriger als ich vorher dachte. Wie eigentlich immer, wenn ich mir etwas vornehme. Abends gibt es Harry Potter, Teil 2. Der vielleicht gruseligste Film, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Richtig eklig! Fräulein Anna verspricht, dass es nicht mehr so schlimm wird in den nächsten Filmen.

Zu Besuch bei August Macke

Ein Portrait von Elisabeth Macke.
Über zweihundert Mal portraitierte August Macke seine Frau Elisabeth.

Fräulein Annas Mutter kommt uns am Sonntag besuchen. Nach einem leckeren Mittagessen bei Tuscolos besuchen wir das August-Macke-Haus. Das ist erst Ende letzten Jahres frisch angebaut und renoviert neueröffnet worden. Die Ausstellung ist wirklich prima. Und nicht nur optisch ansprechend gemacht: Ich hatte mit dem Maler bisher nichts am Hut, lerne aber hier mit Hilfe des Audio-Guides viel über sein recht kurzes Leben, seine Familie und auch das Haus in dem sie hier in Bonn wohnten. Zudem gefallen mir die vielen bunten Bilder tatsächlich wirklich gut. Ein schöner Nachmittag.