der tag und ich

Marvels Agent Carter (Staffel 1)

Es ist ein bisschen Marvel-Zeit in unserem Haushalt. Gerade haben wir alle Filme der „Infitity Saga“ geschaut und ich damit angefangen, Agents of S.H.I.E.L.D. noch einmal zu schauen. Gemeinsam mit Fräulein Anna habe ich danach die erste Staffel Agent Carter geschaut.

Ich selbst hatte die erste Staffel der Serie relativ direkt nach ihrem Erscheinen schon einmal geschaut. Aber, man erinnert sich an meine Schilderung im letzten Beitrag, wohl eher unaufmerksam. Jedenfalls: All zu viel ist dabei nicht hängen geblieben.

Die Serie spielt nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Peggy Carter, die wir aus dem Captain America-Film bereits kennen, ist nun eine Agentin der SSR, der vorgängerorganisation von S.H.I.E.L.D. Im männlich dominierten Geheimdienst der Nachkriegszeit hat sie es als Frau nicht all zu leicht.

Zudem jagt die Organisation gerade Howard Stark, Iron Mans Papa, der verdächtigt wird mit dem Feind zu kollaborieren und Erfindungen zu verkaufen. Es kommt zu Explosionen und Prügeleien, es wird geschossen und am Ende ist alles ein bisschen anders, als man es vorher glaubte.

Wir haben die acht Folgen mit großer Begeistertung geschaut und freuen uns nun auf die zweite und leider schon letzte Staffel.

Marvels Agents of S.H.I.E.L.D. (Staffel 1-4)

Es ist schon eine ganze Weile – sogar einige Jahre tatsächlich – her, dass ich Agents of S.H.I.E.L.D. geschaut habe. Tatsächlich erinnerte ich mich kaum noch an das, was ich in den letzten Wochen in den ersten drei Staffeln (wieder) sah. Gut, dass ich schon vor einiger Zeit beschlossen habe, Filme und Serien nicht mehr „nebenbei“, sondern nur noch „bewusst“ zu schauen. Die vierte Staffel, die mit „Ghostrider“ untertitelt ist, war mir dann tatsächlich komplett neu.

Ich mag den ganzen Marvel-Kram ja. Fräulein Anna und ich haben ja letzten Jahr noch einmal alle Filme aus dem Marvel Cinematic Universe gesehen und gerade erst letztens Endgame geschaut. Und ich mochte den Phil-Coulson-Charakter schon, bevor er seine eigene Serie bekam.

Insgesamt fühle ich mich von den Agents of S.H.I.E.L.D. schon ziemlich gut unterhalten – auch wenn die einzelnen Staffeln manchmal auch ein bisschen ihre Längen haben. Vor allem das hin und her zwischen „S.H.I.E.L.D. ist gut“ und „S.H.I.E.L.D. ist schlecht“ finde ich ein bisschen anstrengend. Dass irgendwann übermenschliche Kräfte und der Weltraum nicht mehr ausreichend sind und man auch fremde Dimensionen erkunden muss: Ich weiß ja nicht. Das „Agents of Hydra“-Szenario in der vierten Staffel finde ich dann aber garnicht verkehrt.

Staffel Nummer vier endet mit einem überraschenden Ausblick. Mal schauen, was da kommt. Drei Staffeln habe ich noch vor mir.

Von einer Eingewöhnung und einer Hochzeit

Nach einer Woche voller Arbeit, in der ich noch eine Webseite online stelle und vor allem Übergaben mache, starte ich mit einem Tag Urlaub verfrüht ins Wochenende. Wir setzen uns direkt noch Donnerstag Abend ins Auto und düsen zu meinen Eltern. Frau Mutters Geburtstag will gefeiert werden!

Überhaupt ist Jubiläumszeit: Fräulein Anna und ich verbringen nun schon zehn Jahre miteinander, Frau Muttern feiert rund und dann wird auch noch Herr Max ein Jahr alt! Die Familienfeierlichkeiten sind entspannt. Der ein oder andere hat sogar an Herrn Max gedacht, der sich sehr darüber freut, Geschenkpapier zerreißen zu dürfen.

Herr Max geht zur Kita

Und dann geht es Montags nicht wie gewohnt zur Arbeit, sondern ich starte in meine zweite Elternzeit und damit auch Herrn Maxens Kita-Eingewöhnung. Diese Woche haben wir nur drei Tage Zeit, die verbringen wir recht fröhlich spielend mit den anderen Kindern. Herrn Max ist das alles noch ein bisschen suspekt. Zwar spielt er oft mit anderen Kindern auf dem Spielplatz, aber in dem Raum mit den anderen Kindern ist doch eine andere Atmosphäre. Und vor allem eine ganz andere Lautstärke! Er reagiert darauf, wie ich es auch tun würde: Erst mal ein bisschen im Hintergrund halten und beobachten. Den Rest des Tages verbringen wir mit Spielen und ein paar Erledigungen im Haushalt. Fräulein Anna hat noch Urlaub und wir nutzen die Zeit.

Die zweite Eingewöhnungswoche werden Herr Max und ich dann getrennt. Das heißt: Ich verlasse den Raum und warte eine gewisse Zeit – zuerst nur kurz, direkt vor der Tür – gegen Ende der Woche dann schon zwei Stunden, im Café um die Ecke. So richtig leicht fällt mir das tatsächlich nicht. Aber Herr Max scheint sich schnell an die neue Situation zu gewöhnen und hat auch Spaß beim Spielen. Danach ist er allerdings immer ziemlich K.O.. Wir halten den ein oder anderen sehr ausführlichen Mittagsschlaf.

Hochzeit in Österreich

Eine Berghütte am Abgrund.

Und dann ist schon wieder langes Wochenende. Dieses Mal steigen wir Donnerstag-Morgen in den Zug und fahren lange, aber problemlos nach Sankt Gilgen in Österreich. Dort finden am Wochenende die Feierlichkeiten zur Hochzeit von Dominik und Karo statt. Wir reisen schon einen Tag früher an und unternehmen noch ein bisschen etwas. Die Tour mit dem Schiff über den Wolfgangsee und die anschließende Fahrt mit der Salzkammergutbahn auf die Schafbergspitze ist zwar unfassbar teuer, aber macht auch viel Spaß. Über den Wolken bekomme ich tatsächlich sogar ein bisschen Sonnenbrand. Wir lassen es uns einen Tag lang gutgehen und essen Schnitzel.

Pünktlich zur Hochzeitsfeier klart das Wetter auf und es wird mir sogar ein bisschen zu warm, denn es ist Krawatten-Zeit! Nach der Trauung in der örtlichen Kirche finden die Feierlichkeiten direkt am See statt. Eine schöne Kulisse. Ich werde leider ziemlich früh ziemlich müde und merke, wie meine Nase ein wenig zu geht.

Die Rückfahrt am Sonntag ist dann zwar auch problemlos, aber mit stickiger Luft im Abteil, und für mich mit verschlossenen Nasennebenhöhlen und Kopfschmerzen verbunden. Es zieht sich und ich bin sehr froh, als der nächste Halt „Bonn Hauptbahnhof“ angekündigt wird und ich wieder zu Hause bin.

Kettcar, Kunstrasen, Bonn

Wenn die Lieblingsband direkt um die Ecke spielt, dann gibt es nicht viel, was mich davon abhalten kann, vor der Bühne zu stehen. Kettcar haben sich für ein Konzert im Rahmen der KunstRasen-Veranstaltungsreihe angekündigt und Fräulein Anna und ich sind dabei.

Während Herr Max in der Obhut seiner Tante friedlich schlummert, tanzen und singen wir vor der Bühne in der Bonner Rheinaue zu den ganzen bekannten Liedern mit. Heute ist das letzte Konzert der aktuellen Kettcar-Tour. „Vergesst uns nicht!“ bittet Marcus Wiebusch am Ende der Veranstaltung.

Vorher: Eine bunte Mischung aus all den Liedern, die ich teilweise schon wirklich lange kenne. Natürlich dürfen auch ein paar neuere Titel nicht fehlen – und mit „Der Tag wird kommen“ wird auch ein Lied aus dem Repertoire Wiebuschs. Es sind, wider erwarten, viel weniger nervig quatschende „Kulturveranstaltungs-Besucher“ im Publikum, als das man auf wirkliche Fans trifft. Den T-Shirts nach hätte ich den ein oder anderen in den letzten Jahren schon mal treffen können. Zum Beispiel auf dem Beach Motel van Cleef-Festival. Viele haben auch Kinder mitgebracht, der durchschnittliche Kettcar-Fan ist sicherlich nicht mehr Anfang zwanzig. Aber das macht nichts.

Pünktlich um zweiundzwanzig Uhr ist der Spaß dann vorbei. Denn auch das ist KunstRasen: Ein genauer Zeitplan und merklich gedrosselte Musikanlagen, um den Klagen von einigen Menschen zu entgehen, die es selbst an ein paar Abenden im Jahr etwas dagegen haben, dass in den Rheinauen laute Musik gespielt wird.

Von Großelternbesuchen und neu gewonnener Motivation

Und zack: Ein Monat vorbei! Unglaublich, wie die Zeit verfliegt. Mal schauen, was wir so erlebt haben. Ich erinnere mich noch, dass es sehr heiß war.

Zuerst, das ist nun fast schon einen Monat her: Meine Eltern waren zu Besuch. Ein langes Wochenende in Bonn, mit einem Ausflug nach Köln, einer Eat-The-World-Tour durch Köln-Sülz, langen Spaziergängen mit dem schläfrigen Herrn Max in seinem Buggy. Das war schön.

Ich schaffe es nach Monaten, das Häkchen bei „Zahnarzt-Vorsorge“ zu machen und habe dieser Tage meinen regelmäßigen Kontrolltermin. Keine Ahnung, warum ich mich da immer so vor drücke: Wie üblich gibt es nichts zu beanstanden und dieses mal bekomme ich sogar noch meine Zahnschiene gereinigt. Stempel ins Heft, fertig.

Ein Wochenende verbringen wir in Papenburg. Fräulein Annas Papa feiert seinen runden Geburtstag groß und da dürfen wir natürlich nicht fehlen. Die ganze Familie ist angereist und Herr Max plantscht, nachdem er sich mit mir in den sich sehr ähnlich aussehenden Straßen Papenburgs mit mir verlaufen hatte, mit seinen Cousinen im Wasser. Ganz der fleißige Arbeitnehmer, reise bereits am Sonntag nach Hause. Fräulein Anna bleibt noch ein paar Tage.

Schon kurz darauf geht es für Fräulein Anna schon wieder weiter: Dieses Mal zur Oma nach Frankreich. Ich habe wieder vier Tage sturmfrei und nutze diese aus. Zu Hause zu arbeiten ist sehr entspannend, vor allem wenn man wirklich alleine ist. Ich bin jeden Abend überrascht, wie viel ich so weggearbeitet bekomme.

Außerdem, und darauf bin ich ein bisschen stolz, schaffe ich es wieder regelmäßig ins Fitti zu gehen. Ein bisschen rudern, ein bisschen was für die Muskulatur. Das hilft nicht nur im Kopf, ich fühle mich auch direkt fitter. Mal schauen, wie lange die Motivation dieses Mal anhält und wann es erste Resultate zu sehen gibt. Ich weiß garnicht so genau, warum ich das vor einigen Monaten hab‘ schleifen lassen?

Apropos Motivation: Einen Teil meiner freien Abende habe ich genutzt, um die Bilder dieses Jahres durchzugehen und zu bearbeiten. Herausgekommen ist eine recht umfangreiche Sammlung an Bildern, die ich mir auch direkt für Instagram zurechtgeschnitten und exportiert habe. Nach und nach zeige ich die nun dort, damit die Massen an Fotos nicht nur auf meiner Festplatte versauern. Man darf mir dort gerne folgen!

Die Apple Watch und ihre Herausforderungen

Ich trage ja schon eigentlich immer eine Uhr. Also so richtig „schon immer“. Es gab sicherlich mal Phasen, wo mein Handgelenk nackt blieb, aber so lange ich Uhren lesen kann, trage ich eigentlich auch eine. Ich mag einfache analoge Uhren, zuletzt trug ich eine aus dem Hause Braun. Müsste ich mir heute eine aussuchen, die Modelle aus der Max Bill-Familie von Junghans gefallen mir sehr gut. Einzig: Sie haben keinen Schrittzähler.

Aufmerksamen Leserinnen und Lesern meines Blogs ist es sicherlich schon einmal untergekommen, dass ich meine Schritte zählen lasse. Sehr lange von einem kleinen Fitbit-Gerät, seit einem Jahr etwa von einer Apple Watch. Puh, damit habe ich dann auch gerade noch einmal die erzählerische Kurve gekriegt.

Optisch finde ich die Apple okay, würde ich sagen. Sie ist jetzt nicht so schrecklich auffällig, aber halt auch keine schicke analoge Uhr ohne viel Krimskrams. Dabei habe ich mir das Ziffernblatt schon recht minimalistisch eingerichtet. Die meisten der nervigen Benachrichtigungen, die mein Telefon ständig an mein Handgelenk weiterleitet, habe ich ausgeschaltet.

Ganz schön voll, die Ringe. Was man nicht sieht: Der rote Ring hat sich heute bereits zwei Mal gefüllt, der grüne sogar fünf Mal.
Ganz schön voll, die Ringe. Was man nicht sieht: Der rote Ring hat sich heute bereits zwei Mal gefüllt, der grüne sogar fünf Mal.

Was die Uhr aber gut macht ist: Schritte zählen. Und meinen Puls messen und irgendwie ausrechnen oder vielleicht auch nur schätzen, wie viele Kalorien ich verbrenne. Dargestellt wird das Ganze in Form von Ringen: Ein roter für die „Bewegungspunkte“, ein grüner für die „Trainingsminuten“ und ein blauer Ring stellt dar, ob ich auch jede Stunde mindestens einmal rund um den Schreibtisch gelaufen bin. Meine Ringe mache ich voll. Jeden Tag. Das ist manchmal einfach, manchmal ein bisschen schwerer. An Tagen, an denen ich zu Hause arbeite, muss ich mich wirklich anstrengen und auf jeden Fall eine große Runde am Abend drehen, um den Willen der Maschine an meinem Arm zu erfüllen. Aber es tut gut.

Aber was ist das nun mit den Herausforderungen? Jeden Monat gibt mir die Uhr eine Aufgabe: „Verbrenne so und so viele Kalorien!“ oder „Absolviere mindestens [schrecklich viele] Trainingsminuten!“. Diesen Monat soll ich 290 Kilometer zurücklegen. Das sind knappe 10 Kilometer am Tag. Da rutscht einem schon ein leises „Uff!“ heraus, wenn man das zuerst einmal liest. Aber: Ich habe die Herausforderung angenommen und direkt mal ordentlich vorgelegt. Hauptsächlich Herrn Maxens Wägelchen vor mir her schiebend habe ich den ein oder anderen Kilometer schon gemacht. Am Abend präsentierte sich das dann so:

Fortschritt meiner Herausforderungen: 13, 22, 42 und 59 Kilometer.
Fortschritt! Ich habe in den ersten Tagen des Monats schon ordentlich vorgelegt.

Darauf bin ich ein bisschen stolz und deshalb habe ich diesen Blogartikel geschrieben. Die Bewegung tut mir unheimlich gut, ich bin sehr gespannt wie viele Kilometer ich diesen Monat zusammenbekomme.

Inside Man

Als ich letztens krankgeschrieben rumlag und nichts machen konnte, außer einen Film nach dem anderen zu schauen, kam mir Inside Man bei Amazon Video unter. Oder besser wieder unter, wie ich im Verlauf des Films feststellen musste. In der Vergangenheit habe ich zu viel Kram parallel gemacht und oft dabei Filme oder Serien laufen lassen. Kein Wunder also, das mir der Film dann irgendwann bekannt vorkam. Aber ich erinnerte mich ausreichend schlecht und schaute dieses Mal aufmerksamer zu.

Ich mag ja Denzel Washington sehr gern. Und ich mag Krimis und sonstige spannende Filme. Damit bin ich bei Inside Man genau richtig. Denzel spielt Detective Frazier, der gerade ein bisschen Ärger mit der Dienstaufsicht hat, als er zu einem Bankraub mit Geiselnahme gerufen wird. Die Polizei fährt ein Großaufgebot auf, es ist alles ein bisschen mysteriös. Vor allem auch, als sich der Bürgermeister einschaltet und auf einmal Jodie Foster in der Rolle der Anwältin Madelaine White dazwischenfunkt.

Zwei Stunden spannende Unterhaltung wurden mir hier geboten, in denen der von Clive Owen gespielte Oberschurke Dalton Russel die ein oder andere Überraschung parat hat. Und natürlich kommt es am Ende ein bisschen anders, als man denkt. Ich fands prima, obwohl mir nach etwa der Hälfte der Zeit wieder eingefallen ist, wie der Film endet.

Bonn geht den Mehrweg – Werde Cupster!

Ich hatte vor einiger Zeit schon mal eine Zahl gelesen: Rund vierzigtausend Einwegbecher sollen in Bonn jeden Tag verbraucht werden. Mir kam das absurd viel vor und so erzählte ich zwar davon, warf aber immer ein „… vielleicht meinen sie auch Bonn und Köln?“ dazu.

Vierzigtausend Becher

Dieser Tage startet dann die Kampagne „Werde Cupster“ von bonnorange, dem Bonner Abfallunternehmen. Denn die vielen Becher werden tatsächlich täglich alleine in Bonn verbraucht. Und da will man nun etwas dagegen tun. Gemeinsam mit den Kaffee-verkaufenden Gastronomen in Bonn möchte man dafür sorgen, dass mehr Menschen in Zukunft Mehrwegbecher nutzen.

Auf der Webseite Bonn geht den Mehrweg kann man auf einer Karte sehen, welche Cafés und Restaurants bei der Kampagne mitmachen: Sei es, dass man gerne einen eigenen Becher mitbringen oder dort einen Pfandbecher von einem der drei Pfandsysteme bekommen kann. Gute fünfzig Markierungen habe ich da grob überschlagen gerade auf der Karte gesehen. Prima!

Ich bin gespannt wie gut das klappt und vor allem wie gut sich messen lässt, ob nun mehr Menschen auf Mehrweg-Becher umsteigen. Ich für meinen Teil lege mir auf jeden Fall einen eigenen Becher zu und nehme den in Zukunft öfter mit, wenn ich aus dem Haus gehe. Fräulein Anna ist, was das angeht, schon eine ganze Weile sehr konsequent. Das finde ich gut.

Drei Pfandsysteme sind vielleicht zwei zu viel

Die Sache mit den Pfandbechern finde ich eher anstrengend: Zum Abgeben muss ich erst einmal ein Café finden, was bei genau dem System meines Bechers mitmacht. In der Vergangenheit standen die Becher dann auch gerne bei uns zu Hause eine Weile rum. Der Barista meines Vertrauens erzählte mir außerdem davon, dass in seinem Café sehr viel mehr Becher weggingen als wieder zurückkamen und er so ständig welche nachbestellen muss.

WordPress und die Zwei-Faktor-Authentisierung

Ich mag es ja sicher. Vor allem was die Zugangsdaten zu allen möglichen Seiten im Internet angeht. Wo es nur geht, habe ich zum Beispiel die sogenannte Zwei-Faktor-Authentisierung aktiviert. Inzwischen unterstützen sehr viele Webseiten mit Benutzeraccounts diese Methode. Und auch hier im Blog benutze ich die Technik.

Authentisierung? Authentifizierung?

Und weil „Zwei-Faktor-Authentisierung“ wieder so ein Begriff ist und viele nicht wissen was das bedeutet, hier ein kleiner Ausschnitt aus der dem Wikipedia-Artikel:

Die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA), […], bezeichnet den Identitätsnachweis eines Nutzers mittels der Kombination zweier unterschiedlicher und insbesondere unabhängiger Komponenten (Faktoren).

Im Falle meines Blogs hier bedeutet das, dass man zwar gerne meinen Benutzernamen herausfinden und sich dann am 64-stelligen zufällig generierten Passwort versuchen darf. Denn selbst wenn man das irgendwie herausbekommt, braucht es danach noch einen Einmalcode um sich endgültig einzuloggen. Der Einmalcode wird von einer von WordPress unabhängen Software erzeugt. Das kann zum Beispiel eine App auf dem Telefon sein oder ein Password-Manager.

Von Haus bringt WordPress die Funktionalität nicht mit, weswegen ich das Plugin Two-Factor installiert habe. Es läuft nun schon eine ganze Weile im Hintergrund und funktioniert ohne Probleme. Der Login in die Seite ist nun zwar um einen Schritt komplizierter geworden, aber dafür fühle ich mich deutlich sicherer. Die Plugin-Entwickler kommen alle aus dem direkten WordPress-Umfeld und sind zum Teil selbst bei Automattic, der WordPress-Mutter, angestellt.

Einen kleinen Nachteil hat die Sache nun aber: Mir ist es nach der Aktivierung des Plugins nicht mehr gelungen, mich in der WordPress-iOS-App bei diesem Blog hier anzumelden. Da ich die aber sowieso nur sporadisch nutzte, war das für mich nicht weiter von belang. Ich kann die Installation des Plugins auf den eigenen Seiten und überhaupt sie Nutzung von allen möglichen Sicherheitsmechanismen überall im Internet nur jedem empfehlen.

Von einem Elternabend, ereignisreichen Wochenenden und einer verletzten Hand

Wenn ich es doch noch irgendwann einmal schaffen sollte, mir nicht nur vorzunehmen täglich ein paar Notizen zu machen, dann wird es vielleicht auch wieder etwas mit den regelmäßigeren Wochenberichten. Man muss es ja nicht direkt übertreiben. Jürgen, zum Beispiel, hat gerade dreiundreißig Tage lang jeden Tag gebloggt. Das finde ich schon ziemlich cool, ich habe allerdings keine Ahnung, wann ich das auch noch machen sollte.

Aber gut. Schauen wir doch mal, was ich seit dem letzten Blogeintrag so erlebt habe.

Zuerst kommt mir da mein erster Elternabend in der Kita, in der Herr Max ab Sommer seine Tage verbringen wird, in den Sinn. Das war schon mal ganz interessant. Zuerst einmal überraschte mich ein bisschen, wie gut Fräulein Anna und ich schon informiert waren, viele der aufkommenden Fragen hätte ich auch beantworten können. Die anderen anwesenden Eltern wirkten auf jeden Fall sehr nett auf mich. Bei dieser ganzen Kita-Sache bin ich sehr aufgeregt wie das alles für Herrn Max wird. Und vor allem auch für mich: Die Eingewöhnung in die Kita werden wir beide nämlich gemeinsam machen.

Ein langes Wochenende verbringen wir zu Besuch bei meinen Eltern in der alten Heimat. Frau Schwester begleitet uns. Im Wesentlichen lassen wir Herrn Max durch mein Elternhaus marodieren. Außerdem komme ich meiner Aufgabe als Vorsitzender dieses Pfadfinderstammes nach: Seit vergangenem Jahr sind da wieder ein paar der „Kinder“ von früher tätig und arbeiten sehr fleißig daran, den Stamm wieder aufblühen zu lassen. Die „Kinder“ sind nun aber inzwischen auch alle um die dreißig und machen das alles ganz großartig. Zwei kleine Gruppen haben sie schon auf die Beine gestellt und machen regelmäßige Gruppenstunden. Die ersten Lager sind auch in der Planung. Ich bin hin und her gerissen zwischen „mitmischen“ und „machen lassen“. Hin und wieder fehlt mir die Zeit schon. Andererseits wollte ich nie einer der alten Typen werden, die dann und wann auftauchen und alles besser wissen. Also: „machen lassen“ und wo es geht aus der Ferne unterstützen. Ich bin gespannt, wie sich der Stamm entwickelt.

Die Sonne strahlt über dem Dach eines Hauses.

Und weil wir an den Wochenenden noch nicht genug zu tun hatten, ging es dann an einem Samstag auch noch ins Bergische zur Hauseinweihung. Aus der „Übernachtung im Zelt“-Möglichkeit haben wir uns aus bequemlichkeitsgründen relativ schnell herausgezogen, dennoch verbringen wir einen schönen Mittag auf dem Dorf. Familie Pucks frisch renoviertes Fachwerkhaus ist wirklich großartig geworden, ich schaue mir das alles sehr genau an.

Eine Kugel vor dem Post-Tower.

Auch im Bereich „Gesundheit“ habe ich wieder etwas zu erzählen: Es plagt mich meine linke Hand. Zuerst werde ich beim Orthopäden vorstellig, weil mir schon einige Zeit hin und wieder ein leichtes Ziehen im Handrücken sorgen macht. Man diagnostiziert eine Entzündung, ich bekomme ein Medikament. Das zeigt tatsächlich Wirkung. Dafür schaffe ich es dann zu Beginn letzter Woche, mich bei einer simplen, alltäglichen Bewegung zu verletzen. Der Orthopäde sagt: „Zerrung“, dann „Verband“ und „Krankschreibung“. Ich reagiere mit „Langeweile“ und schaue fünf Filme an einem Tag. Zum Glück ist der permanente Schmerz relativ schnell weg. Den Verband trage ich dann aber schon noch einige Tage.

Ansonsten: Viel Bewegung dieser Tage. Fräulein Anna und ich spazieren sehr viel, Herr Max sitzt oder liegt derweil gerne in seinem neuen Buggy. An einem Samstag Morgen schaffe ich es, Herrn Max, das Baby, schlafend fast elf Kilometer am Rhein entlang zu schieben. Die Bewegung tut mir gut, ich bin nach jedem Spaziergang sehr zufrieden.