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Von letzten und ersten Arbeitstagen und ein wenig Inneneinrichtung

Vielleicht sind Sonntagabende nicht die richtige Zeit, um Wochenrückblicke zu schreiben. Ich bin großartig gerädert und unfassbar müde. Aber wie kam es dazu? Die Woche war jedenfalls ausreichend ereignisreich, würde ich sagen.

Am Montag habe ich meinen letzten Arbeitstag bei der einen Firma, mache eine kurze Übergabe, verabschiede mich knapp und gehe dann meiner Wege. Schon am Tag drauf fahre ich nach Köln, zur neuen alten Firma. Ich freue mich sehr, die vielen bekannten Gesichter zu sehen. Diverse Accounts sind schnell wiederhergestellt oder reaktiviert, mein MacBook hat drei Monate lang brav auf mich gewartet.

Es folgen meine ersten drei Tage als hauptberuflicher Remote-Arbeiter. Nach der langen Coronazeit kenne ich das ja prinzipiell schon, die Arbeit geht mir also gut von der Hand. Zumindest in dieser ersten Woche schaffe ich es, meinen „Martin ist kommunikativ“-Vorsatz gut einzuhalten und rufe regelmäßig im Projektmanagement an.

Nun wo ich weiß, dass das nicht nur ein kurzzeitiger Zustand ist, richte ich mich richtig ein. Nach einiger Recherche bestelle ich mir ein höhenverstellbares Tischgestell und eine schicke Linoleum-Platte dazu. Beides wird eine Weile brauchen bis es den Weg zu mir finden wird.

Die Firma lässt mir einen Monitor zukommen, der leider einmal defekt geliefert wird. Es gibt ein wenig hin und her. Die Firma Cyberport stellt sich als nicht all zu kundenfreundlich heraus und verhindert damit, dass ich dort noch einmal etwas kaufen möchte. Ich finde derweil heraus, dass man für den geringen Aufpreis von zwei Euro und zweiundneunzig Cent auf den normalen Paketpreis eine Paketabholung initiieren kann. So werde ich den defekten Monitor wieder los. Das zweite Gerät, dass wir dann woanders bestellen, kommt in technisch einwandfreiem Zustand an.

Dann ist Wochenende: Am Samstag arbeitet Fräulein Anna. Herr Max und ich machen einen Ausflug mit einem geliehenen Fahrrad-Anhänger-Gespann. Das ist ganz schön anstrengend, wie ich feststelle. Nach einer ausführlichen Tour bis Mehlem und wieder zurück zum Kaffeestand an der Beethovenhalle trinken wir einen Kaffee mit Søren – beziehungsweise eine Milch, wenn man Herr Max ist.

Am Sonntag machen wir gleich mehrere Laufrad-Ausflüge und essen selbst gebackene Rosinenbrötchen. Außerdem kommt Frau Schwester zu Besuch und spaziert mit uns durch den botanischen Garten.

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