der tag und ich

Schwebende Dinge

Letztens stolperte ich über ein YouTube-Video, in dem ein Mann mit dem Namen Dunna erklärte, wie er auf einfache Art und Weise Dinge schweben lässt. Ich fand die Idee sehr spannend und machte mich dann selbst ans Werk. Aber schauen wir uns zuerst das Video an.

Ich bin dann ziemlich genau so vorgegangen. Stativ mit der Kamera vor den Schreibtisch, die Lampe von oben drauf leuchten lassen. Dann halte ich fleißig Dinge hin. Einmal auslösen. Umgreifen. Wieder auslösen. Ärgern, dass man verwackelt hat.

Am Ende kommen dann aber doch gleich drei gute Bilder heraus. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Was habe ich gelernt? Einmal: Dinge still zu halten ist schwierig! Dann auch: Die einzelnen Bilder muss man in Lightroom zuerst einigermaßen aneinander anpassen, bevor man sie in Photoshop zusammenbringt. Obwohl man ja eigentlich direkt hintereinander fotografiert, unterscheiden sich die Bilder oft doch deutlich.

Mein kleines Fotoprojekt hat mir Spaß gemacht. Was steht wohl als nächstes an?

Von einer kranken Woche

Montag Morgen. So richtig fit fühle ich mich nicht, da bleibe ich wohl lieber mal zu Hause. Während ich eigentlich noch ganz motiviert in den Arbeitstag starte, legen die Schmerzen im Hals beständig zu. Um die Mittagszeit rufe ich bei meiner Hausärztin an und lasse mich für den Nachmittag einplanen. Wie immer, wenn ich mich kurzfristig einschleiche, soll ich „viel Geduld“ mitbringen. Am Ende geht es aber doch ganz schnell: Mandelentzündung, Antibiotika, Krankschreibung.

Nun könnte es an dieser Stelle eigentlich ganz langweilig weitergehen – doch da habe ich den Plan ohne Fräulein Anna gemacht. Und plötzlich bin ich der Fittere von uns beiden. Da hilft nur eins: Zähne zusammenbeißen und kümmern. Zum Glück dauert das Ganze nicht all zu lange an. Fräulein Anna hat schon einen Tag später wieder ordentlich Farbe im Gesicht und sieht einigermaßen fit aus.

Da ist es nicht verwunderlich, dass meine Erkältung und dieser Schmerz in meinem Hals nicht so schnell abklingt wie erhofft. So werden aus zwei Tagen Krankschreibung eine ganze Woche und mir ein bisschen langweilig. Irgendwann habe ich das Internet leer gelesen und auch eine ganze Staffel Lethal Weapon gebinged. Puh.

So richtig wieder auf dem Damm bin ich dann aber doch irgendwie nicht. Einmal Spülmaschine ausräumen kann einen schon ziemlich fertig machen. Deshalb liege ich also weiter rum, schaffe ein bisschen Ordnung in meinen Lightroom-Vorgaben und bereite eine schicke Bilderserie für Instagram vor, die ich schon letzte Woche geschossen hatte.

Zwischendrin: Allerlei Kleinkram. Wir machen eine weitere Kita-Bewerbung für den kleinen Mann fertig. Ich bin sehr auf die Rückmeldungen der Einrichtungen gespannt. Als wir im vergangenen Jahr bei dem ein oder anderen Besichtigungsnachmittag waren, hat uns der herrschende Andrang schon einen kleinen Schrecken eingejagt.

Über das Wochenende fühle ich mich dann immer besser – dafür kränkelt der kleine Mann nun ein wenig vor sich hin. Der Samstag geht jedenfalls einfach so vorbei und auf einmal ist es Abend und ich liege wieder im Bett. Den Sonntag dominieren Fräulein Anna und ich dann aber richtig: Aufstehen, Frühstück, fleißig sein! Am Ende ist unsere Wohnung super ordentlich, die Betten sind neu bezogen und lecker gegessen haben wir auch noch. Ein guter Abschluss der Krankheitswoche und ein guter Start in die Nächste.

Lethal Weapon, Staffel 2

Dieser Tage schaute ich die zweite Staffel Lethal Weapon bei Amazon Prime Video. Die erste Staffel hatte ich schon vor längerem gerne geschaut. Die zweiundzwanzig Folgen habe ich krankheitsbedingt einfach mehr oder weniger hintereinander weg geschaut.

Riggs und Murtaugh ballern sich wieder durch Los Angeles und haben wie gewohnt immer den passenden Spruch parat. Auch die zweite Staffel ist von der Handlung her nicht sonderlich komplex, die Hintergrundgeschichte rund um den Vater von Riggs hat aber dann doch ein überraschendes Ende.

Fazit: Kann man gucken.

Lightroom CC und die Presets

Krankheitsbedingt habe ich gerade ein bisschen Zeit. Und ein bisschen Langeweile. Ein guter Zeitpunkt, mich mal ein bisschen mit den beiden Lightroom-Versionen auf meinem Computer auseinander zu setzen. Ich benutze seit Jahr und Tag das klassische Lightroom, was ja heutzutage „Lightroom Classic CC“ heißt. Seit einiger Zeit gibt es nun auch die moderner anmutende Variante „Lightroom CC“, die wiederum über die Adobe Cloud mit den Mobilversionen synchronisiert. Dann und wann ist das ja schon ganz praktisch. Ziel für heute: Ich schaffe es, die Vorgaben, die ich in der Classic-Version gerne verwende, auch auf dem Telefon und dem iPad zu benutzen.

Das stellt sich alles in der Praxis als gar nicht mal so kompliziert heraus. Ein bisschen Vorwissen muss man sich aber schon aneignen. Denn natürlich hat Adobe irgendwann mal das Format für die Vorgaben geändert. Aus .lrtemplate wurde .xmp. Und natürlich hat man auch den Speicherort geändert. Deshalb suchen wir uns die zuerst einmal raus.

Die verschiedenen Speicherorte für Lightroom-Presets (auf einem Mac)

  • Früher lagen die Lightroom-Classic-Presets im lrtemplate-Format im Ordner ~/Library/Application Support/Adobe/Lightroom/Develop Presets
  • Heutzutage liegen die Lightromm-Classic-Presets im xmp-Format im Ordner ~/Library/Application Support/Adobe/CameraRaw/Settings
  • Lightroom CC speichert seine Presets im xmp-Format und im Ordner ~/Library/Application Support/Adobe/Lightroom CC/Develop Presets

Die Ordner liegen zwar alle in der versteckten „Library“ von macOS, lassen sich im Finder aber ganz einfach aufrufen, in dem man im Menü „Gehe zu“ den Punkt „Gehe zu Ordner…“ auswählt und den Pfad in das sich öffnende Fensterchen hineinkopiert.

Screenshot des Voreinstellungen-Dialogs in Lightroom Classic CC.
Die beiden Ordner für die Vorgaben-Templates kann man auch über den Voreinstellungen-Dialog von Lightroom Classic CC öffnen.

Lightroom Classic konvertiert die Presets

Nun konvertieren wir erst einmal alle Presets in das neue Format. Das kann Lightroom Classic CC praktischerweise selbst. Wenn es im alten Ordner lrtemplate-Dateien findet, konvertiert es diese beim nächsten Start automatisch und schreibt vor den Dateinamen zwei Tilden. Also stelle ich erst einmal sicher, dass alle meine alten Presets konvertiert sind und lösche sie dann. Somit herrscht schon einmal Ordnung in diesem Stück Software. Falls ich nun irgendwo mal alle Vorgaben-Dateien herbekommen sollte, muss ich sie eigentlich nur dort hin kopieren und einmal Lightroom neu starten.

Presets in Lightroom CC importieren

Fehlt noch der letzte Schritt: Die Presets auch im neuen Lightroom verfügbar machen. Dazu öffne ich bei geschlossenem Lightroom CC den oben genannten Ordner und kopiere die XMP-Dateien hinein. Danach starte ich Lightroom wieder und schon sind die Presets da. Sie verstecken sich ein bisschen hinter dem am unteren Bildschirmende auftauchenden Button „Vorgaben“, den man nur sieht wenn man das kleine Regler-Symbol in der rechten Menüleiste oben anklickt. Da muss man auch erst mal drauf kommen.

Screenshot der
Die Vorgaben sind in Lightroom CC meiner Ansicht nach ein bisschen versteckt.

Komischerweise hat er aber zwei Ordner nicht importieren wollen. Ich wähle deshalb bei aktivierter „Vorgaben“-Auswahl im „•••“-Menü den Punkt „Vorgaben importieren“ und importiere den gesamten Ordner sicherheitshalber noch einmal. Lightroom bemerkt auch, dass es einige der Presets schon kannte, meldet das und doppelt da auch nichts. Da kann man nicht klagen.

Als ich Lightroom CC auf dem iPhone öffne, ist die Synchronisation schon im Gange und kurz darauf sind alle verfügbar. Großartig! Und nun schauen wir uns mal an, was das neue Lightroom CC so kann.

Von einem neuen Jahr

Neues Jahr, neues Glück. Irgendwann im August vergangene Jahres habe ich die Nummer mit dem Wochenrückblick ein wenig schleifen lassen. Schade, eigentlich. Den ich mag diese Rückblicke ja schon sehr gerne. Nicht unbedingt dann, wenn ich sie schreiben muss – aber gerne mal ein paar Wochen, Monate oder Jahre später. Inzwischen habe ich da ja ein schönes kleines Archiv angelegt.

Die erste Woche des Jahres startet noch im alten Jahr. Es ist Silvester. Ich bin schon ein wenig angekränkelt, aber wir haben uns sowieso nichts vorgenommen. Fräulein Anna bereitet eine Lasagne vor, Herr Max geht zeitig ins Bett, wir schauen ein paar Folgen Serie und gehen – Premiere! – einfach auch vor zwölf ins Bett. Ob das der Start einer neuen Tradition ist? Der kleine Mann bekommt von all dem nichts mit. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass ihn die Böllerei wach machen könnte.

Und so starte ich in das neue Jahr. Ausgeschlafen und noch ein bisschen kränkelnd. Ich starte am zweiten Januar dennoch gut gelaunt auch auf der Arbeit durch. Garnicht schlecht. Wäre da nicht dieser kleine Vorfall auf dem Heimweg am Freitag: Zuerst freue ich mich ja noch, am Bahnhof auf den Ex-Kollegen zu treffen. Bei der kurz darauf stattfindenden Kontrolle funktioniert dann aber nur eines unserer Jobtickets. Ich werde mich dann wohl mal um einen Ersatz bemühen müssen. Karte kaputt. Prima.

Am Freitag Abend nehme ich mir vor: „Das Wochenende kurierst du dich ordentlich aus“ und mache demnach wirklich wenig. Einmal einkaufen gehen, ansonsten lungere ich ordentlich auf dem Sofa rum. So richtig hilfreich ist das alles nicht. Aber das ist eine Geschichte für die kommende Woche.

Achtzehn, Neunzehn

Hoppala, da ist das letzte Jahr ja einfach verstrichen, ohne dass ich einen gescheiten Jahresrückblick geschrieben hätte. Dann wollen wir mal!

👶🏼 Das Baby

Absolutes Highlight und jahresbestimmendes Thema war sicherlich das Baby. Letztes Jahr beim Schreiben des Jahresrückblicks wusste ich schon was uns bevorsteht und durfte nichts sagen. Wie aufregend das alles war!

Seit August sind Fräulein Anna und ich nicht mehr alleine, Herr Max ist nun mit im Team. Vorerst ist der kleine Mann noch ein bisschen hilflos und ziemlich auf uns angewiesen. Was ziemlich genau so anstrengend ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Nämlich sehr. Gleichzeitig bringt habe ich aber auch so auch unfassbar viel Spaß und Freude an dem kleinen Mann. Noch viel mehr, als ich mir das gedacht hätte.

Wir haben schon ein bisschen Glück und ein sogenanntes „Anfängerbaby“ erwischt, das normalerweise sehr pflegeleicht ist. In Kombination mit unserer wirklich entspannten herangehensweise an das Thema kommen wir wirklich gut miteinander aus und zurecht. Wir haben schon die ein oder andere Tour gedreht und planen gerade auch schon unsere erste Reise.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie der kleine Mensch nach und nach seine Umwelt immer mehr wahrnimmt und anfängt mit ihr zu interagieren. Dem Maxe beim Lernen zuzuschauen und zu helfen ist ganz großartig. Wo er vor ein paar Wochen noch durch Zufall und nur reflexartig seine kleinen Finger um das Spielzeug schloß, ist heute schon ein gezieltes Greifen, Heranziehen und in den Mund stecken zu beobachten.

📷 Die Kamera

Rund achtzig Gigabyte Bilder habe ich im vergangenen Jahr gemacht. Das sind etwa zehn Gigabyte weniger als im Jahr zuvor. Allerdings fand auch kein großer Urlaub statt. Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr glaube ich bewusster fotografiert. Mir mehr Mühe gegeben schöne Bilder zu machen und bessere Kompositionen zu finden und somit auch weniger Bilder zu produzieren. Das ist mir glaube ich gelungen, ich habe sehr gerne fotografiert.

Was die Technik angeht, habe ich meinen Frieden gemacht. Ich bin mit meiner Kamera und meiner Objektivauswahl weitestgehend und meistens zufrieden. Ein bisschen Kram habe ich sogar wieder verkauft. Neu dazugekommen ist ein etwas aufwändigeres Filtersystem. Ich bin sehr gespannt, wie oft ich das in Zukunft einsetzen werde. Man darf gespannt sein.

Gelandet sind die Bilder am Ende sehr oft hier im Blog, aber relativ selten bei Instagram. Das möchte ich im kommenden Jahr mehr machen.

🎶 Die Musik

So richtig viel hat sich hier nicht getan. Die letzte Großveranstaltung war schon zu Beginn des Jahres das Beach-Motel van Cleef-Festival. Danach gingen das Fräulein und ich nur noch vereinzelt auf Konzerte. Wir sind schon gespannt, wie gut das dieses Jahr klappen wird. Die ersten Karten haben wir schon gekauft, Frau Schwester ist schon informiert, dass wir sie als Babysitterin eingeplant haben.

Sollte ich drei Bands nennen, die ich letztes Jahr kennengelernt habe, dann sind das sicherlich die Intergalatic Lovers und Honig und Bukahara. Die werden sicherlich auch dieses Jahr noch oft laufen. Aktuell höre ich so lange sehr gerne meine Topliste aus zweitausendachtzehn. Da ist wenig überraschenderweise auch recht viel elektronische Musik dabei. Die habe ich vor allem bei der Arbeit gehört.

💻 Das Internet

Ich habe dieses Jahr relativ bewusst damit aufgehört, mich all zu viel mit dem Internet auseinander zu setzen. Natürlich verbringe ich immer noch sehr viel Zeit mit dem allseits beliebten Datennetz, es ist ja schließlich auch Teil meines Berufs. Aber zum Beispiel habe ich sehr massiv ausgemistet, wer mir noch bei Facebook und Instagram seine Belanglosigkeiten in die Timeline spülen darf. Ich like jetzt deutlich weniger Seiten als vorher und habe eine Menge Menschen ruhig gestellt. Dieses Twitter benutze ich einfach gar nicht mehr. Mir ist meine Zeit inzwischen einfach zu schade. Überhaupt: Zu viel schlechte Stimmung überall. Das kann ich nicht gebrauchen.

✍️ Das Blog

Im vergangenen Jahr habe ich wieder fleißig gebloggt. Jede Woche mindestens einen Beitrag, neunundsechzig sind es in der Summe geworden. Bis etwa Mitte des Jahres gab es einen wöchentlichen Rückblick, der dann mit des Maxens Geburt leider irgendwie im Sande verlaufen ist. Den möchte ich wiederbeleben. Mit macht das Bloggen weiterhin wirklich viel Spaß und ich blicke und klicke gerne auch ein bisschen zurück. Über fünfzehn Jahre mache ich den Quatsch nun schon! Immer mal wieder spinne ich ja Pläne, hier noch mehr Inhalt zusammen zu ziehen. Mal schauen, ob das irgendwann noch etwas wird.

Am Blog selbst habe ich immer wieder ein bisschen gebastelt. Er ist und bleibt meine liebste Spielwiese, um allerlei HTML- und CSS-Kram auszuprobieren. Aktuell bin ich leider ein bisschen unzufrieden, weil die Darstellung von allerlei Kram mit dem großen WordPress-Update leider ein wenige gelitten hat. Den wenigsten wird es auffallen, mich stört das alles ungemein und ich muss dringed ein wenig im Hintergrund rumpfuschen. WordPress geht mir in der jüngeren Vergangenheit leider vermehrt auf die Nerven. Und das sicherlich nicht nur, weil ich auch den ganzen Tag davor sitze.

👨🏼‍⚕️ Die Gesundheit

Eigentlich ja der Teil, den ich direkt am Anfang bejammere. Ich habe es vielleicht schon wieder verdrängt, aber gesundheitlich ging es mir dieses Jahr eigentlich ganz gut. Zumindest körperlich. Meinem Geist muss ich erst wieder ein bisschen beibringen zu alter Entspanntheit zurückzufinden. Aber gut. Ich bin dran. Die ganze „Gewicht verlieren“-Nummer hat wieder einmal nicht funktioniert. Bestenfalls stagniere ich vor mich hin. Aber auch hiergegen wird etwas unternommen. Seit dem Spätsommer bin ich wieder in einem Fitti angemeldet und gehe sogar recht regelmäßig hin. Man könnte fast meinen, dass ich ein bisschen Spaß dabei habe. Hoffentlich bleibt das so! Tatsächlich ist meine grundlegende Motivation sogar noch eine andere: Dieses Baby ist ziemlich schwer und man bekommt beim Tragen sehr schnell Rückenschmerzen. Dem möchte ich entgegenwirken. Den schleppen werde ich den Kleinen sicherlich noch genug in den kommenden Jahren.

👨🏼‍💻 Die Arbeit

Die Arbeit hat mich in diesem Jahr angestrengt. Ich bin mit großen Ansprüchen gestartet und habe lernen müssen, dass man manchmal Dinge auch entspannter und langsamer angehen muss. Ich bin gespannt wie es in diesem Jahr wird.

Abgesehen davon habe ich aber auch einiges gelernt. Vor allem auch, dass ich ganz schön viel kann. Und ich hatte die Gelegenheit nicht nur mein vorhandenes Wissen und Können abzuspulen, sondern auch Neues zu lernen. Strukturierteres Arbeiten war und ist eines meiner Steckenpferde, daneben habe ich aber auch noch sehr viel, manchmal in irgendwelchen DevOps-Themen gesteckt. Das hat Spaß gemacht.

🔭 Der Ausblick

Fassen wir uns kurz, es ist spät und dieser Text schon viel zu lang. Ich möchte:

  • mehr Sport machen
  • insgesamt entspannter sein
  • mehr Bilder bei Instagram posten
  • endlich wieder mehr lesen

Gehen wir es an!

Ein Weihnachtsmorgen in Bonn

Habe ich mich vor einigen Tagen noch beschwert, dass das Wetter bei der Besichtigung Bonns von oben so schlecht war, erblicke ich einige Tage am frühen Morgen auf einen strahlend blauen Himmel. Zeit für einen Morgenspaziergang!

Ich genieße das kalte, trockene Wetter und drehe eine große Runde durch die Stadt, bevor ich nach Hause an den gedeckten Frühstückstisch zurückkehre. Mit dabei: Natürlich die Kamera. Hier ein paar Bilder, die an diesem kalten Dezembermorgen entstanden sind.

Für’s Protokoll: Dies ist der erste Blogeintrag mit WordPress‘ neuem Editor, Gutenberg. Davon sollte man eigentlich nichts merken. 

Der Bonner Weihnachtsmarkt

Ich habe ja nicht so viel vom Weihnachtsmarkt. Eigentlich mag ich nur die gebrannten Mandeln und ein bis zwei Mal eine der Käsewürste im Speckmantel. Von Glühwein bekomme ich Sodbrennen. Und sowieso ist es mir zu eng da, mit all den Menschen.

Dieses Jahr zog mich dann aber der einundachtzig Meter hohe Aussichtsturm namens City Skyliner noch einmal Abends in die Stadt. Zumindest von unten wollte ich mir den Turm dann mal angeschaut und vielleicht ein paar Bilder davon gemacht haben. Entstanden sind diese Zweieinhalb-Minuten-Belichtungen.

Auf dem Rückweg ist es schon sehr leer auf dem Markt und so mache ich noch das ein oder andere Bild aus der Hand. Eigentlich wollte ich auch noch eine schöne Aufnahme des Riesenrades machen, aber das war leider schon aus.

Pyramidenförmiger Glühweinstand.
Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt.
Lebkuchen.

✂️ Schnitt, ein paar Tage später ✂️

Es ist der dreiundzwanzigste Dezember, Fräulein Anna hat nun lange genug auf mich eingeredet, wir stehen am frühen Nachmittag im Regen. Und in der Schlange, um mit dem Aussichtsturm nach oben zu fahren. Ich habe ein bissschen Angst. Die ersten paar Sekunden nach dem Start sind dann auch tatsächlich schrecklich und es fällt mir schwer, die Augen offen zu halten. So lange ich dann aber nicht direkt nach unten schaue, geht es eigentlich.

Leider steht mir eine dämliche Trulla ziemlich im Weg und die schmutzig-verkratzten Plexiglas-Scheiben der Aussichtsplattform sind ein bisschen beschlagen und vor allem voller Regentropfen. Aber dafür sind die Bilder dann gar nicht mal schlecht geworden. Ich ärgere mich dennoch. Zum einen über die drängelnde Frau und auch vor allem über mich, dass ich mich nicht früher überwunden habe und bei besserem Wetter oben war. Nächstes Mal.

Bonn von oben. Man sieht das Stadthaus.
Bonn von oben. Man sieht den Hofgarten..
Bonn von oben. Man sieht den Marktplatz..

Bodyguard

„Schau‘ dir mal Bodyguard an!“ sagte mir vor einiger Zeit der ein oder andere. Britische Serien mag ich ja wirklich gerne und so landete die Serie dann direkt auf meiner Liste.

Die ersten beiden der insgesamt sechs etwa einstündigen Folgen schaute ich dann auch direkt hintereinander weg und musste mich regelrecht ins Bett zwingen. Vor allem die ersten gut dreißig Minuten sorgten für starken Nervenkitzel. Aber auch danach ging es spannend weiter.

David Budd ist ein ehemaliger britischer Soldat, der nach einigen Auslandseinsätzen nun als Personenschützer bei der Polizei arbeitet. Rein zufällig gerät er in einen Anschlagsversuch, als er mit seinen Kindern im Zug unterwegs ist. Danach geht es direkt munter weiter. Er wird der Leibwächter der Innenministerin Julia Montague zugeteilt, die nach höherem strebt und in allerlei politische Spielchen verstrickt ist. Das gefällt nicht jedem und es wird gefährlich. Davids posttraumatische Belastungsstörung ist dabei nicht unbedingt besonders hilfreich, vor allem als ein alter Weggefährte ins Spiel einsteigt.

Der Bodyguard wird nicht wie erwartet von Kevin Costner gespielt, sondern von Richard Madden, den man schon als Rob Stark in Game Of Thrones sehen konnte. Mir gefällt vor allem sein großartiger Akzent, ich bin bekanntlich großer Fan von britischem Englisch. Die Serie ist von vorne bis hinten super spannend und eine echte Empfehlung.

Papenburg

Ein Baum über einem Kanal.

Im Dezember geht es nach Papenburg. Fräulein Annas Vater lebt hier und so steht jedes Jahr ein Weihnachtsbesuch auf dem Programm. Mit ein bisschen Glück, kann man mit dem Zug von Bonn aus durchfahren. Mit noch mehr Glück auch wieder zurück, aber das geht auch manchmal schief.

Zu jedem Besuch gehört, neben dem gemütlichen Beisammensein am Kaminfeuer, ein Besuch des Weihnachtsmarktes bei der alten Mühle. Der ist mitten in der Stadt, nicht sonderlich groß, aber sehr nett um einen großen Nadelbaum angeordnet. Man dreht eine Runde und isst Reibekuchen mit Apfelmus. Ich mag Traditionen ja schon. Ein bisschen wärmer hätte es sein können.

Dieses Mal hatte ich den Fotoapparat griffbereit und habe ein, zwei, drei, vier Bilder gemacht. Und kommenden Sommer muss ich mir mal ein bisschen Zeit nehmen und den Kanal in der Innenstadt ablaufen und die vielen Schiffe fotografieren, die dort ausgestellt sind.

Zwei Hände halten ein Smartphone.
Mühle von unten.
Ein Fußweg zwischen Büschen.