Der von mir geplante Zwei-Wochen-Rückblick ist ein Drei-Wochen-Rückblick. Kein Wunder, dass Dominik mit mir schimpft. Mal gucken.
Die im letzten Beitrag erwähnte Wohnung sage ich ab, da die Nachteile-Liste mit jedem Nachdenken ein wenig länger wird. Neben dem allgemeinen Chaos besichtige dann aber schon am ersten Freitag in diesem Rückblicks-Zyklus eine weitere Wohnung. Zwar ist es eine Dachgeschoss-Wohnung, aber die offene Konstruktion mit den Holzbalken überzeugt mich eigentlich sofort. Wohnung und Keller haben eine gute Größe, die Aussicht ist großartig, direkt gegenüber ist ein Spielplatz. Ich könnte sehr viel aufzählen. Die Vermieter sind auch sehr nett. Man merkt, dass ihnen sehr an einem guten Umgang mit Haus und Wohnung gelegen ist und da bin ich glaube ich schon der Richtige für. Am Wochenende suche ich alle benötigten Unterlagen zusammen und freue ich dann schon am Montag sehr, als die Maklerin mit einer Zusage anruft und ich ein paar Tage später den Vertrag unterschreiben kann.
Seit dem also: Umzugsplanung. Das ist gut, denn nun bin ich in Bewegung und für meinen Kopf habe ich ein konkretes Ziel auf das ich hinarbeiten kann. Strom, Gas, Mietbürgschaft und Internet wollen besorgt werden. Mit ein bisschen Glück kann ich direkt mit einem Glasfaser-Anschluss starten. Über die Möbel aus dem Haus kann nun final entschieden werden und am Ende stellt sich heraus, dass ich nicht einmal viel neu kaufen muss. Das beruhigt mich. Die Küche kommt wohl auch mit, um einen Maler muss ich mich noch kümmern. Mein Kopf ist ziemlich voll.
Ansonsten: Arbeiten, das Auto bekommt neue Bremsen und Reifen vorne. Eine Lücke im Budget, die ich vielleicht gerade nicht gebraucht hätte. Ich verbringe ein Wochenende unterwegs und spaziere durch die altbekannten Straßen Bonns, mache eine kleine Tour zu IKEA und übernachte bei Frau Schwester.
Garnicht so viel zu Tippen für einen Rückblick auf drei Wochen. Andererseits habe ich auch einfach viel Zeit damit verbracht geduldig zu sein. Nun gilt es noch einmal mit Anlauf Gas zu geben.
CIA-Agentin Joe McNamara (Zoe Saldana) ist der Kopf des "Lioness"-Programms, das versucht Terroristen durch das Einschleusen von Frauen in deren engeres Umfeld zu finden. So wird auch die Soldatin Cruz Manuelos auf die Tochter eines Terroristen angesetzt um einen Terroranschlag zu verhindern.
Mit dem Klick werden Daten von YouTube nachgeladen.
Zwar sind die Kritiken der Serie eher gemischt, mir haben die 8 Folgen aber gut gefallen. Unterhaltung muss nicht hundert Prozent realistisch sein.
Mein Arbeits-MacBook beschließt dieser Tage, dass sein Bildschirm nicht mehr gehen soll. Das ist an sich noch nicht weiter schlimm. Aber da der Computer nun nur noch zugeklappt am externen Bildschirm funktioniert, muss ich nun ständig mein sehr kompliziertes Passwort eingeben statt den Fingerabdruck-Sensor zu benutzen. Meine Güte.
Ich habe einen sehr guten Termin beim Psychiater, der mir eigentlich nur ein neues Rezept für die ADHS-Tabletten ausstellen soll und dann ganz nebenbei noch ein paar recht erhellende Dinge sagt. Da lohnt sich dann auch die weite Anfahrt.
Der Freitag birgt Überraschungen eher unangenehmer Art, an denen ich noch eine Weile zu knabbern haben werden. Zur Ablenkung steht dann sowieso Herrn Vaters Geburtstag an und so fahren Herr Max und ich gemeinsam mit meiner unterwegs eingesammelten Schwester in Richtung alte Heimat. Das Wochenende ist halbwegs entspannt.
Zum Abschluss schaue ich mir dann noch eine Wohnung in der Nähe an und spaziere eine ganze Weile durch die Kälte. Woche vorbei.
Man wundert sich ja nicht mehr: Die Woche ist anstrengend. Die Arbeit ist zwar tatsächlich spannend, aber ich muss einen Tag aussetzen. Am Morgen fühle ich mich, als würde eine schreckliche Erkältung im Anmarsch sein. Nachdem ich fast einen ganzen Tag geschlafen habe, geht es mir besser. Die ganze Woche ist dennoch wieder ein bisschen produktiver als die Vorwoche. Das fühlt sich ganz gut an.
Auch gut: Der erste Therapie-Termin für dieses Jahr. Das wurde ein bisschen Zeit. Ich fahre gut gelaunt nach Hause.
Am Wochenende bin ich unterwegs. Ich habe mich garnicht weit entfernt in einem Hotel eingemietet und verbringe das Wochenende mit viel Gegammel, einer kleinen Wanderung, Restaurant-Essen und noch mehr Gegammel. Das tat gut und gibt mir hoffentlich ein bisschen Energie für die kommenden Wochen.
Herr Max und ich haben diese Woche in LEGO City Undercover die 100 Prozent voll gemacht und damit wirklich jede Aufgabe in dem Spiel erfüllt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das mal bei irgend einem Spiel überhaupt geschafft habe. Wir sind mächtig stolz.
Ansonsten: Ich schaue mir ein Haus an und bin weniger begeistert, schalte Anzeigen und hänge Aushänge aus. Maklerunterlagen werden vorbereitet. So langsam schaffe ich es nach und nach, mich mit den Dingen zu beschäftigen. Manchmal muss man sich vermutlich durchbeißen, wenn man etwas rum haben möchte.
Ich treffe mich mit Dominik, Teymur und Alexander zum Abendessen. Es schneit die ganze Woche relativ viel. Es muss geschippt und gestreut werden. Außerdem rudere ich mindestens zwei Mal auf der Maschine. Auch nicht schlecht.
So richtig viel zu berichten gibt es nicht. Ich habe die Tage zwischen den Jahren rumgekriegt. Silvester verbringe ich in Hangelar und im neuen Jahr schaffe ich es dann auch langsam wieder, etwas Fahrt aufzunehmen. Die Führerschein-Neubeantragung, von der ich schon wirklich lange weiß, ist nun abgeschickt. Die Krankenkasse bekommt ein neues Bild geschickt, einige Unterlagen sind sortiert, die Wohnungssuche vorbereitet.
Vielleicht ist das jetzt der zweite Zweiwochenrückblick, weil ich nicht so viel Lust habe überhaupt zurückzublicken. Dumm nur, dass bald auch wieder ein Jahresrückblick ansteht. Hachja.
Aber ich möchte doch kurz festhalten, was so passiert ist: Ich habe ein Haus besichtigt und mieten wollen, aber es hat jemand anderes den Zuschlag bekommen. Ich habe mich vom Herrannahen von Weihnachten überraschen lassen und es dann doch noch pünktlich geschafft für Herrn Max eine ziemlich coole Minecraft-Laterne zu bauen. Da habe ich mir nicht umsonst eine Werkstatt im Keller eingerichtet. Ich bin ziemlich stolz auf mich und mein handwerkliches Geschick.
Ich habe mir ein paar Gedanken um meine Gesundheit gemacht und dann noch nicht weiter umgesetzt. Aber gedacht sind die Gedanken schonmal. Das ist ja ein Anfang.
Mit Maklern habe ich gesprochen, die das Haus verkaufen wollen. Das bleibt spannend, da ist noch viel zu tun. Ich habe nicht wirklich Lust mich um all das zu kümmern.
Überhaupt habe ich relativ wenig Lust. Das merkt man auch diesem Blogpost an.
Ich habe ja eine Weile gebraucht, um mit dem "neuen" Linkin Park warm zu werden und die Band erst einmal ein wenig links liegen lassen. Dieser Tage höre ich aber sehr viel das inzwischen nicht mehr so neue Album und finde Gefallen daran.
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Neue Woche, neues Glück. Es ist weiterhin viel zu tun und zu klären. Das Hamsterrad dreht sich deswegen nicht langsamer. Telefonate, Termine. Außerdem ein interessanter Arztbesuch in Bonn, der zwar erwartete aber auch überraschende Diagnosen bringt.
Am Wochenende bin ich mit Herrn Max alleine. Wir machen uns eine gute Zeit und spielen viel. Außerdem machen wir einen Ausflug nach Köln und besichtigen mit der Tante zusammen einen alternativen Weihnachtsmarkt und werfen Steine in den Rhein. Am Sonntag machen wir einen Kurzausflug zum Weihnachtsbaumhof direkt um die Ecke und sägen uns ein Exemplar zurecht. Den Rest des Nachmittages versuchen wir dann eine Strecke für den Lego-Zug zu bauen, die dieser mit maximaler Geschwindigkeit befahren kann. Wir haben mäßigen Erfolg.
Es sieht fast du aus, als hätte ich das erste Mal seit drei Jahren einen Wochenrückblick nicht geschrieben. Oder ist es einfach nur ein Anderthalbwochen-Rückblick? Die Zeit vergeht jedenfalls wie im Flug. Ums kurz zu machen: Eine Trennung, sei sie noch so einvernehmlich und so wenig öffentlich besprochen, zieht einen ziemlich riesigen Rattenschwanz an zu erledigenden Dingen hinter sich her. Das beschäftigt mich nun schon eine Weile und es gilt immer noch etwas mehr zu regeln, zu sortieren, zu finden und so weiter und so fort. Es wird einem nie langweilig.
Aber auch der Rest des Alltags bleibt spannend: Meine Arbeit der letzten Monate geht am vergangenen Montag online. Es gibt die ein oder andere Nacharbeit zu erledigen, aber im Großen und Ganzen sind alle zufrieden. Das Wochenende davor verbringe ich zum alljährlichen Reste-Treffen meines Stammes. Das ist wirklich schön, auch wenn wir nur wenige in diesem Jahr sind.