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Von einer terminreichen Woche und einem Kinobesuch

Ich habe dieser Tage die Motivation verloren mein Tun bei Swarm festzuhalten. Das ist an einem Sonntagabend, wenn ich hier sitze und einen Wochenrückblick schreiben möchte, ein bisschen hinderlich. Mal schauen, ob ich es in Zukunft schaffe, wenigstens die Highlights weiter festzuhalten. Eigentlich ist das ja schon ganz praktisch, also jetzt gerade. Und in ein paar Jahren dann auch aus nostalgischen Gründen.

Aber gut. Die Woche: Ich komme wieder nicht so besonders gut raus am Morgen. Das nervt mich ziemlich. Dazu: Annähernd jeden Tag irgendwas im Terminkalender. Puh. Am Dienstag arbeite ich zu Hause, ein Handwerker besucht mich und richtet den Rolladen im Arbeitszimmer. Gut, dass dieses Thema mal vom Tisch ist.
Am Mittwochabend besuchen Fräulein Anna und ich ein Konzert. Auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem letzten Konzert in Köln erleben wir wieder ein tolles Konzert der Schwedin. Ich mache gedanklich einen Strich auf der „Gut, dass du hingegangen bist“-Liste.
Der Donnerstag ist sicherlich der Tiefpunkt meiner Woche. Die Beerdigung einer ehemaligen Kollegin ist sehr ergreifend und lässt mich traurig und nachdenklich zurück. Puh.

Altstadt-Schriftzug vor blühenden Kirschblüten.

Am Freitag steige ich nach der Arbeit direkt in Köln in den Zug nach Mainz. Oder fast. Denn mein Zug kommt nicht, mindestens fünfzig Minuten Verspätung hat er, als ich in einen anderen IC nach Stuttgart steige, der die gleiche Strecke fährt, zwei Mal mehr hält und mir in der Bahn-APp nicht angezeigt wird. Ich schaffe es jedenfalls pünktlich zum Kino und schaue dort Ready Player One. Anschließend: Ein Spaziergang durch die Mainzer Innenstadt. Eigentlich müsste ich viel öfter mal mit den Jungens rumhängen. Ich habe eine gute Zeit.

Und weil ich den verbleibenden Samstag auf dem Sofa vergammele, muss der Sonntag dann ein bisschen aktiver sein. Es ist Marathon in der Stadt, wir schauen uns das ein bisschen an und hören der Samba-Truppe meines Cousins beim Trommeln zu. Statt dann zu Hause rum zu gammeln, starten wir danach noch ein Ausflug in die Altstadt, wo – schließlich ist gerade Kirschblütenzeit – alles voller Menschen ist. Ein paar davon kennen wir und so landen wir am Ende in einem Café in der Fußgängerzone und haben einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Den Wochenabschluss bildet, das ist nichts Neues, der Tatort. Er kommt heute aus Nürnberg und gefällt mir ausgesprochen gut. Das kommt ja auch nicht ganz so oft vor.