der tag und ich

Von einer schnellen Woche und Dingen die ich nicht tat

Diese Woche war schnell vorbei. Ich habe einen Tag Urlaub und will eigentlich ein bisschen ausspannen. Dann plagt mich aber den ganzen Tag doch wieder ein bisschen Übelkeit – wenn auch nicht so schlimm wie am Samstag. Dennoch komisch, Magenschmerzen habe ich ja schon manchmal, übel ist mir selten. Nun gut.

Dann ist die Arbeitswoche auch schon rum. Ich habe mich ausreichend geärgert und freue mich sehr auf das Wochenende. Auf dem Heimweg aus Köln werde ich von Fräulein Anna und Herrn Max begleitet. Es macht Spaß mit den beiden zu reisen. Der Samstag verfliegt einfach so, gerade frühstücke ich noch, dann bin ich einkaufen. Und schon ist es Abend und ich sitze müde auf dem Sofa.

Nachdem Fräulein Anna und ich nun ein paar Tage serienlos waren, einigen wir uns darauf „The Fall“ zu schauen. Die Serie mit Gillian Anderson spielt in Nordirland und ist zwar sehr spannend – aber auch ein bisschen unangenehm zu schauen. Ich bin gespannt, wie sie uns gefallen wird.

Am Sonntag ist dann DIY-Martin wieder gefragt: Nachdem ich letztens ja neue Fußleisten angebracht hatte, habe ich das Verfugen selbiger mit Silikon nun einige Tage vor mir hergeschoben. Spaß macht das Ganze mir leider nicht – aber das Ergebnis ist dann tatsächlich gar nicht schlecht. Ich bin zufrieden!

Weniger zufrieden bin ich mit dem, was ich diese Woche nicht getan habe: Der Sport ist ausgefallen und Fotos habe ich auch keine gemacht. Das gruselige Wetter macht es einem aber auch schwer. Ich hoffe, dass die kommende Woche wieder ein bisschen besser wird. Auch die Planung unserer kommenden Urlaubsreise hängt noch ein bisschen. Aber wenigstens mieteten wir dieser Tage schon mal ein Auto. Es geht voran.

Von neuen Fußleisten und einem Babywochenende

Rosenmontag! Während das gesamte Rheinland völlig außer Rand und Band ist, Frühstücke ich gemütlich, mache einen kleinen Spaziergang und bringe neue Fußleisten im Bad an. Was man so an einem freien Tag macht.

Auch diese Woche steht das Sportprogramm. Ich mag meine kleinen Ausflüge und bin jedesmal aber auch ziemlich stolz, mich noch einmal aufgerafft zu haben. Gewichtsmäßig stagniere ich gleichzeitig ein wenig. Mal schauen, wie das weitergeht.

Ansonsten geht die Woche schnell rum. Ich habe einiges auf der Arbeit zu tun, aber nehme mir auch die Zeit und löse ein kleines DevOps-Docker-Problem, was mich schon lange beschäftigt. Schließlich ist Freitag Nachmittag und Feierabend. Und ich sehr aufgeregt.

Pünktlich zu meinem Feierabend steigt Fräulein Anna in den Zug nach Berlin und überlässt Herrn Max und mich unserem Schicksal. Ich rede Quatsch: Wir sind gut vorbereitet. Es gibt ausreichend Nahrung für alle und so kann eigentlich nichts schief gehen. Meine Aufregung ist völlig überflüssig.

Ich freue mich auch genau so sehr, ganz alleine die Verantwortung für das Baby zu tragen und auch den ganzen Fütterungskram alleine machen zu müssen. Unser erster Abend ist dann direkt auch sehr entspannt. Herr Max schläft deutlich länger als sonst Abends, trinkt erst sehr spät brav sein Fläschchen und lässt mich dann ruhigen Schlaf bis in den Morgen erleben. Da kann man sich nicht beschweren!

Der Samstag ist leider ein bisschen durchwachsen, was aber leider voll und ganz an mir liegt. Denn nach dem Frühstück plagt mich eine für mich ungewohnte Übelkeit, die auch den ganzen Tag über nicht vergehen will. Zum Glück hatte sich Frau Schwester sowieso angesagt und hilft mir ein bisschen bei der Versorgung und Bespaßung des Babys. Ziemlich geschlaucht lande ich am Abend fast genau so früh im Bett wie Herr Max. So schaffe es dann auch, des Nachts um drei Uhr ein leckeres Getränk für den kleinen Mann zuzubereiten. Hätte man uns gefilmt, hätten die beiden verschlafenen Typen in der Küche sicherlich ein lustiges Video abgegeben. Ich bin beeindruckt, wie geduldig der kleine Mann mit mir ist.

Am Sonntag geht es mir dann schon viel besser und der Tag wird richtig gut. Herr Max und ich sind ein gutes Team. Wir üben dieses „Krabbeln“ auf dem Wohnzimmerboden, lachen vor allem viel miteinander, halten einen gemeinsamen Mittagsschlaf und vertilgen eine große Portion Möhrenbrei. Frau Schwester stößt auch noch einmal zu uns. Am späten Nachmittag kommt, sturmtiefverspätet, auch Fräulein Anna wieder an und wir sind wieder komplett. Das ist ziemlich gut. Und ich freue mich schon auf das nächste Alleine-Abenteuer mit Herrn Max.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Dafür, dass meine Roverrunde bei den Pfadfindern auf den Namen Wilde 13 gehört hat, ist es fast ein bisschen peinlich, dass ich bis vor einigen Tagen niemals das Buch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer von Michael Ende gelesen habe.

Die Geschichte kenne ich natürlich trotzdem, sie ist ja auch schnell erzählt: Der kleine Jim Knopf landet irrtümlicher Weise in einem Paket auf der Insel Lummerland, wo man ihn natürlich gerne aufnimmt. Zusammen mit Lukas, dem Lokomotivführer und der Lokomotive Emma bricht er zu einer großen Reise über das Meer auf, die beiden erleben allerhand und versuchen unter anderem eine Prinzessin zu befreien. Dabei lernen sie eine Menge Menschen und andere Lebewesen kennen, die mal mehr und mal weniger nett sind. Und ganz nebenbei finden sie so heraus, wo der kleine Jim eigentlich landen sollte.

Ich habe das Buch gerne gelesen. Für einen Erwachsenen ist das nun alles nicht sonderlich spannend, vor allem wenn man die Geschichte ja schon kennt – ich freue mich aber sehr, sie irgendwann einmal dem kleinen Mann vorzulesen. Der wird sie bestimmt spannend finden.

Sirui T-024SK – mein neues Stativ

Über Ausrüstung rede ich ja eher selten. Ich benutze meinen Kram sehr gerne, aber muss mich nicht groß darüber austauschen. Heute eine kleine Ausnahme, denn Stative und ich, das ist eine wechselhafte Geschichte.

Eigentlich nerven die meistens eher, weil sie sperrig sind und man sie rumtragen muss und dann doch nicht benutzt. Und wenn man ein sehr kleines Stativ mitnimmt, dann hat man nur ein sehr kleines Stativ dabei. So ganz ohne will ich dann aber doch nicht sein – und die ein oder andere Langzeitbelichtung mache ich dann ja doch ganz gerne. Meistens trug ich deshalb in der Vergangenheit ein Kugelstativ mit mir herum, mit dem ich nicht sonderlich zufrieden war. Mein mittelgroßes Alu-Stativ, der Nachfolger des sehr großen Alu-Stativs, dass ich vor ein paar Jahren verkaufte, stand nun meistens eher in der Ecke. Eine eher unbefriedigende Situation.

Eine Laterne bei Nacht, im Hintergrund die Lichtspur eines Autos.

Lange Rede, kurzer Sinn: Zur Urlaubsvorbereitung musste ein neues Stativ her. Nun recherchierte ich, wie ich das nun immer irgendwie mache, ewig hin und her. Beim Material legte ich mich schnell auf Carbon fest. Aber sollte es wieder ein Manfrotto sein, wie meine vorherigen Stative? Gebe ich richtig viel Geld für ein Modell von Gitzo aus? Oder doch lieber eines der fancy Modelle von 3 Legged Thing? Auch die Modelle von Sirui bekomme ich mehrmals empfohlen. Das Modell, dass dabei am öftesten genannt wird, ist aber leider nicht mehr zu haben.

Eigentlich habe ich mich dann schon für eines der vielen 3 Legged Thing-Modelle entschieden, als ich – Retargeting sei Dank – eine Werbung für den neuen Sirui-Webshop bekomme und dort sehe, dass das Modell T-024 scheinbar wieder verfügbar ist. Man wirbt außerdem mit 15% Eröffnungsrabatt. Da werde ich schwach. Und schon zwei Tage später steht der Postbote vor der Tür und gibt ein sehr leichtes Päckchen ab. Darin: Das Sirui T-024SK aus Carbon.

Vierzig Zentimeter zusammenklappt. Knapp über einem Kilo bringt das Dreibein auf die Waage. Mein 190go von Manfrotto ist ein Stück größer, doppelt so schwer und auch nicht so kompakt. Der Gorillapod ist ein Ticken leichter und ein bisschen kleiner. Aber er bleibt es eben auch und lässt sich nicht auf gut ein Meter vierzig ausziehen.

Drei Stative liegen nebeneinander auf dem Boden.
Gorillapod, Sirui T-024SK, Manfrotto 190go

Ein paar Tage später packe ich Abends die Kamera in die kleine Tasche und nehme das neue Stativ in die Hand. Eine kleine Fototour steht auf meinem Plan. Schnell bin ich wirklich hin und weg von meiner Neuanschaffung: Das Stativ liegt beim Herumlaufen schön kompakt in der Hand. Man merkt es fast nicht.

Aufgestellt ist es, vor allem wenn man die Mittelsäule nicht ausfährt, sehr stabil und an die im Vergleich zum Manfrotto eher geringe Höhe habe ich mich schnell gewöhnt. Die 6D und das aufgeschraubte 16-35mm/f4 L stehen sehr gut. Mir gelingen ein paar gute Bilder. Hier, bitte.

Autos hinterlassen Lichtspuren in der Dunkelheit.
Autos hinterlassen Lichtspuren in der Dunkelheit.

Von einem Kita-Platz und viel Bewegung

Fangen wir mit dem besten Ereignis der Woche an: Wir lösen eine meiner größten Sorgen aus der letzten Zeit und unterschreiben einen Kita-Vertrag für Herrn Max. Im August geht es los. Ich bin sehr erleichtert. Und auch weiterhin ein bisschen sauer, dass das so ein Problem sein muss.

Dienstag Abend ist in der letzten Zeit scheinbar der „Martin trifft alte Kollegen“-Tag und so sitze ich am Abend mit Raphael und Christoph im „Elefant“ in der Innenstadt, esse ein Wiener Schnitzel und unterhalte mich sehr gut. Wir beschließen, nicht wieder gute fünf Jahre zu warten, bis wir uns das nächste Mal treffen.

Meinen Bewegungsdrang lebe ich auch diese Woche weiter aus. Karnevalsbedingt arbeite ich einige Tage zu Hause und nutze die Zeit für den ein oder anderen Mittagspausen-Besuch im Fitti. Gleichzeitig betreibe ich mehrere Apple-Watch-Sportwettkämpfe und verliere trotz all meiner Anstrengungen knapp gegen Teymur. Das passiert mir nicht nochmal.

Nachdem ich in den vergangenen Wochen die technischen Daten etwa jedes Carbon-Reisestativs verglichen habe, ist es diese Woche soweit und ich bestelle dann doch relativ spontan und mit ein bisschen Rabatt im neuen Sirui-Webshop einen meiner Favoriten. Einen ersten Spaziergang habe ich damit schon unternommen, mich dabei nicht kaputt geschleppt und bin daher sehr zufrieden. Ein ausführlicher Bericht folgt. Bilder habe ich dabei natürlich auch gemacht. Hier schonmal eine kleine Vorschau.

Eine Laterne bei Nacht, im Hintergrund die Lichtspur eines Autos.

Und schließlich: Karneval. Bekanntlich ist das ja alles nicht so meins, ich arbeite deshalb am Ende der Woche vom heimischen Schreibtisch und erspare mir die wilden verkleideten Horden in der Bahn. Wir decken uns mit Lebensmitteln ein und verbringen ein ruhiges Wochenende zu Hause.

Ein ungewöhnlicher Kinobesuch

Als letztens auf dem Account der igersbonn gefragt wurde, wer denn Lust auf eine Führung im Bonner Woki-Kino hat, war ich ja direkt dabei und kommentierte mein Interesse. Und ich hatte Glück: Bei der Ziehung stand mein Name auf der einem Zettel!

Samstag um zehn Uhr stand ich jedenfalls, bewaffnet mit Handy und Spiegelreflex, vor dem Kino am Bertha-von-Suttner-Platz. Neun Besucher sind wir – und Felix. Der führt uns die kommenden Stunden durch das Foyer, die verschiedenen Kinosäle und den Technik-Bereich und die Vorführräume. Gerade letzteres finde ich super spannend.

Aber zuerst bleiben wir erst einmal eine Weile im Foyer und bekommen allerhand aus der Geschichte des Woki erzählt. Das der Name eine Abkürzung für „Wochenschau-Kino“ ist, zum Beispiel. Oder wie das mit den Filmverleihen funktioniert und warum Kino so teuer ist. Felix ist mit Leib und Seele Kinobetreiber und man merkt ihm die Begeisterung für seine Arbeit und das Kino richtig an.

Dann werden wir durch die unterschiedlichen Kinosäle geführt. Die sind nach Farben sortiert und heißen Golden, Rot und Blau. Felix zeigt uns die unterschiedlichen Beleuchtungsmöglichkeiten, dürfen uns die silbern beschichtete Leinwand, die aus einem feinen luftdurchlässigen Stoff besteht. Das ist notwendig, damit der Ton aus den dahinter stehenden Boxen die Leinwand nicht zum Schwingen bringt. Die silberne Beschichtung sorgt für besonders gute Projektionseigenschaften.

Beindruckend: Wir bekommen Anhand einiger Musikdemos gezeigt, was das Soundsystem des Saals kann. Normalerweise wird nicht die volle Leistung ausgenutzt, um es für die Ohren möglichst vieler Leute angenehm zu gestalten.

Schließlich geht es noch eine Runde durch die Vorführräume des Kinos. Wir bekommen die verschlüsselten Festplatten gezeigt, auf denen viele der Filme angeliefert werden. Die 4K-Projektoren, mit denen die Säle bespielt werden, haben ein anderes Kaliber als mein Beamer zu Hause. Durch eine kleine Luke kann ich in den Saal sehen.

Plötzlich ein klackendes Geräusch: Wir haben uns inzwischen so lange herumgetrieben und Fotos gemacht, dass die erste Vorstellung beginnt. In einem modernen Kino ist die gesamte Vorstellung vorprogrammiert und so geht ganz von alleine der Vorhang auf und die Eis-Werbung geht los. Bis zum Ende des Films wird der Computer nun alles automatisch machen, inklusive dem Anschalten der Saalbeleuchtung nach dem Ende des Abspanns.

Furchtbar schnell sind die letzten Stunden vergangen und schon stehen wir wieder zusammen im Foyer zur Verabschiedung. Dieser Einblick hinter die Kulissen des Kinos war ganz großartig. Die vielen kleinen Details, die ich gelernt habe, kann ich gar nicht alle niederschreiben. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Von gemalten Buchstaben und einem ungewöhnlichen Kinobesuch

Sportlich, sportlich! Auch wenn ich dieser Tage zu nicht viel anderem Lust habe: Mich sportlich zu betätigen macht mir Spaß und diese „In der Mittagspause ins Fitti!“-Nummer ist schon nicht schlecht. Und Bewegung jeglicher Art verbessert ja auch immer meine Laune ein wenig.

Am Dienstag Abend geben zwei meiner ehemaligen Kollegen ihren Abschied im Irish Pub. Ich freue mich sehr, dass man auch nach anderthalb Jahren an mich denkt und verbringe einen schönen Abend und unterhalte mich gut.

Gemalte Buchstaben auf Papier.
Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Meinen Namen habe ich nicht selbst geschrieben.

Mittwoch dann direkt der nächste Streich: In der Firma steht, neben allerlei Arbeit, ein Brushlettering-Workshop an. Unter professioneller Anleitung lernen wir, wie man sehr schicke Buchstaben malt. Ich habe großen Spaß, die Zeit verfliegt geradezu und ich merke, wie viel Geduld und Motorik man braucht. Ich könnte mir gut vorstellen wieder öfter mit den Händen zu arbeiten, anstatt immer nur auf eine Tastatur einzuschlagen.

Nach zwei entspannten Tagen steht am Samstag das nächste Event an. Im Rahmen eines Instawalks treffe ich mich mit etwa zehn anderen Fotobegeisterten im Woki-Kino. Wir werden von einem sehr kompetenten Mitarbeiter durch die Räumlichkeiten geführt, bekommen allerlei Details aus dem Kinoalltag erzählt und haben vor allem auch viel Zeit für Fotos. Ganz schnell sind fast drei Stunden um. Meine ganzen Eindrücke und die zahlreichen Bilder sind auf jeden Fall genug Stoff für einen einzelnen Beitrag.

Und schließlich ist Sonntag. Herr Max hat heute keine Lust auf dieses „ausschlafen“ und so bin ich schon früh auf den Beinen. Wir nutzen den Tag: Es gibt ein erstes großes Spaghetti-Eis in der wiedereröffneten Eisdiele in der Südstadt.

Ich lege nochmal eine ausführliche Runde im Fitti ein. Ich bin erleichtert, dass mir jeder Besuch ein kleines bisschen mehr Spaß macht in der letzten Zeit. Hoffen wir, dass nicht wieder eine krankheitsbedingte Pause reinkommt. Die hat mir die Tour in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal versaut.

Außerdem: Nach fast zwei Jahren schaffe ich es dieser Tage, den Reisebericht zur Lofoten-Tour von zweitausendsiebzehn fertig zu machen. Ganz nebenbei packe ich auch noch die ausführlichen Berichte aus Island und New York ebenfalls in die neue Rubrik „Reisen“. Mal schauen, wohin da gestalterisch die Reise noch geht. Pun intended.

Shooter, Staffel 1

Es ist schon einige Jahre her, dass ich eines Abends Shooter, mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle, sah. Den Film behielt ich in guter Erinnerung, Verschwörungs-Attentats-Geheimdienst-Geschichten sind ja schon ein bisschen meins. Im letzten Jahr stolperte ich dann über die Bücher von Stephen Hunter rund um den Charakter Bob Lee Swagger und las die auch (glaube ich) alle. Ende der Vorgeschichte.

Bei Amazon Prime Video gibt es zumindest die erste von drei Staffeln der Serie Shooter zu sehen, die auf den Büchern basiert. Ryan Phillippe spielt den in die Gegenwart geholten Swagger (Der Name!). Der Protagonist ist nun nicht mehr Vietnam- sondern Golfkriegs-Veteran. Die Geschichte bleibt aber ähnlich bis gleich: Es wird ein Attentat verübt und Swagger angehängt. Es gibt große Verwirrung, alles zieht immer weitere Kreise.

Als Freund der leichten Unterhaltung bin ich bei der Serie gut aufgehoben. Die zehn Folgen der ersten Staffel waren schnell geschaut. Da ich Film und Buch schon kannte, war es leider mit der Spannung nicht all zu weit her. Dennoch eine gute erste Staffel, so für nebenbei. Mal gucken wann Amazon die beiden Folgestaffeln ins Angebot nimmt.

Von Fleißarbeiten, Trainingseinheiten und einem Sonntagsausflug in der Sonne

Am Montag habe ich frei und Fräulein Anna und Herr Max weilen noch in Hamburg. Ich starte den Tag mit einem ausführlichen Besuch im Fitti. Zwei mal die Woche möchte ich da in Zukunft mindestens rumhampeln. Ich bin relativ motiviert, zumal ich erste Ergebnisse meiner diesjährigen Gesundheitsoffensive sehen kann.

Den Rest des Tages verbringe ich damit, die halb vorbereiteten Texte und Bilder zu unserem Sommerurlaub 2016 auf den Lofoten zusammen zu bringen und Beiträge daraus zu schustern. Das wird auch mal Zeit! Da das am Ende des Tages doch mehr Fleißarbeit ist als man denkt, geht auch noch während dem Rest der Woche die ein oder andere Stunde dafür drauf. Aber ein Ende ist in Sicht.

Die Arbeit macht dieser Tage einigermaßen Spaß. Ich arrangiere mich mit Unwägbarkeiten und lasse mir die Laune nicht verderben. Die Tage gehen wieder unheimlich schnell vorbei.

An meinem Heimarbeitstag starte ich ein neues Experiment und gehe in der Mittagspause zum Fitti. Das ist tatsächlich eine bessere Idee als man denken mag. Ich bin zwar nicht der Einzige mit der Idee, aber wirklich überlaufen ist es dann noch nicht. Nach ein paar Kilometern auf der Rudermaschine sitze ich frisch geduscht und motiviert wieder am Schreibtisch.

Blauer Himmel, Sonne und der Rhein.

Im Laufe der Woche wird das Wetter besser. Diese „Sonne“ lässt sich wieder blicken, was sicherlich auch zu meiner Stimmung beiträgt. Am Sonntag nutzen wir das Wetter für einen Familienausflug und fahren nach Königswinter auf den Drachenfels. Außer uns kam niemand auf die Idee! Herrn Max gefällt die Fahrt mit der Zahnradbahn eher mäßig, ob er viel von der Aussicht hat, weiß ich nicht. Gezeigt bekommen hat er sie jedenfalls.

Die Fotografiererei macht mir dieser Tage irgendwie keinen Spaß. Eher lustlos schleppe ich die Kamera mit mir herum. Ich kann mich aber gerade so davon abhalten, aus Motivationsgründen sehr viel Geld für neue Ausrüstung auszugeben. Puh.

Bevor die Woche dann endet, kochen wir noch einmal lecker: Herrn Maxens ersten Brei. Die Möhren-Masse auf dem kleinen Löffel kommt gar nicht mal so schlecht an, auch wenn er ganz schön das Gesicht verzieht. Fräulein Anna und ich finden das alles sehr aufregend. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.

Von fester Nahrung, einem Konzert und einer Reise nach Hamburg

Der Montag beginnt mit einer Beratungsstunde. Demnächst soll Herr Max mit fester Nahrung bekannt gemacht werden und wir lassen uns dazu von einer der Hebammen nochmal ein paar Ratschläge geben. Ich bin sehr gespannt, wie das alles wird und freue mich auch ziemlich darauf, denn das Füttern des Babys ist bisher naturgemäß dem Fräulein vorbehalten.

Am Mittwoch besuchen Fräulein Anna und ich das erste Konzert seit langem und sehen Death Cab For Cutie. Vorher esse ich eine Quinoa-Gemüse-„Bowl“, die mir sehr schwer im Magen liegt. Ansonsten klappt das mit der Ernährungsumstellung ganz gut. Fräulein Anna ist mir eine große Hilfe und recherchiert fleißig was ich essen sollen darf und was nicht. Ein kleines bisschen wirkt das auch schon, die Kilos purzeln zwar nicht gerade, aber langsam sinkt mein Gewicht ein wenig. Großartig! Nun muss ich es nur noch schaffen, den ein oder anderen Sport-Termin einzuschieben und dann sehe ich einer fitten Zukunft entgegen. Ich bin guter Dinge.

In der Firma bekomme ich dieser Tage ein neues Projekt vorgestellt an dessen Umsetzung ich beteiligt sein soll. Das klingt sehr spannend und ich freue mich darauf, einiges Neues ausprobieren zu können.

Die Woche verfliegt wieder einmal total und schrecklich schnell ist es Freitag Mittag, ich habe einen halben Tag gearbeitet und wir sitzen im Zug nach Hamburg. Ein Glück, dass Herr Max sehr gerne Bahn fährt, wir verbringen schließlich die ein oder andere Stunde im Zug. Das Wochenende verbringen wir bei Fräulein Annas Schwester und ihrer Familie, eine Tante kommt auch zu besuch. Viele Menschen, viel Trubel. Ich habe Spaß und experimentiere ein wenig mit der 360-Grad-Kamera. Die Heimfahrt am Sonntag bestreite ich alleine, da das Fräulein und Herr Max noch ein paar Tage länger bleiben.