Von einem neuen Bett, einem Geburtstag und Minigolf

"Das machst du morgen Abend schnell!" dachte ich mir letzten Sonntag. Hier sind wir also mit einem Zweiwochenrückblick, meine Güte. Die erste Woche startet mit freien Tagen bei meinen Eltern. Eigentlich ganz schön, aber Abschalten ist für mich dieser Tage irgendwie nicht drin. Auf dem Heimweg halte ich kurz beim Koblenzer IKEA und lade ein neues Bett ein. Damit wäre meine Wohnsituation auch endlich vollmöbliert. Natürlich lasse ich nicht lange die Pakete im Flur rumstehen und so freue ich mich am Abend über eine doch noch einmal deutlich komfortablere Schlafstelle.

Der Rest der Woche geht mit Restarbeiten und Geburtstagsvorbereitungen schnell herum, bevor am Freitag der dauernde Wetterwechsel seinen Tribut verlangt und ich mich schließlich einen Tag krank melde. Viel Ruhe ist mir aber nicht gegönnt, denn Herr Max zieht auch wieder bei mir ein und hat dieses Mal vor gleich zwei Wochen zu bleiben. Ein Glück, dass ich mir Urlaub genommen habe und viel Zeit mitbringe. Nachdem wir uns in aller Ruhe eingeräumt haben und uns über das Wochenende hauptsächlich vor dem Fernseher akklimatisieren, ist am Montag schon des Herrn großer Tag: Acht Jahre wird der Zwerg. Meine Güte. Ganz nach seinem Wunsch machen wir einen Ausflug zu dritt und erledigen eine weitere Mission der Heimagenten. Am Abend stopfen sich das Geburtstagskind und ich dann noch mit Pizza voll, bevor es am kommenden Tag zu den Großeltern geht.

Dort bleiben wir einen Tag kürzer als geplant, haben aber auch sehr viel Spaß bei Ausflügen zur Wildenburg und auf die Sommerrodelbahn am Erbeskopf. Ich werde nicht zugeben, wer bei unseren Abfahrten mehr Angst hatte. Niemals. Das zweite Wochenende dieses Rückblicks verbringen wir wieder bei wechselhaftem Wetter zu Hause, machen einen kurzen Abstecher in den Wald und spielen eine Runde Minigolf, bei der ich haushoch verliere. Manche Dinge kann ich einfach nicht.

Von einer arbeitsamen Woche, Pizza und einer Autofahrt

Eine Pizza mit Tomaten und Oliven auf einem großen Blech.

Keine Ahnung was mit der Zeit los ist - aber sie verfliegt dieser Tage weiterhin sehr schnell. Es ist weiterhin eine Menge Arbeit auf dem Plan und ich bin ein bisschen überrascht wie vertieft ich teilweise bin. Drumherum erledige allerlei Dinge, bereite Herrn Maxens Geburtstag vor, habe Arzt- und Therapietermine, zahle ein wenig schmerzhaftes Lehrgeld bei Kleinanzeigen und habe nicht sehr viel Erfolg beim Verkauf von Dingen.

Am Wochenende habe ich Besuch, versuche mich an Pizza-Varianten auf Blätterteig-Basis und breche schließlich am frühen Sonntag Nachmittag zu einem Kurzbesuch bei meinen Eltern auf. Es tut gut mal eine Weile aus den vertrauten vier Wänden herauszukommen und ein bisschen die Luft eines anderen Mittelgebirges zu schnuppern.

Von Basteleien und einem Festival

Die Wochentage gehen schnell herum: Ich arbeite, danach hat Herr Max meine volle Aufmerksamkeit. Es gibt keine so richtig herausragenden Ereignisse. Als ich aus OGS-Gründen ein wenig überraschend einen Tag früher Kind-frei bin, nutze ich die Zeit zu einem sehr ausführlichen Telefonat mit meinen Eltern, währenddessen ich anfange Geburtstags-Dekoration zu basteln. Das wird ziemlich gut und ich bin mir sicher, dass Zwerg Maxe das gut finden wird.

Das Wochenende ist bestimmt von meinem Besuch auf dem Green Juice Festival und mehr als ausführlicher Gammelei. Ich habe kein schlechtes Gewissen, denn auf dem Schreibtisch liegt eine Liste mit allerlei Dingen für meine kommenden beiden freien Wochen, bevor ich in den Urlaub starte.

Green Juice Festival, Bonn

Mein letztes Festival ist schon eine Weile her, stellte ich in der letzten Woche fest. 2018 das Beach Motel van Cleef, ein Jahr vorher als Tagesveranstaltung das Fest van Cleef und das letzte Mal so richtig mit Zeltübernachtung ist schon ein Jahrzehnt her, auf dem Immergut-Festival. Da kann man die Sache schonmal ein bisschen langsamer angehen lassen und so stehe ich mit meiner Begleitung am Samstag Nachmittag vor der Bühne des Green Juice Festivals mitten in einem Wohngebiet in Bonn. Klarer Vorteil: Die Anfahrt dauert nur knappe 30 Minuten. Warm ist es am Nachmittag und die Sonne brennt auf das Gelände herunter. Die Menge an Menschen überfordert mich tatsächliche eine Weile etwas, danach kann ich mir dann aber die ein oder andere Band in Ruhe anschauen und -hören.

Hängen geblieben sind dabei auf jeden Fall Still Talk aus Köln und ok.danke.tschüss, Außerdem Blackout Problems, die sozusagen im Vorbeifahren eine Akustik-Set spielten.

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Am frühen Abend ist die Luft ein bisschen raus, Müdigkeit macht sich breit und die nächsten beiden Bands holen mich nicht mehr so richtig ab. Die Wartezeit auf die Wombats ist mir zu lange. Für die wird sich sicher an anderer Stelle nochmal eine Möglichkeit ergeben, vor mir aufzuspielen. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall, mal wieder ein bisschen Live-Musik zu hören. Mal gucken was das Jahr noch bringt.

Von einer unspektakulären Woche, einer Mission in Linz und einem herausragenden Ei

Wieder so eine Woche die schnell vorbei geht. Meine Alleine-Wochen bringen immer zahlreiche Termine mit sich, die ich nicht in den Mit-Kind-Wochen auf die Reihe kriege und so habe ich neben der Arbeit immer genug zu tun. Langweilig wird mir nicht. Ich schaffe es trotzdem noch den ein oder anderen Spaziergang zu tun und auch meinen Haushalt weiter auf Vordermann zu bringen. Ansonsten: Keine besonderen Ereignisse. Da ist es schon richtiggehend ein Highlight, wie ich eines Morgens beobachte, wie ein schimpfender Mann ein im Zaun hängen gebliebenes Reh freischneidet, dass sich zwar zuerst nach Kräften wehrt, dann aber doch froh ist über das Feld wieder abdüsen zu können.

Am Freitag hole ich Herrn Max von der Ferienbetreuung ab und wir starten mit einem Pommes-und-Kroketten-Filmabend ins Wochenende. Daraus möchte ich eventuell eine Tradition machen. Am Samstag machen wir einen kleinen Ausflug und erledigen die Mission der Heimagenten in Linz am Rhein. Etwa anderthalb Stunden werden wir auf der Jagd nach dem mysteriösen Balkendieb durch die Innenstadt geleitet und lernen das ein oder andere über das historische Städtchen. Am Ende holen wir dann stolz unser Bezwinger-Abzeichen bei der Touristen-Information ab. Der Sonntag ist dann schließlich dermaßen unspektakulär, dass ein poschiertes Ei aus dem Sieb tatsächlich irgendwie herausragend ist.

Von einer ereignisreichen Woche für andere und einem entspannten Wochenende

Das war eine volle Woche. Nicht mal direkt für mich, ich arbeite vor allem viel. Herr Max hat aber volles Programm und ich damit ja irgendwie auch. Ich muss mir eine Liste machen, damit ich den Überblick habe was wann und wo passiert. So gehen unsere gemeinsamen Tage schnell rum, während mit dem Fahrrad zur Schule gefahren wird. Es gibt Zeugnisse, einen Nachmittagsbesuch, ein Schuljahresabschlussfest auf dem Spielplatz gegenüber.

Mein Wochenende ist dann sehr entspannt. Ein Spaziergang, zum Abendessen in Bonn, ausführlich ausschlafen. Das lasse ich mir gefallen.

Von einer arbeitsamen Woche, sich ausdehnenden Akkus und Radtouren

Keine Ahnung, wo die vergangene Woche schon wieder hin ist. Ich habe reichlich gearbeitet, es gibt viel zu tun. Daneben wird die private Zu-Erledigen-Liste auf meinem Schreibtisch auch jeden Tag eher länger als kürzer. Ich bekomme aber auf jeden Fall eine Menge getan und mache es mir immer wohnlicher und ordentlicher um mich herum. Langsam aber sicher hat wirklich alles seinen Platz und ich plane den Endspurt im "Haus ausräumen", damit der Kram von dort mich nicht mehr weiter belastet.

Zwangsweise miste ich im Laufe der Woche die Festplatte meines MacBooks aus, nachdem der fest verbaute Akku inzwischen nicht mehr nur keine Laufzeit mehr hat, sondern auch Anstalten macht sich auszudehnen. Nun muss ich mir überlegen, was für ein Gerät ich da nach fast zehn Jahren anschaffen will.

Ab dem Wochenende ist Herr Max wieder da und wir drehen die ein oder andere Runde auf dem Rad und gammeln vor allem viel herum. Es ist wieder warm und ich bin ein bisschen lustlos unterwegs. Mal schauen was die kommende Woche bringt.

Von einer Atemkontrolle und einem schlaflosen Wochenende

Nach einem heißen Wochenende freuen sich Herr Max und ich über eine etwas kühlere Woche. So richtig viel passiert derweil nicht. Tagsüber gehen wir unseren üblichen Beschäftigungen in Form von Schule und Arbeit nach. Die Nachmittage verbringen wir damit Eis zu essen, über Minecraft zu fachsimpeln und eben dieses auch zu spielen und sonst schauen wir, dass wir uns ein bisschen von der recht schlaflosen Hitze-Woche erholen.

Ab Freitag bin ich dann wieder alleine. Bei der Hausarztpraxis meines Vertrauens hole ich mir ein Gerät ab, was meine Atmung während des Schlafs messen soll. Nach einer sehr spaßigen Singerunde in Hangelar gehe ich also stark verkabelt ins Bett und schlafe prompt kaum. Ich bin auf das Ergebnis der Messungen gespannt. Am Samstag mache ich eine ausführliche Tour durch den nahegelegenen Baumarkt, lasse einen weiteren Wohnungsschlüssel nachmachen, damit ich mich nicht wieder aussperre, wie es mir im Donnerstag passiert ist. Herzlichen Dank an den Hausmeister, der mir ausreichend vertraut hat die Leiter festzuhalten, während er im Dachgeschoss durch ein Fenster in meine Wohnung eingestiegen ist.

Nachdem ich Samstag auf Sonntag schon wieder deutlich zu wenig Schlaf hatte, verbringe ich den Sonntag hauptsächlich gammelnd, vervollständige meine Keller-Aufräumung von Samstag Nachmittag und wenn ich ein kluger Mensch bin, mache ich mich jetzt direkt auf den Weg ins Bett.

Von zwei anstrengenden und schnellen Wochen

Das mit den zwei Wochen scheint jetzt so ein Ding zu werden. Gut finde ich das nicht. Aber gleichzeitig fehlen mir gerade ein bisschen mehr denn je Zeit und Motivation. Mal schauen, was ich so erlebt habe.

Ich habe noch grobe Erinnerung an allerlei nicht geschaffte Termine, sehr viel Arbeit und viel zu wenig Zeit dafür. Ein Fußballturnier bei großer Hitze und ein neues Sonnensegel, was einige Aufhäng-Experimente nach sich zieht. Ich esse viel Salat und stecke eine halbe Stunde im REWE in Oberpleis fest, weil es zu einem Stromausfall kommt und das Kassensystem nicht richtig online gehen will. Ich sortiere Dinge in Brüngsberg und mähe den Rasen sehr ordentlich, damit das Haus einen guten Eindruck bei potentiellen Käufern macht. Es werden weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Hitze in meiner Wohnung getroffen und ich ärgere mich, nicht einfach direkt eine Klimaanlage gekauft zu haben. Schließlich verbringe ich noch die ein oder andere Minute in guter Gesellschaft, unter anderem bei einer Lesung der Journalistin Julia Friedrichs zu ihrem Buch "Crazy Rich". Die verschiedenen Dimensionen des Reichtums sind mir immer noch nicht so richtig verständlich. Puh.

Von einer eintönigen Woche

Aufstehen, zwei Menschen für den Tag fertig machen, Herrn Max zur Schule bringen, arbeiten, Herrn Max wieder abholen, ein bisschen spielen und dann ist auch schon Zeit fürs Abendprogramm, ab ins Bett. Die Woche ist eher eintönig.

Immerhin einmal schaffe ich es, eine kleine Runde auf dem Rudergerät zu drehen, ansonsten verbringe ich vor allem viel Zeit zwischendrin damit, dass das Haus für die nächste Besichtigungsrunde ordentlich ist.

Am Wochenende besuchen wir den Schnuppertag der Dragons Rhöndorf und ich bekomme ein bisschen Lust selbst Basketball zu spielen.