Von gutem Wetter und schweren Entscheidungen

Aber hallo! Gleich zwei Wochen gilt es nachzuholen. Die Worte „anstrengend“ und „ereignisreich“ beschreiben die Zeit ganz gut. Aber zuerst: Dieses Wetter! Die dritte Juni-Woche hat es in sich. Über dreißig Grad draußen, da ist so ein klimatisiertes Büro schon eine feine Sache. Am Montag wohne ich dem Webmontag bei und höre mir einen Vortrag über Mastodon an – ein dezentraler Twitter-Klon, der etwa vorgestern für ein paar Minuten aktuell war.

Tiere im Museum König
Sonntagsausflug in die Bonner Savanne, wo allerlei Tiere friedlich zusammenleben.

Heißes Wetter macht mich immer sehr träge, die Woche vergeht einfach irgendwie. Allabendliches Eis hilft ein bisschen. Am Ende erreichen wir in der Firma gleich zwei wichtige Meilensteine. Ich gehe guter Dinge ins Wochenende.

Pünktlich dazu wird es natürlich ein bisschen schlechter. Dass es ein bisschen kälter wird, finde ich ja nicht schlecht. Aber es muss ja nicht gleich auch regnen? So ist das Sonntagsprogramm nach einem netten Frühstück dann: Museum! Schon ungefähr so lange ich in Bonn wohne, will ich da mal hin. Heute ist es soweit. Witziger Weise haben das Fräulein und ich mit unseren Bundeskunsthallen-ArtCards tatsächlich freien Eintritt. Da wird es sicherlich nicht noch einmal acht Jahre dauern, bis ich das nächste Mal hier vor der Tür stehe.

Sommer, Sonne! Oder so.
Sommer, Sonne! Oder so. Das Wetter ist teilweise auch nicht so besonders dieser Tage.

Aber zahlen hätte auch gelohnt: Entgegen meiner Erwartung ist das Museum nicht so grau und verstaubt wie ich es mir vorgestellt hatte. Es gibt unglaublich viel zu sehen, ein Teil der Ausstellung kommt in Form großer Dioramen daher, in denen auch mal ein Elch oder ein Krokodil, natürlich nicht zusammen, ausgestellt sind. Wir haben ein paar wirklich interessante Stunden, bevor wir uns – nicht ohne Unterwegs noch zu einem Stück Kuchen eingekehrt zu sein – wieder auf den Heimweg machen.

Das Wetter in der darauf folgenden Woche bleibt eher bescheiden. Genau so meine Stimmung, große Entscheidungen und Veränderungen stehen an. Nachdem ich mir die ganze Woche den Kopf zerbrochen habe, für und wider abgewägt und am Donnerstag Morgen dann gekündigt. Keine leichte Entscheidung, aber ein guter Schritt denke ich. Ab Oktober pendele ich dann wohl mal wieder nach Köln. Ich bin sehr gespannt.

Um mich von der ganzen Sache ein bisschen abzulenken, ziehe ich spaßeshalber mal wieder dieses Blogdings hier um. Ich schrieb darüber auch ein paar Worte. Bisher bin ich wirklich zufrieden. Die Ladegeschwindigkeit der Seite ist großartig. In den kommenden Tagen muss ich aber noch ein bisschen was nachziehen. So funktioniert das automatische Ausrollen des Themes noch nicht.

Lenny der Hund
Lenny der Hund zieht mich einen Tag lang durch das Siebengebirge. Es ist noch unklar welches Ende der Leine hier das Sagen hat.

Am Samstag ist es Zeit für einen Junggesellenabschied. Natürlich nicht meiner, bevor da Fragen entstehen. Da ich nicht der einzige bin, der nicht so auf Hasenkostüme und Bauchläden steht, machen wir eine kleine Wanderung durch das Siebengebirge. Dabei lasse ich mich von Lenny dem Hund ein bisschen ziehen, das macht zwar den permanent strömenden Regen nicht besser, ist aber sonst ziemlich amüsant. Der Weg ist ziemlich schön: Von Oberkassel aus geht es den Berg hinauf, vorbei an einem Aussichtspunkt, vorbei an Vinxel nach Oberdollendorf. Keine wirklich weite Wanderung, bei schönem Wetter aber bestimmt ein toller Spaziergang. Die Strecke ist gemerkt und wird bei weiterem Wetter noch einmal angesteuert. Wir lassen den Abend bei Grillerei ausklingen, ein guter Tag. Ich habe mich sehr gefreut das ein oder andere Gesicht, was mir lange nicht mehr untergekommen ist, wieder zu sehen.

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