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The Old Guard

Es ist eine ganze Weile her, dass ich mal einen Film am Stück gesehen habe. In der letzten Zeit reicht es eher nur für eine Serienfolge am Abend. Gut, dass ich mir die Zeit für „The Old Guard“ genommen habe.

Cover des Videos 'The Old Guard | Official Trailer | Netflix'

Ich mag sowas ja. „Ein bisschen mit Geschichte“ und „ein bisschen mysteriös“ und „ein bisschen Geballer“. Eine gute Kombination. Andy, deren genaues Alter wir nie so genau herausfinden, ist die Anführerin der „alten Garde“. Einer kleinen Truppe von unsterblichen Kämpfern, die über alle Zeiten hinweg immer wieder mitten im Geschehen sind und versuchen Gutes zu tun. Doch nun wird Jagd auf die Truppe gemacht und es wird spannend.

Ich mochte „The Old Guard“ sehr gerne und bin gespannt, ob es irgendwann eine zweite Runde gibt. Ausreichend offen hat man das Ende ja gelassen.

Von Eintönigkeiten und Webarbeiten

Ich muss dieser Tage ein wenig überlegen, was ich in den vergangenen zwei Wochen so erlebte. Die Wochen verlaufen eigentlich immer sehr gleich, es gibt wenig zu berichten. Auf der Arbeit entwickeln sich die Dinge ein wenig anders als erwartet, ich bin gespannt was da in Zukunft auf mich zukommt.

An einem Samstagmorgen besuchen wir die Nachbarn und Herr Max erkundet das wirklich riesige Spielgerüst, was der Nachbar in mühevoller und langer Arbeit errichtet hat. Alleine das Häusschen oben am Hang hat eine Grundfläche von zwei mal zwei Metern. Ich melde Herrn Max und mich schon mal für eine Übernachtung an. Wie alt man wohl sein muss, um im Garten zu übernachten?

Ansonsten: Ich verbringe die Abende damit die Startseite meiner kleinen Webseite zu überarbeiten. Obwohl sie auch nach vielen Stunden noch nicht alle gewollten Inhalte hat, entschließe ich mich sie online zu stellen. Die Gefahr, dass ich mich da all zu sehr verzettele ist groß. Mal schauen was mir für die noch fehlenden Inhalte so einfällt. Und abgesehen davon wird es auch mal wieder Zeit, etwas anderes zu tun.

Dieser Tage komme ich außerdem noch einmal dazu, Resilient Web Design zu lesen. Ich erinnere mich noch gut wie prägend ich das Web Book von Jeremy Keith beim ersten Lesen fand.

Spaceforce, Staffel eins

Letztens war ich noch nicht so richtig überzeugt von „Spaceforce“, der Netflix-Serie über General Naird, der als Chef der neuen Teilstreitkraft der US-Armee. Kurz darauf habe ich dann aber doch noch gefallen gefunden und dann in den letzten Wochen langsam aber sicher und in Ruhe die etwa dreißigminütigen Folgen geschaut. Und irgendwie habe ich meine Erwartungen auch ein bisschen angepasst und fühlte mich dann auch ziemlich gut unterhalten.

Cover des Videos 'Space Force | Offizieller Trailer | Netflix'

Die Serie endet mit einem ziemlich gemeinen Cliffhanger, sowohl auf der Erde als auch auf dem Mond. Ich hoffe, dass die Serie nicht nach den zehn Folgen der ersten Staffel vorbei ist. Und vielleicht finden wir dann auch heraus, warum seine Frau bis in alle Ewigkeit im Gefängnis sitzen soll?

Von einer kurzen Woche und einem abwechslungsreichen Wochenende

Die Woche startet mit der Rückfahrt nach Bonn. Nachdem Herr Max morgens noch einmal ausführlich um das Haus gewetzt ist, schläft er nach knapp fünf Minuten Autofahrt ein und wird nur zwei Mal kurz wieder wach bis wir in Bonn angekommen sind. So soll das sein.

Die Woche geht dann schnell vorbei. Mein erstes Arbeitsprojekt geht überaschenderweise völlig problemlos online. Normalerweise fallen nach einem Livegang allerlei Kleinigkeiten auf oder irgendetwas geht schief. Ich bin zufrieden.

Das Wochenende ist eher zweigeteilt: Der Samstag schlaucht mich auf jede erdenkliche Art und Weise. Nach einem eigentlich ganz entspannten Nachmittag und einem großen Eis bin ich am frühen Abend dann unfassbar müde und liege kurz nach neun Uhr im Bett, um dann bis zum Sonntag durch zu schlafen.

Sonntag ist dann wieder ein bisschen besser. Auszuschlafen hat mir sehr viel geholfen. Nach dem Frühstück drehen Herr Max und ich eine kleine Runde zum Spielplatz und erklettern ein wenig die Gerüste dort.

Nachdem Herr Max im Kinderwagen und ich auf dem Sofa einen Mittagsschlaf gehalten haben, steigen wir auf die Räder und machen einen kleinen Ausflug zur Burg Lede. Die Wasserburg auf Bonner Stadtgebiet ist nur etwa zwanzig Radminuten entfernt. Zur Zeit ist sie eigentlich geschlossen, doch wir haben Glück: Ausgerechnet heute ist ein Vortrag und damit auch das Gelände geöffnet.

Auf dem Rückweg schauen wir uns noch einige Schafe am Wegesrand an, die Herr Max sehr sicher als „Eisbär!“ identifiziert. Nach einer kleinen Kaffeepause am Rhein dann noch ein Anruf bei „Omaopa“ und schon ist das Wochenende vorbei.

Von einer kurzen Woche und einem Elternbesuch

Kurze Woche! Am Freitag habe ich frei und die Tage bis dahin vergehen wie im Flug. Ich bin eigentlich durchgehend müde. Dass die Autovermietung meines Vertrauens keine Kindersitze anbietet macht die Sache nicht besser.

Eine abgenutzte Mofa-Prüfbescheinigung.

Am Mittwoch Nachmittag machen Herr Max und ich den Rückweg von der Kita zum ausführlichen Ausflug. An der Schranke schauen wir gleich mehrere Züge und schaffen es gerade noch so, uns jeweils ein Franzbrötchen im veganen Café auf dem Bonner Talweg abzugreifen.

Freitag Morgen packen Herr Max und ich einen sehr großen Rucksack, das Laufrad, den Buggy und den geliehenen Kindersitz in einen Mietwagen und düsen los um meine Eltern zu besuchen. Da waren wir nun schon ein halbes Jahr nicht mehr – wir freuen uns sehr und auch am Zielort ist man vorfreudig. Das Wochenende ist dann recht entspannt. Meine Eltern bespaßen Herrn Max sehr gerne, der erkundet Haus und Garten ausführlichst und ich kann das ein oder andere Schläfchen halten. Außerdem sortiere ich ein wenig in wilden Sammelsurium an Dingen, was immer noch hier gelagert ist. Meine Mofa-Prüfbescheinigung, ein sehr alter Schülerausweis und mein erstes und einziges Blitzerfoto bringen mich zum Schmunzeln. Wahnsinn, wie ich ohne Geheimratsecken aussah!

Von einer ziemlichen Standard-Woche

Eine ziemliche Standard-Woche: Aufstehen, Arbeit, Familienleben, Schlafen. Der Mittwochmittag ist wie üblich frei und ich esse mit Herrn Max Rosinenbrötchen. Ich glaube er freut sich darauf genau so sehr wie ich, denn direkt der zweite Satz bei der Abholung an der Kita geht darum, dass wir jetzt schnell zum Bäcker müssen. Das rührt mich ziemlich.

An den Abenden bastele ich endlos an einer kleinen Überarbeitung meiner Homepage und verzettele mich mehrmals total. Ärgerlich, vor allem wenn einem ja sowieso nur gute anderthalb Stunden am Tag bleiben. Erst am Wochenende habe ich eine Lösung für meine Probleme gefunden und bin wieder etwas besserer Dinge. Nun gilt es noch ein paar tausend anderer Kleinigkeiten zu erledigen.

Das Wochenende ist überhaupt sehr ereignisreich und wir erledigen allerlei Dinge im Haushalt. Wenn auch nicht unbedingt das was ich mir vorgenommen habe. Am Sonntag kommt Frau Schwester zu Besuch und stellt ihr Talent im Bespaßen von Herrn Max wieder einmal unter Beweis. Ich kann mir da immer wieder ein bisschen was abschauen.

Von einer belanglosen Woche

In dieser Woche freunde ich mich ein bisschen mit „Space Force“ an. Nach ein paar Folgen mehr finde ich General Naird und seine Schergen ziemlich amüsant. Ich bleibe dran.

Auf der neuen Arbeit pendele ich mich ganz gut ein, denke ich. Auch das Drumherum pendelt sich diese Woche gut ein, unser Haushalt hat eine schon ganz gute Routine entwickelt.

Nachdem ich tagsüber ja schon fleißigst Webseiten gebaut und aktualisiert habe, bastele ich Abends weiter an meiner eigenen Seite. Es ist viel Kleinkram auszuprobieren und ich schreibe parallel an mehreren Artikeln. Überhaupt habe ich dieser Tage sehr viele Ideen und gar nicht genug Zeit das alles auszuprobieren.

Am Wochenende: Fräulein Anna arbeitet. Herr Max und ich spielen, machen einen ausführlichen Mittagsschlaf und telefonieren ausführlich mit den Großeltern. Sonntags machen wir gemütlich, das Wetter spielt auch erst einmal nicht mit. Am Nachmittag fahren Herr Max und ich um die Wette: Er auf dem Laufrad, ich auf dem Longboard, was ich nach langer Zeit mal wieder herausgekramt habe.

Insgesamt: Eine sehr belanglose Woche. Das finde ich eigentlich ganz gut.

Von einem Spaziergang, einer Weltraumserie und einem freien Nachmittag

Ich habe das erste Wochenende hinter mir, was sich einigermaßen „normal“ anfühlte. So mit „wen getroffen und was unternommen“. Man darf das ja nun wieder und es hat – auch wenn ich mir noch nicht sicher bin wie gut ich das finde – sehr gut getan. Das hat aber auch müde gemacht, meine Güte. Selbstisolation ist schon ein bisschen nach meinem Geschmack.

Am Samstag habe ich jedenfalls mit ein paar Herren einen Spaziergang durch Wald und Tal im nahegelegenen Siebengebirge unternommen. Das hat großen Spaß gemacht. Ich möchte unbedingt mehr Zeit im Wald verbringen.

Wolken an blauem Himmel über grünen Feldern.

Ich habe angefangen „Space Force“ zu schauen. Netflix wurde nicht müde mir die Serie anzupreisen. Und eigentlich müsste das die Serie auch genau mein Geschmack sein. So richtig vom Hocker gehauen haben mich die ersten beiden Folgen aber noch nicht. Ich hatte mit einer „Brooklyn 99“-ähnlichen Humorexplosion gerechnet und bin nun ein bisschen enttäuscht. Mal schauen wie es sich entwickelt.

Cover des Videos 'Space Force | Offizieller Trailer | Netflix'

Ansonsten: Mein erster „neuer freier Nachmittag“ mit Herrn Max war großartig. Nachdem ich nach der Arbeit in Ruhe zu Mittag gegessen habe und sogar ein wenig ruhen konnte, hole ich einen fröhlichen Herrn Max von der Kita ab. Wir unterhalten seine Großeltern väterlicherseits bei einem langen Facetime-Telefonat.

Julia Navarro – Die Bibel-Verschwörung

Meine Güte. In diesem Buch mochte ich wirklich keinen Charakter. An diesem Buch hatte ich echt zu fressen und ich habe es eigentlich nur gelesen, weil ich zum Einen wissen wollte wie es ausgeht, zum Anderen (und das ein bisschen mehr) ob sich mein Verdacht über den fiesen Großvater bewahrheitet. Hat er – und noch ein bisschen ekelhafter als ich erwartet hatte. Ich habe keine Ahnung, wie man sich so etwas ausdenken kann.

Jedenfalls: Es geht in dem Buch um Clara Tannenberg, die von ihrem fast toten Opa die Suche nach einigen Tontafeln geerbt hat. Auf denen soll die Schöpfungsgeschichte in den Worten Abrahams niedergeschrieben sein. Natürlich befinden diese sich vermutlich im Irak und natürlich befinden wir uns sehr kurz vor dem Golfkrieg. Hinter denen sind aber verschiedene Gruppen her und dann sind da auch noch Leute, die sich gegen die Tannenbergs verschworen haben und eine lange geplante Racheaktion in die Tat umsetzen wollen. Ich habe tatsächlich irgendwann ein wenig den Überblick über die ganzen Charaktere in der Gegenwart verloren, weil alle irgendwie ähnlich heißen und ständig alle durcheinander reden. Am besten haben mir noch die Rückblicke in die graue Vorzeit gefallen, in denen berichtet wird wie es zu den Tafeln kam.

Ich bin ziemlich froh, dass ich das Buch hinter mir habe. Vielleicht gebe ich nächstes Mal einfach früher auf.

Wie ich mir ein neues Objektiv kaufte und auf einmal sehr zufrieden bin

Manchmal bin ich ja Typ „Spontankauf“. Und manchmal bin ich unfassbar lange am Grübeln, am liebsten Nachts statt zu schlafen. Mit meinem letzten Objektivkauf habe ich mir sehr viel Zeit gelassen. In der Vergangenheit kam ich oftmals mit meinem treuen 16-35/f4 von Canon sehr gut aus. Damit ist, spätestens seit Herr Max mein Hauptmotiv ist, leider ein bisschen Schluss. Herr Max ist nämlich sehr schnell und tatsächlich am Besten aus ein bisschen Entfernung und möglichst unbemerkt zu fotografieren. „Papa! Kamra! Gucken!“ heißt es nämlich sonst. Elektrogeräte, vor allem mit Bildschirmen, sind nun mal sehr spannend.

Die 24-70/f2.8-Modelle von Sony und Sigma sind zwar sicherlich tolle Geräte, sind aber auch ziemliche Trümmer was Maße und Gewicht angeht. Nichts, was ich mit meinen dünnen Ärmchen tagelang mit mir herumtragen möchte. Daran hat sich in den letztem drei Jahren nichts geändert, seit ich damals das 24-70/f2.8 von Sigma an der EOS 6D ausprobiert habe. Das 28-75/f2.8 von Tamron erfüllt dann wiederum diese Kriterien. Dafür ist es mir aber am unteren Ende nicht weit genug. Bevor ich weiter lamentiere: Es ist am Ende das 24-105/f4 von Sony geworden.

Seit dem bin ich sehr zufrieden und trage die Kamera wieder deutlich lieber mit mir herum. Sie liegt gut und ausbalanciert in der Hand. Sie ist nicht zu schwer und im Fall der Fälle habe ich sie auch schnell wieder weggepackt um die Hände frei zu haben. Der Augen-Autofokus greift super zuverlässig auf die kleinen Äuglein von Herrn Max und so ist mir schon das ein oder andere tolle Bild vom kleinen Mann in voller Aktion gelungen. Die 4er-Blende stört mich dabei überhaupt nicht.

Herr Max und seine Mama sitzen in einem Erdbeerfeld.

Noch einmal: Ich bin sehr zufrieden und kann mir gut vorstellen, auch einfach nur mit der Kombination A7 III und 24-105 längere Zeit loszuziehen.