Von einer kurzen Woche, die in Wien endete

Das Bewegungsprofil - Kalenderwoche 4
Diese Woche habe ich gleich zwei rote Flecken in der Landschaft produziert.

Eine kurze Woche – zumindest arbeitstechnisch. Wir planen und starten in ein neues Projekt auf der Arbeit. Ich freue mich ein bisschen, mal wieder etwas anderes zu tun. Die Woche geht dadurch – und weil ich Freitag Urlaub habe – schnell vorbei. Am Donnerstag-Nachmittag düse ich von der Arbeit aus direkt zum Flughafen, das geht von Bonn-Oberkassel aus mit dem Zug sehr gut.

Ich bin natürlich viel zu früh an. Habe ich die Geschichte von dem fast-verpassten Flug in Madagaskar eigentlich schon mal erzählt? Jedenfalls bin ich in Flugsituationen immer gerne früh an. Ich mache es mir in einer Ecke bequem und lese auf dem Telefon in meinem Buch, da ich dummerweise Herrn Kindle zu Hause vergessen habe. German-, Euro-, Irgendwaswings bringt mich dann unkompliziert und ohne besondere Vorkommnisse nach Wien. Dort warten schon ein paar Herren auf mich.

Seifenblasen

Über das verlängerte Wochenende essen wir (unter anderem) das obligatorische Schnitzel und ein sehr leckeres Gulasch. Verpflegungstechnisch kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Gerade in der Innenstadt liegt ein Café neben dem anderen.

Bis auf Widerruf

Wir schauen uns das Naturhistorische Museum an, was mir unheimlich gut gefällt. Das große, alte Gebäude ist sehr pompös, es gibt große Deckenmalereien und auch die Ausstellungsräume bieten abseits der eigentlichen Ausstellung immer etwas zu sehen. Es gibt sehr viel zu sehen: Von den unterschiedlichsten Stein-Arten, die in Schaukästen stehen, bis zu einer interaktiven Meteoriten-Einschlags-Simulation. Dann natürlich auch den ein oder anderen Dinosaurier.

Im zweiten Geschoss dann allerlei ausgestopfte Tiere. Ich hätte nicht gedacht, wie viele Unterarten die ein oder andere Gattung hat. Dass ich alles, was irgendwie unter Wasser statt findet, eher eklig finde. Riesige Fische mit scharfen Zähnen braucht nun echt niemand, ey! Nichts desto trotz: Bei meinem nächsten Besuch möchte ich unbedingt wieder in das Naturhistorische Museum, vor allem weil ich im zweiten Teil sehr müde war und mir nicht mehr alles mit Ruhe angeschaut habe. An den ganzen Wildtieren, die mich eigentlich besonders interessieren würden, bin ich viel zu schnell vorbei gelaufen.

Dinosaurier-SkelettEin Haus

Außerdem erkunden wir die Stadt. Unsere 240qm-Angeber-Luxuswohnung liegt superzentral direkt am Opernring, wir haben es also nur wenige Schritte weit bis in die Innenstadt. Mir gefällt Wien sehr gut, vor allem weil es so viele alte Häuserzeilen gibt – die nur selten von modernen Gebäuden unterbrochen werden. Ich könnte den ganzen Tag herumlaufen und gucken.
Ich lerne außerdem „Cards agains humanity“ kennen, was ich nur so mittel-witzig finde und weiß jetzt, wie bei OKCupid Bilder moderiert werden. Man lernt nie aus.

Achtung, eine Weltpremiere: Ich halte dies in Form einer Instagram-Story fest, was überraschend viel Spaß macht. Man darf dort in Zukunft wohl mehr erwarten. Es ist nicht nur ein bisschen schade, dass die Inhalte nach vierundzwanzig Stunden wieder verschwinden. Inzwischen speichere ich alle Element schon mal automatisch, mal gucken ob man darauf im Nachhinein noch was basteln kann.

Das Schmetterlingshaus

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