Von einer ereignislosen Woche und einem ausmistenden Wochenende

Manchmal geht so eine Arbeitswoche ja schnell rum und vor allem ohne das wirklich spannende Dinge passieren. Den Garten lasse ich erst einmal ein wenig links liegen, freue mich aber jeden Tag darüber, dass das neu gesähte Gras wächst. Ich baue irgendwie in Rekordzeit an einem Tag ein nicht ganz unkompliziertes Menü und bin immer noch ein bisschen überrascht. Vielleicht wirken die Tabletten dieser Tage auch einfach besonders gut. Mir soll es recht sein. Sonst so? Das Fahrrad ist zur Inspektion und muss kommende Woche noch einmal zum Austausch von Teilen vorstellig werden. Tatsächlich lacht man mich nicht wegen meiner selbst eingestellten Schaltung aus. Auch das überrascht.

Am Freitag räume ich dann das Auto inklusive Rückbank aus und mache mich auf den Weg zu meinem Noch-Elternhaus. Dort werden erst einmal Pläne gemacht und dann fleißig ausgemistet und aufgeräumt. Ein Umzug und ein Hausverkauf stehen an und es haben sich eine Menge Dinge angesammelt. Es wird viel geredet und gegessen, eigentlich ein wirklich schönes Wochenende, an dem ich sogar zwei Mal halbwegs ausschlafe. Dazu ein wirklich netter Besuch bei der Verwandtschaft, der deutlich länger dauert als geplant.

Ich komme eigentlich ganz gut voran mit meinen Dingen und hatte vor allem in der Vergangenheit schon recht fleißig Unterlagen und Schulsachen und allerlei Krimskrams sortiert. Und dann finde ich auf den letzten Drücker doch nochmal sagenhafte sechs Kisten mit Dingen. Ich schaffe dann leider doch nicht alles. Schade. Dennoch ist das Auto am Ende sehr gut beladen, als ich mich am Sonntag Nachmittag auf den Weg nach Hause mache. Es macht übrigens deutlich mehr Spaß mit dem frisch reparierten Auto zu fahren.

Clive Cussler: Die Ajima-Verschwörung

Dieses Buch aus der Reihe der unglaublichen Abenteuer des Dirk Pitt war schon sehr clancyesk. Eine japanische Atombomben-Verschwörung in Amerika! Aber fangen wir vorne an: Eigentlich ist der Dirk gerade in einer super geheimen Geheimbasis an einer furchtbar tiefen Stelle im Meer und dann explodiert mehr oder weniger direkt obendrüber ein Schiff und es müssen erst mal Leute gerettet werden und dann geht geht auch noch die Basis kaputt. Meine Güte. Und wo man schon mal involviert ist: Der Geheimdienst engagiert den Dirk und seine Freunde und dann wird direkt Richtung Japan losgezogen. Dort haben sich nämlich ein paar sehr reiche und sehr kriminelle Menschen zusammengetan um mehr oder weniger die wirtschaftliche Weltherrschaft an sich zu reißen. Und am Ende muss unser Held für alle Fälle nochmal unter Wasser und dort mit Hilfe einer Atombombe aus dem zweiten Weltkrieg das ganze Problem lösen. Hachja.

Von neuen Pflanzen und einem Finale am Zaun

Ich hatte, dem Mai sei Dank, ein bisschen vergessen wie eine komplette Arbeitswoche mit fünf Arbeitstagen so ist. Zum Glück ist's auf der Arbeit weiterhin interessant-entspannt. Ich doktore an meiner Symfony-Geschichte rum und habe weiterhin Spaß. Mal gucken, was sonst so passierte.

Der Schwerpunkt meiner Freizeit liegt auf jeden Fall weiterhin in der Gartenarbeit. Fräulein Anna ist super fleißig und reinigt die Reste des Zaunes Meter für Meter. Ich pflanze derweil das erste Grüngut in die freigelegte Gartenumrandung. Darüber freue ich mich ziemlich, habe ich doch die letzten zwei Jahre eher damit verbracht, Dinge aus dem Boden zu ziehen, reißen und schneiden. Das Recherchieren und Kaufen von bodendeckenden Pflanzen war ja am Wochenende schon sehr spannend. Einpflanzen ist dann nochmal mehr Arbeit. Ich muss mir noch überlegen, wie ich die Bepflanzung dokumentieren kann. Ich werde sonst sehr schnell den Überblick verlieren. Hoffen wir, dass es sich lohnt.

Ein Beet mit frisch angepflanzten Bodendeckern. Die Pflanzen sind weiß und violett blühend.

Auf jeden Fall gelohnt hat sich das Nachsähen des Rasens an anderer Stelle am vergangenen Wochenende. Nach ein paar bangen Tagen zeigten sich ab etwa Mitte der Woche erste Halme und so langsam kann man schon erahnen, dass das mal gut wird.

Ein Holzzaun dessen linke Hälfte noch vergraut aussieht. Die rechte Seite ist bereits in einem dunklen Braunton gestrichen.

Ebenfalls gelohnt haben sich die letzten gut anderthalb Jahre Arbeit an unserem Gartenzaun. Im Oktober zwanzig-zweiundzwanzig schrieb ich das erste Mal über die Arbeit am Zaun. Damals hatte ich gerade angefangen den Zaun vom umgebenden Gehölz zu befreien und ihn zugänglich zu machen, um dann den Efeu-Bewuchs zu entfernen und den Dreck aus den Ritzen zwischen den Brettern zu kratzen. An diesem Wochenende haben Fräulein Anna und ich dann in gut anderthalb Tagen fast 10 Liter von der guten Holzlasur auf das durstige Holz verteilt. Der Unterschied an Saugkraft zwischen den Brettern, die ich letztens komplett neu angebracht hatte und den alten ist wirklich immens. Im Laufe des Jahres ist sicherlich noch ein zweiter Durchgang an Farbe notwendig, das wird dann aber zum einen deutlich schneller gehen und auch sicherlich viel weniger Farbe brauchen. Ich bin super zufrieden und werde dem Zaun demnächst sicherlich noch eine eigene Zusammenfassung widmen. Und weil das Streichen so viel Spaß gemacht hat (Wirklich!) haben Fräulein Anna und ich dann direkt noch dem Matschküchengestell und den Hochbeeten einen Anstrich verpasst.

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man übrigens auf dem ersten Bild schon mein nächstes Großprojekt. Die Treppe und die Begrenzung aus Palisaden-Pfosten bedarf einer Überarbeitung. Im Bild ist die gute Seite abgebildet, die anderen Pfosten sind sehr morsch und zum Teil schon weggebrochen. Es bleibt also spannend.

Clive Cussler: Das Alexandria-Komplott

Man stelle sich vor, dass man auf der heimlichen Suche nach einem heimlich gesunkenen russischen Atom-U-Boot ist und dabei durch Zufall nicht nur Menschen retten kann, die wegen Terrorrismusdingen einen Flugzeugabsturz haben und dann findet man direkt auch noch dazu ein antikes Schiff was ein paar Hinweise darauf enthält wo ein paar Jahrhunderte vorher jemand einen großen Teil der Bibliothek von Alexandria versteckt hat. Klingt unglaublich? Nicht, wenn man Allerweltsheld DIrk Pitt ist. Dem passiert nämlich so was.

Und dann ist da die Geschichte, dass schlechte Menschen in Mexiko und in Ägypten die Macht an sich reißen wollen. Und denen würde das mit den Plänen zu allerlei Reichtümern in der Bibliothek natürlich auch gut passen. Und der Dirk: Mittendrin! Am Ende hängt das Ganze Geschehen wie üblich irgendwie zusammen. Nur das U-Boot spielt eine eher untergeordnete Rolle. Dirk Pitt sorgt wie gewohnt mit Witz und List für einen guten Ausgang der Geschichte. Da nehme ich keinem die Überraschung, schließlich ist das nun schon Band Nummer neun der Saga.

Von einer kurzen Arbeitswoche und natürlich ausführlichen Gartenarbeiten

Kurze Woche, so arbeitstechnisch. Weiterhin keine besonderen Vorkommnisse. Ich habe viel zu tun und Spaß dabei. Schlaftechnisch klappt bei mir gerade eher nichts. Das nervt. Irgendwann unter der Woche schaue ich dieses Video und amüsiere mich wirklich sehr. Fabi Rommel, "der Typ aus den Videos", ist auch in Langform sehr witzig. Ich mag seine Art.

Mit dem Klick werden Daten von YouTube nachgeladen.

Das lange Wochenende ist da schon ereignisreicher. Wir arbeiten weiterhin fleißig an unserem Zaun-Projekt. Das Wetter macht uns ein bisschen einen Strich durch die Rechnung. Wenn es dauernd regnet, kann man nicht streichen. Dafür lassen wir uns ein bisschen Zeit beim Entfernen des ganzen Grünspans. Und wenn ich "wir" schreibe, dann macht in diesem Fall einen großen Teil der Arbeit Fräulein Anna. Gut für mich. Dafür verbringe ich einige Stunden in der Garage und lerne sehr ausführlich wie man eine Gangschaltung einstellt. Das ist an sich nicht schwer, aber so ganz ohne Vorkenntnisse und mit wenig Lust meinerseits ist die Lernkurve eher flach. Aber am Ende bin ich ganz zufrieden und nehme mir vor bei der nächsten Inspektion beim Händler einfach ein paar Sachen erklären zu lassen.

Ich drehe eine Runde zum Baumarkt und breche auf dem Weg dorthin meinen Versuch, beim Wertstoffhof ein paar Dinge loszuwerden, direkt wieder ab. Es ist eine wirklich dumme Idee, am Brückentags-Freitag dort etwas abliefern zu wollen. Es gibt schlimmeres. Der Baumarkt-Besuch ist dann auf eine besondere Art und Weise anstrengend: Ich versuche mich am Pflanzenkauf für den Außenbereich und bin eindeutig nicht gut genug vorbereitet. Und wer hätte gedacht, dass dort alle Pflanzen mit ihren lateinischen Namen beschriftet sind? Vielleicht hätte ich das Latinum doch mal besser nicht abbrechen sollen. Hachja. Am Ende landen dann doch zwei Steige mit Pflanzen in meinem Kofferraum.

Und dann bin ich natürlich auch zu Hause fleißig: Ein Teil der wirklich hässlichen grünen Zaunbespannung wird endlich entfernt, nachdem ich den Bereich des Gartens dahinter ordentlich von allen Wucherpflanzen befreit habe. Das wirkt nun direkt alles viel freundlicher, ich bin zufrieden. Tatsächlich entferne ich dieser Tage die letzten Efeu-Pflanzen aus der Umrandung des Gartens. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Projekt nach gut anderthalb Jahren Arbeit für beendet erklären kann. Ich werde sicherlich noch eine Weile damit zu tun haben, einzelne Ableger auszurupfen. Die sind nämlich hartnäckig, da kommen mir keine mehr ums Haus. Bei der Wahl von schönen bodendeckenden Pflanzen tue ich mir aber noch ein wenig schwer.

Ein Busch mit vielen großen Blättern, der Boden rundherum ist von allem Unkraut befreit. Im Vordergrund Wiese.

Den neu gewonnenen Platz und einige andere Stellen die im Laufe des Frühjahrs schon frei wurden, sähe ich nun nochmal mit frischem Gras ein. Ich bin sehr gespannt odas beim aktuellen Wetter so gut sprießen wird wie ich es erwarte. Ich mag es sehr, wenn es so deutlich zu sehende Fortschritte gibt. Und sonst so? Ich grabe im Rahmen der Wiesen-Vorbereitungen noch einiges an überschüssiger Erde ab. Man hat scheinbar in der Vergangenheit sehr gerne einfach Erde und alte Pflanzen einfach in die wild wuchernden Büsche geworfen.

Den Sonntag gehe ich dann eher ruhig an. Ich bemerkte die Arbeit der vergangenen Tage wieder etwas mehr in meinen Muskeln und Hand und Handgelenk und beschließe einfach nichts zu tun. Herr Max freut sich und lässt sich von mir sehr ausführlich vorlesen. Ich trinke dabei Kaffee und versuche den Drang irgendetwas zu tun zu unterdrücken. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Erreichten von diesem langen Wochenende.

Operation Fortune

Ich habe mich, das ist schon fast ein Wunder, tatsächlich aufgerafft bekommen und seit längerem mal wieder einen Film geschaut. "Ach, für einen ganzen Film reicht es nicht!" hab ich mir in der letzten Zeit oft gedacht und dann halt drei Folgen CSI geschaut. Nun gut.

Jedenfalls ist es "Operation Fortune" auf Amazon Prime gewesen, der mich angesprochen hat. Den Trailer hatte ich vor Ewigkeiten schon einmal gesehen und wenn man ich ist und auf belanglose Unterhaltung steht, dann ist man mit Jason Statham ja immer gut bedient. Dieses Mal mischt dann außerdem auch noch Aubrey Plaza mit. Sie und ihre Art mag ich ja dann schon sehr gern.

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Amazon Prime hat den Film dann dummerweise nur mit deutschen Untertiteln zur englischen Tonspur. Das nervt mich dann ja schon ein bisschen. Und irgendwie ist das dann alles auch ein bisschen albern und vorhersehbar was da passiert. Geheimdienst, Waffenhändler, geheimnisvolle Waffe namens "The Handle" und allerlei schillernde Unterweltgestalten. Dazu Schlägerei und Schießerei und Hackerei. Hätte ich doch etwa besser CSI geschaut? Am Ende kann ich als Bewertung ein doch "unterhaltsam" irgendwie eintragen, überlege aber gleichzeitig ob ich vielleicht meine Bewertungsskala doch nochmal anpassen muss. Mh.

Von einer Autoreparatur und einem Arztbesuch

Die Woche ist lang. Am Mittwoch beim Reha-Sport sind mein Mitturner und ich uns einig: Das zieht sich ganz schön, trotz Feiertag.

Das Auto ist repariert, hurra! Am Mittwoch Morgen liefere ich das Vehikel in der Schrauberwerkstatt ab und schon Donnerstag Mittag klingelt das Telefon: "Sie können das Auto wieder abholen!". Das ging schnell und war sogar günstiger als geplant. TÜV ist auch neu, da kann nichts mehr schiefgehen. Am Montag schon hatte ich mich selbst mittels eines Reparatursets um den durchhängenden Dachhimmel gekümmert. Ich bin sehr gespannt wie lange das hält.

Mein Check-Up-Termin bei der Hausärztepraxis steht diese Woche an und ist eigentlich vor allem ein nettes Gespräch mit dem Arzt. Viel zu beanstanden gibt es nicht. Wir reden über Fahrräder und Herzerkrankungen, ich werde kurz untersucht und soll ein bisschen auf meinen Blutdruck achten. Soweit, sogut. Ich bin zufrieden.

Und dann ist doch irgendwann Wochenende und am frühen Samstag Morgen fliegen Fräulein Anna und Herr Max für eine Nacht aus dem Nest. Ich werkele das ganze Wochenende allerlei rund ums Haus, mache ein weiteres Stück Zaun sauber, demontiere die letzten Latten im Bereich der Einfahrt, räume auf, räume um. und telefoniere dabei ein bisschen die Familie durch. Schließlich hilft dann alles drumdrücken nicht mehr und ich kümmere mich auch noch das Fahrrad, insbesondere noch einmal Kassette und Kette. Meine Hoffnung, dass dadurch die etwas hakeligen Schaltvorgänge besser werden, ist leider bei der anschließenden Probefahrt schnell wieder dahin. Es wird Zeit für einen Service-Termin. Und jetzt, wo das Auto wieder da ist, gibt es auch dafür keine Ausrede mehr.

Von einem Konferenz und Zaunreinigungen

Als die Woche startet, bin ich in Düsseldorf. Aufmerksame Lesende wissen das. Wieso weshalb warum? Das habe ich in diesem Blogbeitrag drüben auf meiner anderen Homepage geschrieben. Das war schon sehr gut: Ich habe mich gefreut ein paar Kollegen zu treffen, habe lecker gegessen und leider eher schlecht geschlafen. Der Rest der Woche geht schnell rum. Ich habe weiterhin gut zu tun und Arbeit die mir Spaß macht und so kann ich mich wirklich nicht beklagen. Das Wochenende kommt schnell.

Und damit geht auch das große Zaunprojekt weiter. Über die Woche hatte ich nach Feierabend die vom Nachbarn zurechtgeschnittenen Bretter schon lasiert und am Samstag steht dann der Einbau auf dem Plan. Das geht auch garnicht mal so schlecht von der Hand. Wie erwartet ist der Bereich, in dem die alten Bretter aufgrund von Morschheitsproblemen schon einmal aufgedoppelt worden sind, am anstrengensten. Aber mit ein bisschen Kraft und dem Einsatz von unterschiedlichen Sägen ist auch das beherrschbar. Dummerweise sind, weil ja nun neue Bretter dran sind und nicht mehr doppelte alte, die bisherigen Schrauben zu lang. Gut, dass Fräulein Anna und Herr Max Lust haben für mich zum Baumarkt zu fahren und 40er Spax zu kaufen. Danke!

Ein Haus vor blauem Himmel mit Wolken, im Vordergrund ein Holzzaun.
Die letzten knapp zwei Meter des Zauns fehlen noch und dann ein Stückchen um die Ecke.

Sonntag ist dann großer Putztag und alle helfen mit. Herr Max ist ein sehr guter Waschsoda-Wasser-Einsprüher und Fräulein Anna und ich schrubben mit Bürsten den Zaun ordentlich sauber. Das geht ganz schön in die Arme und wir schaffen nicht die komplette Länge vorne, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch schon ohne neuen Anstrich sieht der Zaun viel besser aus wenn Grünspan, Efeureste und vermutlich Jahrzehnte von Dreck nicht mehr daran hängen. Wer hätte ahnen können, dass der garnicht grau-schwarz ist, sondern tatsächlich holzfarben? Ich bin schon auf meinen Muskelkater morgen gespannt und hoffe, dass ich unter der Woche die Zeit für die restliche Zaunreinigung finde und am kommenden Wochenende streichen kann. So langsam bin ich bereit für anderes.

Von einer Zaunrenovierung und allerlei Fleißigkeiten

Diese Woche war von einem Zaun bestimmt. Nachdem ich die drei anstehenden Arbeitstage schnell und unkompliziert hinter mich gebracht habe, starte ich motiviert ins lange Wochenende. Es steht eine Zaunrenovierung an.

Die Abgrenzung unseres Vorgartens zur Straße hin hat schon bessere Zeiten gesehen und wurde, wie so vieles, einige Zeit nicht so richtig gepflegt. Bereits relativ bald nach unserem Einzug hatte ich mich schon daran gemacht, den Zaun von Efeu zu befreien. Nun steht die weitere Renovierung an. Nachdem passender Weise die Mitarbeiter von Straßen.NRW sowieso am Mittwoch schon gemäht haben, ist es nun am Wochenende an Fräulein Anna und mir, den Rest der Arbeit zumindest anzufangen. Wir befreien den Zaun von ein wenig Bewuchs und dann ist die Hauptaufgabe, die hintere Reihe der Bretter zu entfernen. Gleichzeitig tauschen wir nicht wenige morsche Bretter vorne aus. Als Ergebnis bleibt: Ein deutlich freundlicher wirkender Zaun, der nun für die restlichen Renovierungen bereit ist.

Ein schmutziger Holzzaun vor blauem Himmel, links und rechts stehen Büsche.
Im Bild recht deutlich an den hellen Stellen zu sehen: Der Zaun war ursprünglich vorne und hinten mit Brettern versehen und wirkte dadurch sehr massiv.

Da will nun vor allem eine Grundreinigung der Bretter stattfinden, bevor noch einige Befestigungsbalken ausgetauscht werden und dann ein schließlich ein Neuanstrich folgt. Das wird auch Zeit.

Stöcke mit Teigresten lehnen an einer Holzbank.

Und weil es natürlich nicht nur bei einer Zaunrenovierung bleiben kann, wird die Zeit auch noch genutzt um das Fahrrad noch einmal ordentlich zu reinigen, Rasen zu mähen, Unkraut zu jäten, einen Rosenbogen aufzubauen, eine Kleinigkeit am Gartenhaus zu reparieren und schließlich die neue Feuerschale mit Stockbrot und Würstchen einzuweihen. Dazu dann auch noch Besuch von Frau Schwester und Fräulein Annas Mama. Ganz schön was los bei uns, ich bin zufrieden.

Und damit noch ein wenig Abwechslung in den Alltag kommt, fahre ich am Sonntag Mittag dann mit Bus und Bahn nach Düsseldorf. Bei meinem Zwischenstopp in Bonn werfe ich einen Blick auf unser altes Zuhause und vermisse es irgendwie nicht. Zum Abendessen treffe ich mich mit Teymur, Dominik und Ben und dann falle ich sehr müde in mein Hotelbett. Zum Glück fängt die Beyond Tellerrand morgen nicht all zu früh an.

Clive Cussler: Cyclop

Der heldenhafteste aller Helden, Dirk Pitt, lungert eigentlich gerade nur an einem Strand rum. Und schon muss er einen herrenlosen Zeppelin davon abhalten ein Hotel zu zerstören. Wie es nunmal so passiert. Nur wenig später ist er dann schon selbst mit seinen Kumpels und der Frau des verschollenen Multimilliardär-Zeppelinmannes unterwegs um eben diesen zu finden. Wie es der Teufel so will, geht die Geschichte dann weiter und handelt von einer einer goldenen Statue aus Eldorado, einer russischen Geheimbasis auf der Erde, einer amerikanischen Geheimbasis auf dem Mond, einer Badewanne mit Außenbordmotor und was soll ich sagen: Es geht halt rund.

Clive Cussler enttäuscht auch dieses Mal nicht, wenn man auf leichte Unterhaltung aus ist bei der einem auch mal der Kindle vor Müdigkeit aus der Hand fallen kann.